Gleichberechtigung der Geschlechter

Ein schwieriges Thema. Also nicht für mich persönlich, aber aufgrund des Umfeldes in dem wir leben.

Ich finde, jeder sollte alles machen können, was er oder sie, kann oder will. Leider sehen auch heutzutage noch viele Menschen das anders…. Ich will hier nicht über Inklusion schreiben, weil ich davon zu wenig weiß. Da ich aber eine Frau bin, möchte ich über die Geschlechterrollen schreiben, so wie ich das Thema sehe.

Ich wurde groß mit Feministinnen im Fernsehen und einem alten Pascha zu Hause der über die „Mannsweiber“ regelmäßig herzog. Die „Kampflesben“ und ihre irrwitzigen Vorstellungen. Was sollen bitte Frauen beim Heer oder bei der Polizei. Die können das doch gar nicht körperlich schaffen. Er mag damit teilweise recht gehabt haben. Ich hätte wahrscheinlich die Grundausbildung auch nicht überlebt. Ich kenne aber auch genug Männer welche die Grundausbildung gar nicht machen mussten, weil sie von vornherein untauglich waren. Ob diejenigen sie geschafft hätten, halte ich für fraglich. Doch mein Großvater lebte noch in der Welt „große, starke Männer“, „kleine, schwache Frauen“. Weiterlesen

Emotionen am Begräbnis

Vorigen Freitag war ich bei einem Familienbegräbnis. Ein Verwandter den ich schon sehr lange nicht gesehen hatte. Anders als in meiner Kindheit. Damals sahen wir uns regelmäßig. Sein Sohn, seine Nichte und sein Neffe waren die einzigen Kinder mit denen ich zusammen gespielt habe in meiner Kindheit. Die einzigen Kinder mit denen ich herumtollen durfte. Im Garten unbeaufsichtigt – zumindest fehlte die normale Totalüberwachung meiner Großeltern – spielen durfte. Ich erinnere mich an Stunden in ihrem Kinderzimmer, wo sie ihr Spielzeug mit mir teilten. Nur sein Sohn war eher der Typ „Grätzn“ (ein Junge der es mochte mich zu ärgern).

Warum also ging ich zum Begräbnis? Eigentlich wegen meiner Mutter – er war ein wenig älter als sie, seiner Schwester – sie war auch bei den Begräbnissen meiner Großeltern – und weil er halt nun mal Familie ist. Weil es sich so gehört. Weil er Teil meines Lebens war und es jetzt nicht mehr ist. Der Vorteil dass ich ihn schon ewig nicht mehr gesehen hatte, ich war grundsätzlich nicht schon emotional angeschlagen! Was aber noch lange kein Indiz ist, dass ich nicht trotzdem heule. Ich „springe“ total auf die Emotionen in meinem Umfeld an. Und auf einem Begräbnis ist die vorherrschende Emotion nun mal Trauer! Und wenn jemand in meiner Nähe extrem traurig ist, dann heule ich schon mal auch mit. Oder bei der passenden Musik. Es gibt Musikstücke bei denen heule ich immer! Hallelujah in der Version von Jeff Buckley zum Beispiel. Wenn ich die Nummer höre, kommen die Tränen ganz von selber. Selbst wenn ich eigentlich glücklich zu Hause sitze! Weiterlesen

Schicksal

Ich habe letztens wieder ein paar Menschen schockiert als ich meinte „Ich glaube daran, dass bei unserer Geburt feststeht, wann wir sterben. Und wenn es so weit ist, dann ist es so weit. Dann kann uns niemand helfen, uns niemand retten. Daher sollten wir die Zeit bis zu diesem Termin, so gut wie möglich nutzen.“

Natürlich heißt das nicht, dass man zum Beispiel, eine Krankheit nicht bekämpfen soll. Es ist vielmehr als Trost für jene gedacht, die zurück bleiben und sich vielleicht Vorwürfe machen. Außerdem glaube ich, dass wir Menschen gewisse Erfahrungen machen müssen und daher zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort sein müssen. Und wenn wir es nicht von selbst kapieren, dann greift das Universum/Gott/Allah/Buddha/etc. – sucht auch was aus – ein. Natürlich habe ich auch 3 Beispiele – die sind mir ganz spontan eingefallen, wahrscheinlich kenne ich sogar mehr. Weiterlesen