Merkmal

Oft denke ich nicht mehr an ihn, meinen Letzt-Planer-Ex. Doch letztens kam mir eine Redewendung unter und ich hatte sofort wieder sein Gesicht vor Augen…

Gebrochene Versprechen, sind gesprochene Verbrechen!

Das trifft es sehr. Ich finde wirklich er hat diesbezüglich ein Verbrechen bei mir begangen. Er hat mir sooooo viele Dinge versprochen und kein einziges gehalten. Niemand hatte ihn dazu gezwungen, er hat es aus freien Stücken getan und mich damit nachhaltig verletzt. Einfach weil ich ihm geglaubt habe. Weil ich ihn geliebt und vertraut habe. Weiterlesen

Profil schärfen

Kennt ihr so Vorstellungen von Top-Managern? Wenn sie erzählen wie ihr Weg sie genau an den jetzigen Punkt gebracht hat. Wie ihre Rückschläge sich als ihre größten Chancen entpuppt haben und das sich rückblickend die Grundlagen dafür schon als Kleinkind zeigten?

Ich finde das toll. Ich könnte das nur für mich so hinbekommen. Also ich kann schon auch erkennen, wo sich die Abzweigungen meines Lebens befanden. Welche Abzweigung, zu welchem Ergebnis geführt hat. Zumindest teilweise…. Doch daraus jetzt den Mega-Erfolg ableiten? Und die Grundlagen in der Kindheit? Nein, sicher nicht. Toll finde ich immer so Geschichten wenn jemand aus einer persönlichen „Schwäche“ oder der eines nahen Angehörigen, irgendetwas erfunden hat womit er dann letztlich erfolgreich war. Macht ja auch Sinn. Er oder sie war ja dann auch mit ganzem Herzen dahinter. Weiterlesen

Lebensrückblick – Teil 1, 1. Jahrzehnt

So das war es. Für heuer! Das Jahr 2017 ist gelaufen. Und es war…. durchwachsen! Über das heurige Jahr habe ich ja schon ausführlich berichtet, aber ich habe noch etwas mit euch vor. Doch zuvor möchte ich euch einen schönen Abend wünschen! Rutscht gut rüber! Ich wünsche uns allen ein echt tolles neues Jahr! Durchgängig gut wär ja mal was!

 

Anlässlich meines heutigen 40ers möchte ich euch einladen mit mir eine persönliche Reise zu machen. 40 Jahre Libellchen im Schnelldurchlauf.

Heute, das 1. Jahrzehnt:

Wenn ich an meine Kindheit denke, kommt mir sofort und nachhaltig „Einsamkeit“ in den Sinn. Als Einzelkind bei den Grosis. Zu dritt auf 50m² ohne eigenes Zimmer und doch fühlte ich mich eigentlich immer einsam. Ich spielte mit mir alleine. Brettspiele für vier Personen spielte ich mit meinen unsichtbaren Freunden für die ich würfelte. Eines meiner Lieblingsspiele war, die Decke über den Wohnzimmertisch und mit dem Stoffbären in eine Ecke gekuschelt. Ich hatte auch ein Spiel erfunden. Dafür brauchte ich nur Buntstifte und die Goffy, Tick, Trick und Track, Panzerknacker, etc. Gummi-Einlagen der Fanta Flaschen und meine Fantasie. Kennt die Gummi-Teile noch jemand? Die waren unter dem Verschluss versteckt und ich habe sie gesammelt. Mit den Buntstiften baute ich dann „Gänge“ stellte mir vor wie meine Freunde dort spazierten und von den Panzerknackern gejagt wurden oder sie jagten. Dabei verschob ich stundenlang die Gummi-Teile und erzählte mir in meinem Kopf selbst eine Geschichte dazu. Weiterlesen

Der Marsianer

Endlich mal wieder ein Film der mich total begeistert hat. Wir hatten lange überlegt, ob wir uns dem Film wirklich anschauen wollen, da wir befürchteten dass er zwischendrin vielleicht ein wenig langatmig ist, doch weit gefehlt.

Matt Damon sitzt alleine auf dem Mars fest und hält sich mit Wissenschaft und Galgenhumor am Leben. Währenddessen versuchen die Nerds der NASA herauszufinden wie sie ihn retten können. Als erstes müssen sie aber erstmal mit ihm Kontakt aufnehmen. Er weiß ja noch gar nicht, dass sie an seiner Rettung arbeiten. Er geht vielmehr davon aus, dass sie ihn für tot halten. Was sie anfangs auch tun… Weiterlesen

Winterdepression

Vorigen Winter habe ich sie wirklich nicht vermisst! Heuer hat sie mir trotzdem wieder Gesellschaft geleistet. Vorerst mal für 5 Tage, mal schauen ob es dass schon war, oder ob sie zurück kommt. Ich war krank und depressiv. Stellte sich die Frage, war ich krank weil ich depressiv war, oder war ich depressiv, weil ich krank, war? Das ist wie mit der Henne und dem Ei, wobei ich diese Frage in meiner Depression überraschenderweise klären konnte. Natürlich war das Ei zuerst. Da waren 2 Tiere die hatten miteinander Sex und dabei kam das erste Hühnerei heraus – einfachste Evolutionstheorie. Wieso habe ich dafür 36 Jahre gebraucht?

