Guten Rutsch!

Nein, ich habe euch natürlich nicht vergessen! Ich weiß, es ist schon spät, Mitternacht kommt schon bald, doch bis jetzt war ich beschäftigt.

Mit meinem ersten Kaffee begann ich die Geburtstagsglückwünsche auf WhatsApp zu beantworten, danach kamen die Messenger Nachrichten dran und ich habe mit meiner Mutter telefoniert.

Dann noch ein Anrufer – die wenigsten rufen ja noch an, die meisten schreiben lieber -, kurz Mittag essen, dann noch mit Aretha telefoniert und dann ging es auch schon zum Silvesterlauf. Von unserer Bürgerliste waren acht Leute am Start, die haben wir angefeuert und versucht gute Fotos zu schießen. Weiterlesen

Der längste Tag…

Der Samstag begann um 6 Uhr mit einer verstopften Nase. Der Wecker hätte mich erst um 7 Uhr geweckt, meine Nase übernahm das eine Stunde früher. Da ich sowieso keine Luft bekam, beschloss ich aufzustehen. Um 8 Uhr würde ich mich aufmachen zu meinem Internetanbieter und für mich und drei Nachbarn das neue Modem holen. Sollte sich ausgehen dass ich um 9 Uhr pünktlich bei unserem Workshoptag der Bürgerliste sein könnte.

Im Gepäck hatte ich übrigens zwei Outfits, doch dazu später mehr.

Ich düste nach Süden, holte die Modems und fuhr zurück. Bevor ich aufgebrochen war, hatte ich noch keinen Hunger, doch während der Fahrt kam er dann. Also ein schneller Zwischenstopp Frühstück kaufen, dann nach Hause die Modems in die Wohnung „schmeißen“, wieder ins Auto und weiter zu meinem Termin. Pünktlichst um 9 Uhr war ich vor Ort! Und als erstes gönnte ich mir erstmal ein Frühstück, zweiter Kaffee inklusive. Weiterlesen

Schön langsam reichts…

Der Freitag war echt heftig! In der Früh war ich richtig fertig! Selbst die sieben Minuten zum Bus machten mich nicht wirklich munter! Blöderweise war ich auch noch alleine im Büro. Der Chef hatte frei und die Kollegin war am Donnerstag auch unterwegs gewesen, hatte verschlafen und kam dann auch nicht mehr. Der Jahresabschluss blieb mir also ganz alleine.

Was mich weniger gestört hätte, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte das mein Kopf ein nasser Wattebausch sei….. Und mein rechtes Ohr war auch ein wenig beleidigt. Ganz leichte Ohrenschmerzen, was nie ein gutes Zeichen ist! Aber kein Wunder. Die Woche war ich irgendwie ständig im Freien unterwegs. Weiterlesen

Symbiose mit der Couch

Puh. Was für eine Woche!

Im Büro läuft mittlerweile das Bewerbungsverfahren. Am Dienstag weiß ich ob es einen Mitbewerber gibt, denn da endet die Frist bereits wieder. Und ich muss sagen ich habe gestern das erste Mal diese Woche daran gedacht. So ungeduldig ich vorige Woche war, diese Woche kam mir die Sache gar nicht in den Sinn. Was unter anderem auch daran lag, dass ich im Büro diese Woche am Jahresabschluss arbeitete, aber nicht nur.

Zu dem Stress im Büro kam privater Stress dazu. Weiterlesen

Mädelsabend

Am Freitag habe ich es endlich mal geschafft! Lange bevor ich mich in der Bürgerliste engagiert habe, gab es schon den Ladies Talk bei uns im Ort. Immer am ersten Freitag im Montag gab es ein Treffen von Frauen im Ort – wer halt will. Ich habe es gesehen und überlegt hinzugehen.

Letztendlich habe ich es aber nie gemacht. Einfach weil ich entweder keine Lust hatte oder halt einfach Hemmungen. Jeden Monat bin ich zu Hause gesessen und habe überlegt „Trau ich mich dort alleine hin?“ Und jedes Monat war die Antwort „Ich bleibe lieber zu Hause.“ Weiterlesen

Unterstützung

Die Bewerbung ging am Donnerstag offiziell raus. Jetzt heisst es warten ob sich noch jemand bewirbt.

Wenn ich in den letzten Jahrzehnten etwas in meinem Leben gelernt habe dann ist es das Leistung zwar manchmal zählt, doch wenn es um Arbeitsplätze bzw. mehr Verdienst geht, ist Leistung unwichtig. Die gut bezahlten Posten bekommen diejenigen, die die richtigen Leute kennen.

Deshalb habe ich schon vor Jahren zum Netzwerken begonnen. Ohne geht es einfach nicht bei uns. Finde ich persönlich zwar manchmal Scheiße, aber da mir das ständige in der Luft hängen einfach wirklich schon reicht, spiele ich halt mit. Weiterlesen

Marathon kein Sprint

Als ich anfangs mit der Bürgerliste unterwegs war, bin ich regelmäßig abgestürzt – hab auch nix vertragen – und litt dann tagelang darunter. Ich bin halt keine zwanzig mehr. Jetzt wo klar ist, dass das terminliche Pensum bis Ende Jänner so weitergehen wird, muss ich mir meine Kraft einteilen. Und ich habe beschlossen, nicht immer bis zum Schluss bleiben. Das schaffst ja sonst nicht!

Am Freitag hatte ich ja gleich zwei Termine. Und es war klar, dass auch ein wenig Alkohol im Spiel sein wird. Doch ich beschloss aufzupassen. Am Samstag hatte ich Dienst beim roten Kreuz, einen „blöden Schädel“ konnte ich mir also nicht erlauben! Weiterlesen