Spitz an der Donau 25 04 15

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet machten wir uns zu unserer Ganztageswanderung auf. Dazu muss man sagen, dass unser Guide ein eher gemütliches Tempo eingeschlagen hat, was sie aufgrund unserer Kondition sogar ein wenig steigern musste. Wir waren eine recht aktive, schnelle Truppe, obwohl der Heurigenbesuch am Vorabend bei einigen erst um halb 2 Uhr morgens geendet hatte – ich war da nicht so lange dabei!

Von Spitz gings über den Setzberg auf dem Welt-Erbe-Steig nach Mühldorf und von dort weiter über die Burg Oberranna wieder retour nach Spitz. Eigentlich hätten wir von Mühldorf mit dem Taxi retour fahren sollen, doch wir zogen es vor auch die letzten 6 km zu Fuß zurückzulegen. Und so stärkten wir uns in Unterranna beim zweiten Heurigen des Wochenendes und machten uns nach einer köstlichen Mehlspeise wieder auf den Rückweg. Weiterlesen

Die beste Entscheidung meines Lebens

Das habe ich gestern zu Aretha gesagt und ich fühle es auch genau so, aus tiefstem Herzen. Die Wohnung ist einfach ein Traum. 20 m² mehr als früher, ein Balkon, ein eigener Parkplatz, eine schöne Wohngegend, der See,… Und das Beste daran, die neue Strecke in die Arbeit.

  • Minus 80 km täglich
  • Minus 1 Stunde täglich Pendelzeit
  • Keine Autobahn

Punkt 39 ein dreiviertel Punkt und überraschenderweise ein halber…

Nachdem ich mir am Samstag erfolgreich eine Ausrede gesucht hatte und mich von meiner alten Heimatstadt verabschiedet hatte, habe ich am späten Nachmittag tatsächlich mit packen begonnen. Die größte Herausforderung dabei waren meine Bücher. Denn so sehr man sich auch bemüht – Bücher sind schwer und ich habe sehr viele davon. Also habe ich immer den Boden mit Bücher belegt und darauf, etwas Leichtes. 8 Kartons schaffte ich so schon am Samstag.

Am Sonntag begann ich dann erstmal mit putzen. Schließlich muss ich die Wohnung besenrein übergeben – was für mich heißt, aufgewaschen und mit geputzten Kästen. Ich würde niemals dreckige Kästen übergeben. Also habe ich erstmal den Platz in der Küche den ich verstellen wollte geputzt. Danach wurde weiter gepackt. Schön langsam begann das ganze eine Herausforderung zu werden. Ich hatte immer noch Bücher, doch nicht mehr wirklich leichte Sachen zum obenauf legen. Aufgeheitert wurde das ganze nur noch damit, dass ich dazwischen immer mal wieder putzte. Weiterlesen

Leidensfähigkeit

Ich kann extrem genügsam sein. Bei uns war nie viel Geld da und so wurde ich zu einem sehr anspruchslosen Menschen erzogen. Ich kann mich so ziemlich an alles gewöhnen, auch wenn ich mir mittlerweile nicht mehr alles gebe. Zur Not würde ich es aber auch ohne jeden Luxus aushalten. Gott sei Dank ist das aber nicht notwendig. Nichts desto trotz, brauche ich nicht viel um glücklich zu sein.

Vor 2 Jahren hat mich mal ein Bekannter gefragt, warum ich noch mir noch keine neue Wohnung gesucht habe. Doch damals war meine Zeit einfach noch nicht gekommen. Ich habe ja eine sehr günstige Wohnung, die mir auch Spielraum lässt um ein wenig Geld auf die Seite zu schaffen und das habe ich die letzten Jahre auch brav getan. Doch dafür musste ich einige Entbehrungen hinnehmen. Am meisten fehlt mir eine Badewanne. Es gibt nichts Schöneres als im Winter, wenn es richtig kalt ist, mit einem Buch in der Badewanne die Wärme zu genießen. Das letzte Mal konnte ich das allerdings 2005 genießen – wie gesagt, ich kann sehr leidensfähig sein. Weiterlesen

Sri Lanka 2012 – Tag 1

Anreise

16. 1. 2012 gegen Mitternacht in Hikkaduwa, Sri Lanka. Die Odyssee ist beendet. Ich liege in unserem Hotelzimmer und auch wenn jetzt alles gut ist, bin ich total fertig.

