I packs net….

Für die deutschen Mitleser: Ich komme gerade nicht klar!

Mein Mittwoch:

Dienstbeginn 07:30 Uhr – meine neue Zeit! Der Rest des Referates kommt um 9 Uhr!

Also bereite ich die Kaffeemaschiene vor. Steht bei mir im Büro und ich habe ja Zeit…

Um 9 Uhr der übliche Morgen-Kaffeeplausch – was steht an, was ist zu tun!

09:30 Uhr checken wie weit mein PC mit diversen Erstinstallationen ist und Neustart Nummer 3. Weiterlesen

Neuer Kollege

Die größte Unsicherheit beim neuen Job, war der Kollege mit dem ich mir das Büro teile. Den kannte ich nämlich bisher nicht. Da er Teilzeit arbeitet, ist er nur selten im Büro, was mir sehr entgegen kam. Und da ich ja meinen maulfaulen egoistischen Kollegen von der alten Dienststelle gewohnt war, war ich sehr froh den neuen nur zweimal die Woche „genießen“ zu dürfen.

Rein von der Beschreibung und dem Dienstgrad hatte ich einen älteren Herrn vor Augen. So einen schrägen Technik-Freak. Kenne ich ein paar von meiner eigentlichen Dienststelle und irgendwie hatte ich ihn so eingeordnet….

Am Dienstag sollte er dann ins Büro kommen, kam aber erstmal nicht. Zu Mittag war ich mit meiner „alten“ Vorzimmerdame, einer Kollegin vom alten Standort und dem Personalvertreter – der ein paar Türen weiter sitzt – Mittagessen. Natürlich wurde geplaudert und Sachen wurden getauscht. Sie hatte noch ein paar Unterlagen für mich und brauchte eine Unterschrift vom Personalvertreter und ich hatte meine Chipkarte an den Personalvertreter – der auch unser Leitbediener bei der alten Dienststelle ist – abzugeben. Weiterlesen

Totale Umstellung

Am Montag läutete der Wecker gleich mal später. Da ich erst um 9 Uhr im Büro sein musste, konnte ich länger schlafen. Oder hätte ich länger schlafen können, hätte mich nicht der Sturm geweckt!

Ich quälte mich aus dem Bett und machte mir erstmal einen Kaffee. Und da ich wirklich viel Zeit hatte, machte ich dann auch noch eine halbe Stunde meine Rückenübungen am frühen morgen. Danach duschen und anziehen und nebenbei mit meiner neuen App checken wie „mein“ Bus in der Zeit liegt. Und er kam mit 8 Minuten Verspätung, zeitgleich mit dem nächsten. Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg und dann ging es mal nach Wien. Weiterlesen

Abschied

Ich habe also mein Büro ausgeräumt, habe meinen Kollegen eine Kleinigkeit hinterlassen – ich war die letzten Tage mit den beiden Chefs alleine im Büro, alle anderen waren krank, Urlaub, etc. -, eine persönliche Verabschiedung für alle geschrieben, habe meine dienstlichen Geräte zusammengetragen und abgebaut.

Am Vormittag machte ich die erste Runde. Ich gab meine Einstellgenehmigung für mein Auto ab und bekam in der Cafeteria einen gratis Kaffee. Dafür hörte ich mir die Problemchen der Kellnerin an. Als ich mit dem Kaffee fertig war, wollte ich gerade gehen, als ein Personalvertreter die Cafeteria betrat. Ich tauschte mich kurz mit ihm aus und er wusste bereits über alles Bescheid. Er hat mich „im Blick“. Und er will sich darum kümmern, dass ich endlich versetzt werde. Das ist neu für mich. Eine Personalvertretung die mich unterstützt! Wahnsinn. Hätte ich mir auch nicht gedacht, dass ich das mal erlebe….Er wird mich bei der neuen Dienststelle auf jeden Fall demnächst besuchen kommen, wie auch ein anderer Personalvertreter. Die haben ihre Home-Base nämlich ganz in meiner Nähe… Und wir sprechen hier von zwei verschiedenen Parteien. Das kann auch nicht schaden! Weiterlesen

Mit allen verscherzt

Mein Kollege hat echt ein Händchen. Alles was er im Büro angreift, funktioniert nicht und bringt irgendjemand gegen ihn auf. Doch diesmal hat er den Vogel abgeschossen.

Er hat vor ca. einem Monat die Kaffeekassa übernommen. Und eine der ersten Überlegungen die er anstellte – wir brauchen einen anderen Kaffee. Der jetzige ist viel zu teuer, da holen wir lieber beim Metro den Kaffee. Dort ist er billiger! Sprachs und tat nichts.

Dann war er hin und wieder krank im letzten Monat – der Herr Spitzensportler. Jetzt ist er schon wieder – noch immer – krank und der Kaffeevorrat ist mittlerweile zu Ende gegangen. Und damit meine ich richtig, wirklich am Ende. Alles leer! Weiterlesen

Treu bleiben

Manchmal muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel von meiner Umgebung aufnehme. Sich drücken zum Beispiel. Mein Kollege schraubt sich ja immer wo es nur geht und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mir da zu viel von ihm angeeignet habe.

Am Donnerstag zum Beispiel war das Assessment angesetzt. Und bescherte mir eine schlaflose Nacht zuvor. Ich lief unrund. Vor allem weil ich nicht wusste, ob ich wirklich hingehen will. Ich habe einfach kein gutes Gefühl dabei. Drei Stunden Testung, dann noch die technische Herausforderung und dann auch noch das Bauchgefühl. Das aber auch von den schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit herrühren kann. Weiterlesen

Jetzt ist Bewegung drin

Ich habe heute einen Anruf bekommen. Meine Wanderkollegin von der alten Dienststelle hat mich für einen Job empfohlen.

Und zwar genau in meiner Kernkompetenz, nur halt mit gleichem Gehalt. Was jetzt zwar nicht optimal wäre, aber gefreut habe ich mich trotzdem. Sie hat an mich gedacht und offenbar auch als reichlich kompetent angeboten.

Von ihrer Seite war das nur eine Vorwarnung falls jemand an mich herantreten sollte – das ich weiß woher es kommt. Weiterlesen