Ein ganz anderer Tag

Der Donnerstag war so ganz anders als geplant und gedacht…

Als ich erwachte war alles weiß und mein Auto eingeschneit. Da ich meine Schneebürste noch im Keller hatte, musste ich erstmal die Sachen (Handtasche und Sportsachen) im Auto abstellen, dann mal in den Keller und danach Auto abkehren.

Im Büro überraschte mich dann mein Kollege mit seiner neuen Freundin die uns besuchte.

Danach stellte ich das Protokoll von Dienstag fertig und freute mich mal eine Runde. Weiterlesen

Entschleunigung

Mein neuer Job und vor allem mein neuer Chef entschleunigen mich total. Wobei mich mein alter Chef auch nicht gestresst hat, dort waren es eher die Mitarbeiter!

In meinem neuen Job habe ich keine Mitarbeiter und ich bin nur dafür verantwortlich dafür was ich tue. Ich bekomme aber auch nur Aufträge für eine Person. Im alten Job bekam ich Aufträge für einen Bereich – hatte ja auch sieben Mitarbeiter – doch sehr viel der Arbeit blieb an mir hängen. Was natürlich einen gewissen Dauerstress verursacht hat. Ich lief eigentlich immer auf vollen Touren. Kaum im Büro gings auch schon los.

Im neuen Job ist das anders. Nicht dass mir fad wäre, ich bin mittlerweile schon ganz gut ausgelastet, aber ich laufe dabei nicht unter Stress. Ich mache und tue den ganzen Tag, aber es fühlt sich für mich trotzdem total chillig an. Wahrscheinlich auch deshalb weil ich nur meine eigene Arbeit verantworten muss und ich ja weiß dass ich gut bin! Weiterlesen

Irgendwer wird es schon machen!

Und ich bin es nicht mehr!

Diese Woche ereilte mich ein Anruf einer Bekannten. Sie wusste bereits dass ich bei einer anderen Dienststelle bin, brauchte aber eine Telefonnumer. Kurt hatte seine Arbeit nicht gemacht und war nicht erreichbar. Also gab ich ihr Margits Nummer. Ich warnte sie aber auch gleich vor, dass sich Margit sicher nicht zuständig fühlen wird….

Am Tag darauf rief mich mein Ex-Chef an. Ob ich wüsste, dass ich noch eine bestimmte SAP-Rolle habe, als Vertretung von Kurt. Klar wusste ich es, es interessierte mich aber nicht. Ich hatte diese Rolle noch nie gebraucht und somit auch bei der Übergabe komplett darauf vergessen. Erst vor zwei Wochen hatte ich zufällig gesehen, dass ich sie noch hatte. Bloß es interessierte mich nicht! Weiterlesen

Retter – Opfer – Täter

Was macht ein Mensch mit einem Rettersyndrom wenn er keine Opfer findet? Er wird zum Täter, schafft sich ein Opfer und dann kann er es retten! Das gibts nicht? Doch das gibt es immer wieder. Man muss nur schon sehr genau hinschauen dass man sieht was passiert.

Es gibt Menschen die brauchen es für ihr Ego, für alle, immer und überall da zu sein. Ich bin da ganz anders. Ich bin froh wenn die Leute ihr Leben selbst regeln und mich nicht damit belasten! Natürlich bin ich auch für Freunde und Familie da, aber im Büro bin ich jetzt nicht diejenige die hier schreit, wenn jemand aufgefangen werden will. Ich hatte mein Leben lang genug mit mir selber zu tun, mich von anderen belasten zu lassen mag ich mir nicht mehr geben. Hatte ich lange genug! Weiterlesen