Es begann am 15. 1. 2012 um 1830 Uhr in Österreich. Eine Freundin holte mich zu Hause ab und wir fuhren zu einer anderen Freundin, meiner Urlaubsbegleitung. Zu dritt fuhren wir dann nach Wien zum Flughafen, wo wir erstmal eincheckten und uns dann noch einen Kaffee holten. So weit, so bekannt. So weit war ich schon öfters, doch so weit wie diesmal bin ich zuvor noch nicht gereist.

Nach dem Kaffee wurde es ernst – Passkontrolle, Boarding und ab nach Dubai. Auf dem Flug nach Dubai gab es das erste Mal an diesem Tag Hühnchen, als Mitternachtssnack sozusagen. In Dubai hatten wir einen 3-stündigen Zwischenstopp. Und dabei machte ich Bekanntschaft mit einem überaus sensiblen Sicherheitscheck. Böser BH :-). Letztendlich durfte ich meine Schuhe wieder anziehen und die Sicherheitsbarriere hinter mir lassen.

Dann wurde erstmal der Flughafen von Dubai erkundet. Irgendwie hatte ich mehr erwartet. Mir war im Vorfeld viel erzählt worden, aber da ich nicht zu den Frauen gehöre, die gern shoppen gehen, hielt sich meine Begeisterung echt in Grenzen. Das einzige was mich wirklich begeisterte, war die Vielfalt der Menschen. In Dubai gibt es wirklich alles. Vielreisende, Scheichs, Araber mit vermummten Frauen, Europäerinnen in High Heels, und noch vieles mehr. Wir suchten uns einen guten Platz, genossen einen leckeren Kaffee und ließen die Menschenvielfalt auf uns wirken. Weiterlesen

Marie – Kapitel 4

Sie lag in ihrem Bett und hatte Kopfweh. Sie hatte was ganz was komisches geträumt. Sie war fort gewesen und hatte den hübschesten Jungen der Schule getroffen. Und sie hatten was getrunken und er hatte sie heimgebracht. Und sie hatte ihn gefragt wie er eigentlich heißt, weil sie nur seinen Spitznamen kannte, und er hatte es ihr gesagt. „Ich heiße Thomas, aber meine Freunde sagen Tom.“ Und dann hatte er ihr die Telefonnummer seiner Großmutter aufgeschrieben und hat sie gebeten ihn anzurufen, sobald sie munter wäre, weil er sich Sorgen machen würde. Er fühlte sich schuldig, weil er ihr Alkohol eingeflößt hatte, und sie total neben sich stand deswegen. Ein komischer Traum und warum hat sie Kopfweh? Weiterlesen

Flucht

Der Damm war gebrochen. Ein dreiviertel Jahr waren sie auf Abstand gegangen, doch sie hatten wieder zueinander gefunden. Vorige Woche war er bei ihr gewesen und sie hatten sich geliebt. Seitdem schwebte die kleine Seele. Und heute war er schon wieder da. Er stand gerade unter der Dusche. Es war als hätte es nie eine Distanz zwischen ihnen gegeben.

Er war direkt von der Arbeit gekommen und er hatte seine Zahnbürste mit. Er hatte sich tatsächlich wieder in sein Auto gesetzt und war die 50 km zu ihr gefahren, um mit ihr die Nacht zu verbringen. Sie hatten zu Abend gegessen und jetzt war er duschen. Sie wartete mit einem Buch im Schlafzimmer.

Er kam zu ihr, er küsste sie als ob es das Selbstverständlichste auf der Welt wäre. Er war nackt. Weiterlesen