Geschützt: Vertrauen statt Panik

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Schwarzmalerei

Ich bin kein geborener Optimist. Und ich bin von 2 absoluten Pessimisten aufgezogen worden. Von daher ging ich lange Zeit IMMER vom schlechtesten Fall aus. Wenn ich an einer Wegkreuzung meines Lebens stand, rechnete ich immer mit dem SCHLIMMSTEN Ergebnis. Was sich dann auch überwiegend einstellte. Damals wusste ich noch nichts von selbsterfüllenden Prophezeiungen, oder von dem Grundsatz „Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Doch irgendwann lernte ich auch andere Denkweisen kennen. Und ich beschloss es zu versuchen. Das war an einem Punkt in meinem Leben, wo ich nichts mehr zu verlieren hatte.

Ich war emotional an meinem Tiefpunkt angekommen. Nichts konnte mich noch weiter nach unten bringen. Von daher beschloss ich andere Wege zu gehen. Ich hörte auf mich in Selbstmitleid zu baden und begann an das Gute in meinem Leben zu glauben. Ich erlaubte mir Hoffnung auf ein besseres Leben. Zuversicht und Vertrauen in meine Intuition. Und es funktionierte. Besser als ich es mir vorgestellt hatte. Weiterlesen

Authentisch

Lange Zeit habe ich versucht jemand besserer zu sein, als ich tatsächlich bin. Ich wollte es allen Recht machen. Habe den Menschen viel mehr durchgehen lassen, als notwendig. Habe mich immer zurück genommen um andere glücklich zu machen, und wurde dabei immer unglücklicher. Wenn mich jemand nicht mochte, habe ich genau bei diesen Menschen besonders versucht, ihnen zu zeigen dass ich ein netter Mensch bin. Und dabei habe ich mich immer wieder selbst verloren.

Unsere Umwelt beeinflusst uns. Zum positiven als auch zum negativen. Als es mit dem Ex zu aus war, hat mir mein Vater gesagt, dass ich mich in der Beziehung extrem verändert hatte. Damals dachte ich nur „Und wieso sagt er mir das erst jetzt?“ Aber so einfach ist das gar nicht. Wie sagt man jemanden, dass er sich in einer Beziehung verändert, wenn er dabei glücklich ist? Kann es uns anderen nicht egal sein, wenn sich jemand für seinen Partner ändert, so lange er es freien Stücken tut und glücklich dabei ist? Weiterlesen

Geschützt: Macht

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Geschützt: Hitze

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Unzuverlässig

Ich mag keine unzuverlässigen Menschen – das ist mir in den letzten Monaten wieder mal nachhaltig bewusst geworden. Mit mir kann man sich echt lange spielen, ich verzeihe irrsinnig viel, aber wenn man mir etwas verspricht und es dann nicht hält und es dann noch nicht einmal der Mühe wert findet, mir abzusagen, werd ich richtig zornig. Mir ist vor mehreren Wochen diesbezüglich etwas passiert, doch ich habs nicht aufgeschrieben. Habs abgehakt. Dachte ich. Jetzt hab ichs im Büro. Na dann, sollt ich mir das Thema mal anschauen.

Ich mag es nicht verschaukelt zu werden. Ich kenn Menschen die sagen mir zu, nur damit sie von mir bekommen was sie wollen und wissen im selben Moment, dass sie ihre Zusagen wahrscheinlich nicht halten werden. Das find ich unterste Schublade. Ich sage nur Dinge zu, wo ich davon ausgehe sie auch halten zu können. Ansonsten gibt es von mir ein vielleicht. Doch ich würde nie mit den Gefühlen anderer spielen, nur um zu bekommen was ich will. Und ich lasse mir das auch nicht mehr gefallen. Weiterlesen

Grenzen

Eine Freundin hat mir die letzten Jahre immer wieder von ihren Grenzen gepredigt und ich hab nicht verstanden wofür ich mir diese Predigten immer und immer wieder anhören durfte. Ich habe doch eh alles getan um ihre Grenzen zu akzeptieren und nicht drüber zu gehen. Wieso also durfte ich mir das immer wieder anhören? Ich konnte es schon gar nicht mehr hören. Immer ging es nur um das was sie wollte und was man ihrer Gegenwart nicht tun oder sagen durfte. Es war eine echte Herausforderung für mich. Ich neige ja dazu bei Freunden einfach zu sagen was ich denke, doch bei ihr konnte ich das nicht. Ich musste immer darauf achten, wie sie es verstehen könnte. Sie war immer so zerbrechlich und in ihrer Gegenwart hatte ich immer das Gefühl mich zurücknehmen zu müssen, um nicht eine Grenze zu übertreten.