Das sind typische Gedanken in Zeiten meiner Winterdepression. Genauso wie die Frage, warum ich immer noch alleine bin. Was an mir falsch ist, dass mich niemand will. Warum ich es das ganze Jahr schaffe, mir mein Leben schönzureden, so lange bis ich es wirklich glaube und warum es gerade jetzt nicht geht. Was ist plötzlich anders? Wieso bin ich traurig, schlafe und weine den ganzen Tag, wenn sich doch überhaupt nichts verändert hat zu voriger Woche. Und wieso verändert sich eigentlich nichts? Wieso ist mein Leben so sinn- und belanglos? Was TUE ich eigentlich auf dieser Welt? Wozu bin ich eigentlich zu GEBRAUCHEN? Fragen über Fragen und keine Antworten. Weiterlesen

Tief

Ich glaube nicht dass es Menschen gibt, die das ganze Jahr ausschließlich gut drauf sind. Jeder hat hin und wieder ein Tief. Meines ist jedes Jahr um diese Zeit. Diesmal dauerte es nur ein paar Stunden an. Ich habe mir meinen Gedanken von der Seele geschrieben und dann war es auch wieder gut. Früher dauerte dieses Tief den ganzen Winter. Ich habe in den letzten Jahren viel erreicht. Ich gehe positiver durchs Leben und habe mittlerweile gelernt das Leben auch alleine genießen zu können.

Doch gewisse Dinge kann man nicht schön reden. Man kann sie allerdings akzeptieren. Ich kann akzeptieren dass ich keine Kinder bekommen werde. Ich kann akzeptieren dass ich der ewige Single bin. Ich kann akzeptieren dass es keinen Mann gibt der mich liebt – Familienmitglieder natürlich ausgenommen. Doch um Dinge akzeptieren zu können, braucht es Zeit. Es kann mir niemand erklären, dass er schlechte Nachrichten einfach so, mit einem Schulterzucken akzeptieren kann.

Und mittlerweile nehme ich mir diese Zeit auch. Und wenn ich dann mal durchhänge dann ist das halt so. Und nein, die Umarmung eines Verwandten oder Freundes kann nicht alles heilen. Als ich von der gestorbenen Hoffnung schrieb, niemals Mutter zu werden, wurde ich gefragt ob es in meinem Leben keine Familie oder Freunde gibt. Doch natürlich gibt es die. Doch wie sollen die diese Lücke füllen? Weiterlesen

Hoffnung

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Doch wenn sie einmal gestorben ist, dann ist sie genauso tot, wie alles andere auch. Menschen die mich ein wenig kennen, erkennen hier einen dezenten Anflug von Weihnachtsdepression. Und ja es ist wahr. Dieses Weihnachten ist zwar genauso entspannt und toll, wie das letzte, doch letztes Jahr hatte ich noch Hoffnung dass 2012, ein tolles Jahr wird. Nun, es war nicht schlecht. Ich habe viel Schönes erlebt heuer und im Großen und Ganzen gibt es auch nichts zu klagen.

Doch es ist Weihnachten und mein Geburtstag steht bevor. Und zwar ein besonderer. Es ist der Geburtstag, bei dem alles anderes sein sollte. Und doch ist es das nicht. Es ist alles beim alten. Und dass kann einem schon irgendwie die Stimmung trüben.

Vor ca. 10 Jahren hat mir mal eine Frau aus der Hand gelesen und mir 2 Kinder prophezeit, aber erst in ein paar Jahren. Ich habe damals gelacht. Doch nur bis mir kurz darauf die Karten gelegt worden sind, mit dem Ergebnis, dass der Mann meiner Träume und zukünftige Vater meiner Kinder, in ein paar Jahren in mein Leben treten würde. Ich müsse mich allerdings noch gedulden. Als ich von dem Zusammentreffen meiner Mutter erzählte, meinte sie, bei meiner Geburt habe sie ein Lebenshoroskop für mich erstellen lassen und da kam raus, dass der Mann meiner Träume erst zwischen meinem 30. und 35. Lebensjahr in mein Leben treten wird. Ich müsse mich also noch gedulden. Weiterlesen