Neuanfang

Alle meinen Planungen und Überlegungen endeten vorige Woche am Mittwoch. Mein letzter Arbeitstag an der alten Dienststellen! Über das danach hatte ich mir keinerlei Gedanken gemacht! Hauptsache die letzten Tage durchstehen und dann nichts wie weg! Und sie zeigten mir nochmal genau warum ich weg will…. Margit war wie immer. Fragte mich Dinge über organisatorische Dinge für die Zukunft der alten Dienststelle – drei Tage bevor ich ging! Kollege TK druckste herum, weil er mich nicht bitten wollte den Schlüssel abzugeben, damit ihn mein designierter Nachfolger bekommen kann. Als er es endlich schaffte mich zu fragen, musste ich ihm leider sagen, dass ich ihn schon am Vortag bei Margit abgegeben hatte. Warum sie das in dem Gespräch dass sie geführt hatten, nicht erwähnt hatte, konnte ich nicht beantworten! Die neue supertolle mehrere tausend Euro teure Theke weihte Margit auch gleich ein indem sie darauf frühstückte! Kollege TK hatte fast einen Schlaganfall deswegen. Mein Projekt ist jetzt sein Projekt!

Ich bin emotional total raus. Ich habe es zwar zweieinhalb Jahre geplant und sehe jetzt wie sie jetzt alles tun damit es kolossal kracht, aber es ist mir egal! Ich weiß, dass ich meine Sache gut gemacht habe. Es hätte funktionieren können, doch es ist einfach nicht gewünscht! Effizienz, Kunden- und Serviceorientierung sind einfach nichts für meine alte Dienststelle! Und jetzt wo ich Störfaktor weg bin, können sie wieder alles schön ineffizient gestalten und sind glücklich damit. Und ich bin glücklich, dass ich es mir nicht mit anschauen muss! Weiterlesen

So ganz anders….

Ich habe es mir ja schon beim Vorstellungsgespräch gedacht, aber jetzt bin ich mir wirklich sicher! Den Job zu wechseln war die beste Idee heuer!

Heute habe ich ihnen mitgeteilt dass 1. Juni etwas wird und sofort haben sie sich daran gemacht jemand zu suchen, damit mein Büro rechtzeitig ausgemalt wird! Ähm. Ja. Wahnsinn. Ich meine ich werde nur dienstzugeteilt zur Eignungsüberprüfung. Meine jetzige Dienststelle käme noch nicht mal auf die Idee!!!!

Doch auch wenn ich mich jetzt so bemüht habe um wechseln zu können, ist ein Kollege noch schneller. Heute hat er mich angerufen und gefragt wann ich jetzt weg kann – er hatte mir den Kontakt zu seiner Schwester vermittelt. Er schafft es schon nächste Woche! Deshalb werden wir diese Woche auch noch mal gemeinsam essen gehen. Ich bin mir sicher er ist einer derjenigen mit denen ich auch in Zukunft losen Kontakt halten werde. Wir waren zwar nicht die besten Freunde, aber wir haben uns doch recht gut verstanden. Weiterlesen

Wissenssicherung

Mir ist klar warum sie es tun, auch wenn ich es für keine gute Idee halte….. Zweieinhalb Jahre habe ich etwas geplant. Ich habe auch einiges niedergeschrieben. Prozesse gezeichnet und Prozessbeschreibungen geschrieben. Man könnte also sehr viel nachlesen. Aber das Bild das ich in meinem Kopf habe, mit unzähligen kleinen Details. Das ist nur in meinem Kopf. Und genau das brauchen sie jetzt. Dringend!

Am 1. Oktober 2017 soll die Servicestelle in grundlegenden Angelegenheiten einsatzbereit sein. Davor ist noch einiges zu tun. Ich hätte es wirklich gerne gemacht. Habe auch schon aufgeschrieben was alles zu tun ist. Aber ich habe gewartet. Die Zeiten wo ich mich ausnutzen lasse, sind schon länger vorbei. Es gibt auf dieser Welt wirklich nichts umsonst, schon gar nicht etwas was nur in meinem Kopf ist. Wobei ich nicht viel wollte. Ein wenig Respekt vielleicht. Eine Spur Anerkennung. Möglicherweise auch ein Danke! Was habe ich bekommen? Verachtung. Herabsetzung. Den Versuch mich klein zu halten. Nicht von allen. Aber von zu vielen Seiten. Wäre es nur einer. Jo mei…. Was schert es die Eiche, wenn sich die Sau dran reibt. Doch unzählige Säue, stört die Eiche in ihrem schönen Leben! Weiterlesen