Heute weiß ich was sie mir das Universum, in Form meiner Freundin sagen wollte. Ich sollte selbst auf meine Grenzen achten. Das hab ich nämlich immer sträflich vernachlässigt. Ich bin ja erzogen worden hart im nehmen zu sein und da ich sehr viel Kraft habe, kann ich auch mehr schaffen als manch anderer. Und mir war es auch nie wichtig im Mittelpunkt zu stehen. Ich bin viel lieber der Arbeiter im Hintergrund, der alles erledigt was nötig ist um den Laden am laufen zu halten. Und das nicht nur im Büro, sondern auch in Freundschaften. Ich tue was nötig ist, damit alles funktioniert. Doch dabei ließ ich mir immer alles gefallen. Ich hatte zwar immer Grenzen wo ich sagte bis hierhin und nicht weiter. Doch wenn jemand drüber sprang und mich dann um Verzeihung bat, habe ich auch immer verziehen. Egal wie weh es eigentlich tat. Weiterlesen

Abendritual

Die kleine Seele schaukelte in ihrer Hängematten in ihrem definierten Ego und dachte über die Veränderungen der letzten Monate nach. So vieles war passiert, hatte sich verändert. Ihre Einstellung zu vielen Dingen, ihr Befinden, ihr Umfeld. Sie hatte ihre Höhle verlassen und war in ihr definiertes Ego gezogen. Hier fühlte sie sich total wohl. Von ihrer Hängematte aus konnte sie auf den Flatscreen sehen, wo sie vom definierten Milzzentrum laufend Warnmeldungen bzw. Hinweise auf Synchronizitäten bekam. Sie hatte auch den Verbindungsgang zu ihrem Milzzentrum schön dekoriert, da sie nun mehrmals am Tag den Weg ging. Ihr gefiel das Bild auf der anderen Seite des Ganges. Seit die kleine Seele die Entscheidungsgewalt über ihr Leben an ihr Bauchgefühl übergeben hatte, war hier irre viel los. Den ganzen Tag galt es das Beste für die kleine Seele herauszuholen und das Milzzentrum war bisher sehr erfolgreich gewesen.

Und so hatte sie es sich in ihrer Hängematte gemütlich gemacht. Das Milzzentrum kümmerte sich um die Entscheidungen und der Generator machte die Arbeit. Sie selbst beschränkte sich auf die schönen Seiten des Lebens. Ihr Kopf war offen wie eh und je. Doch seit sie ihm die Entscheidungsgewalt weggenommen hatte, hatte er seine Tätigkeit stark reduziert. Der Müßiggang der kleinen Seele hatte auch den Kopf angesteckt. Es war einfach viel zu anstrengend sich über alles Gedanken zu machen. Viel lieber ließ er sich jetzt Geschichten einfallen. Hin und wieder flog ihm ein Gedanke zu und aus dem wurde dann eine Geschichte gestrickt. Dem Kopf gefiel seine neue Aufgabe total gut. Er hatte seine anfängliche Skepsis überwunden, und sich mit seiner neuen Freiheit angefreundet. Er war nicht mehr verantwortlich, er hatte jetzt alle Freiheit zu tun und zu lassen was er wollte. Weiterlesen

Ruhe

In mir ist Ruhe eingekehrt. Keine Probleme zu lösen, keine Gedanken die mich belasten. Ich bin rundum glücklich und zufrieden. Ich ruhe in mir und lasse mich treiben. Mein Kopf ist ruhig und ich spüre auch keinen Druck irgendetwas zu müssen. Es ist als würde ich rund um die Uhr schlafen, auch wenn ich wach bin. Meiner Seele geht es gut. Meinem Herzen geht es gut. Und mein Verstand hält die Klappe. Es ist wie im Urlaub: den ganzen Tag in der Sonne. Lesend und schlafend. Total entspannt.

Meine Umwelt merkt davon zwar nicht ganz soviel, aber doch ein wenig. In letzter Zeit werde ich immer wieder gefragt, ob ich abgenommen habe. Mir wird gesagt, dass ich glücklich wirke und mehr lächle. Und zwar von Menschen, die mich eigentlich gar nicht sonderlich mögen. Ich unterhalte mich immer öfter mit Menschen die ich gar nicht kenne. Meine  Schüchternheit ist großteils verschwunden, dafür hab ich ein wenig Mut entdeckt. Ich gehe auf die Menschen zu und rede einfach. Und wenn ich das Gefühl habe, dass sie mit mir nichts anfangen können, geh ich einfach wieder. Doch ich nehm es mir nicht zu Herzen.

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Ego

Ich weiß wer ich bin, doch ich kann es nicht kommunizieren. Seit ich Schreibe geht es besser, doch ich werde auch hier, hin und wieder, missverstanden. Also was tun? Ich könnte es einfach ignorieren. Wenn jemand mein Geschreibsel nicht versteht, weil er/sie nicht kann oder will, könnte es mir egal sein. Zumindest wenn es nach meiner Veranlagung gehen würde. Nur dass ich diese Veranlagung nie ausgelebt habe. Ich habe mich immer nach einer anderen Veranlagung von mir gerichtet. Der Harmoniesucht. Mein Leben war bisher immer darauf ausgerichtet, meine Harmoniesucht zu befriedigen. Nur hat mich das nicht wirklich glücklich gemacht. Würde ich jetzt wieder versuchen meine Harmoniesucht zufrieden zu stellen, müsste ich meine Geschichten ab sofort so formulieren, damit mich auch ein Kleinkind verstehen könnte. Nur dass wär dann wieder nicht ich selbst und würde mir den Spaß am Schreiben vermiesen.

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