Regenwetter

Ich kann kaum glauben wieviel Glück ich an diesem Wochenende – wettertechnisch – hatte!

Hätte es der Wettergott nicht gut gemeint, wäre ich das ganze Wochenende nass geworden. Er hatte aber ein einsehen.

Am Freitag hatten wir bereits Glück bei der Airpower. Am Samstag fuhr ich dann in den Rot Kreuz Dienst während es schüttete! Ich holte das Auto und fuhr Ware abholen. Als ich vor Ort ausstieg, war es kurz vorbei mit dem Regen. Wir konnten die Ware verladen und blieben trocken. Während der Ausgabe – im Haus – regnete es draussen wieder. Und als wir heimgingen, war es bereits wieder trocken. Weiterlesen

Helfersyndrom

Ich war jetzt ein Wochenende mit lauter netten, hilfsbereiten Menschen beisammen. Dementsprechend war auch das Klima! Obwohl….

Zwei gab es, die mich eher abgeturnt haben. Eine, einfach aufgrund ihrer Persönlichkeit. Die hat den Mund aufgemacht und ich war sofort gereizt. Ein typischer Fall von unpassender Chemie! Und mit dem anderen hatte ich schon mal Dienst, doch dort ist es mir nicht so aufgefallen. Während des Dienstes ist aber auch nicht so viel Zeit zu plaudern….

Er hat zwar Migrationshintergrund, ist aber seit 51 Jahren in Österreich, hat hier studiert und gearbeitet. Er spricht auch deutsch, aber nicht immer versteht er alles. Was aber eher an seinem ganz persönlichen Denken liegen dürfte. Und er hat sehr viel gefragt, weil er die Vortragende nicht oder falsch verstanden hat. Da die Vortragende normalerweise mit Berufsschüler arbeitet, konnte sie damit aber recht gut umgehen. Ich aber nicht. Ich ertappte mich immer wieder, dass ich ihm gar nicht mehr zuhörte. Weiterlesen

Planänderung

Ich sollte ja den Schmerz in meiner Schulter provozieren. Der Plan war mit schwimmen.

Am Freitag war ja der Besuch bei den Verwandten, am Samstag hatte ich dann Dienst und am Sonntag wollte ich einfach schwimmen gehen und dazwischen mein Buch weiterlesen.

Als ich am Sonntag aufwachte war es aber grau in grau. So würde das erstmal nix mit schwimmen werden. Ich überlegte mir eine Alternative, während ich meinen ersten und zweiten Kaffee schlürfte und langsam munter wurde. Was auf jeden Fall anstand war Wäsche waschen, aber das würde meine Schulter nicht fordern. Weiterlesen

Schlechtwetter – Jippih!

Am Montag war ich extrem dankbar, dass das Wetter nur suboptimal war. Ich hatte zwar frei, war aber extrem fertig. Da kein See-Wetter war, blieb ich zu Hause und vergrub mich in meinen Büchern.

Am Freitag war ich am Sommerfest, am Samstag hatte ich sechs Stunden Dienst und am Sonntag war ich mir Aretha in Laxenburg unterwegs. Am Montag war ich dann total fertig.

Aber ich beschwere mich nicht. Es war ein tolles Wochenende und hat enorm viel Spaß gemacht. Ich war trotzdem froh, dass am Montag das Wetter nicht so prickelnd war und ich einfach auf der Couch bleiben konnte. Weiterlesen

Helfer oder Kunde?

Manchmal verzahnt es sich ein wenig…..

Auf einem Seminar lernte ich,dass man leichter Hilfe annehmen kann, wenn man selber anderen hilft. Und hin und wieder kommen mir Beispiele unter, wo sich das bestätigt.

Am Freitag beim Mitarbeiterfest fragte mich eine Kollegin aus einem anderen Team – eigentlich arbeitet sie sogar in zwei Teams mit, wobei sie in einem die Teamleitung hat – ob ich am Samstag im Dienst sein würde. Ich kenne sie bereits von zwei Ausbildungen wo wir die Gruppenarbeit gemeinsam gemacht haben. Sie ist eine ganz eine Liebe, mit einer echt heftigen Krankengeschichte aufgrund eines Gendefekts. Sie hat eine kleine dreistellige Pension, wo sie sich noch was dazu verdient. Dazu hat sie noch vier Kinder. Die zwar schon älter sind, aber alle immer noch in einem Mehr-Generationenhaushalt leben. Weiterlesen

soziales Wochenende

Am Freitag am Abend war ich bei meinem ersten Mitarbeiterfest des roten Kreuzes. Im Vorfeld hatten wir im Team darüber gesprochen und ich wusste, dass einige von uns dort sein würden. Das wir prozentuell aber so stark vertreten sein würden, war eine Überraschung. Überhaupt waren die sozialen Dienste viel stärker vertreten als der Rettungsdienst. Mittlerweile kenne ich schon einige – auch von anderen Teams – und so hatte ich echt einen tollen Abend.

Wir haben gescherzt, gelacht, fast das Tanzbein geschwungen und wurden wieder mit extrem leckeren Essen versorgt! Die Stimmung war einfach herrlich. Umgeben von sehr sozialen Menschen die alle gut drauf waren! Vor der Fete gab es aber noch eine Rede und ein paar Auszeichnungen. Bei einer Auszeichnung fragten wir uns alle wie das ging. Ein sehr jung aussehender Mann bekam eine Auszeichnung für 14.000 Einsatzstunden! Also entweder ist der schon im Mutterleib Einsätze gefahren, hat er sonst kein Leben – wie er nicht wirkte – oder ist älter als er aussieht. Weiterlesen

Unnötig nervös

Am Samstag hatte ich mal wieder vor neues auszuprobieren. Ein paar Dienste habe ich ja schon intus. Warenabholung war für mich aber noch Neuland.

Seit kurzem haben wir am Nachmittag nochmal eine Warenabholung zu machen. Und da ich Fahrzeugverantwortliche am Nachmittag war, war es an mir das alles zu organisieren.

Leider war ich mit ein paar Neulingen im Dienst. Aber zumindest eine sollte ein wenig Ahnung haben. Mein Plan war also. 16 Uhr Auto abholen, dann Kollegin abholen und Behältnisse, Weg suchen und dann Ware abholen. Dabei weiß ich einiges vom hören/sagen. Aber halt nicht vom selber tun. Was zwei unterschiedliche Arten von Wissen sind. Weiterlesen