No (Wo)Man, no Cry

Stellt euch vor es ist kurz vor Mitternacht am 31. Dezember. Ihr wartet auf den Jahreswechsel, im Fernsehen läuft ein Song und plötzlich habt ihr ein Aha-Erlebnis. So ging es mir mit Bob Marley. Die erste Erkenntnis kam also noch im alten Jahr, der Rest dann die Tage danach…

Als ich ein Kind war, vermittelte mir meine Großmutter immer dass ihr Leben leichter wäre, wenn sie Opi nicht dauernd bedienen müsste. Er war ein Pascha, der Herr des Hauses und sie hatte den ganzen Tag zu tun um ihn glücklich zu machen. So weit, der Stand der Beziehung wie er mir vermittelt wurde. Jahre später wurde mir klar, dass Omi sich über ihrer Märtyrerrolle definierte und ihr ganzer Lebensinhalt war unter ihrer Umwelt zu leiden. Allen voran natürlich Opi. Der war natürlich wirklich ein Egoist. Andererseits hatte sie ihn sich ausgesucht….Doch der Grundgedanke „Frauen sind ohne Männer besser dran“ war da schon gelegt. Weiterlesen

Runde zwei

Nach der ersten Runde hatte ich das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein. Ich konnte es zwar noch nicht greifen, aber im Bauch fühlte sich das ganze plötzlich viel besser an. Und das obwohl Runde 1 nicht ohne Tränen abgegangen war! Aber ehrlich gesagt will ich meine Kraft auch nicht mehr darauf aufwenden so zu tun als wäre ich cool, während meine Seele weint! Da heule ich lieber wirklich und suche nach einem Ausweg!

Meine zweite Karte motivierte mich dann zusätzlich. Da standen so Dinge wie – ich sei dabei aus dem Kampf gegen das Schicksal auszusteigen, in mir lichte sich etwas, neues könne gedeihen, etc. Das war mehr oder weniger die Bestätigung meines Bauchgefühls. Bis wir begannen darüber zu reden und ich plötzlich emotional kippte. Ich habe keine Ahnung in welchem Zusammenhang es kam, doch es ging ums wieder aufstehen…. Und da war ich dann gleich mal gefrustet. Ich habe das Gefühl seit 40 Jahren nichts anderes zu tun, als immer wieder aufzustehen. Und warum? Weil ich immer wieder hinfalle! Ich konnte es einfach nicht hören. Ich bin es leid aufzustehen. Ich bin es leid hinzufallen. Ich will dass es endlich mal leicht geht. Und ich wäre auch bereit etwas dafür zu tun, wenn ich bloß wüsste was!!!! Weiterlesen

Achtsamkeitsseminar

Ausgesucht hatte ich mir das Seminar zu einem Zeitpunkt wo ich noch gar nicht wusste, wie sehr ich es brauchen würde! Es kam also genau zur richtigen Zeit. Und es hat mir einiges bestätigt, was ich schon vermutet hatte!

Mein persönliches Highlight war die Übung mit den Antreibern. Dabei gilt es mittels eines Testes herauszufinden, was einen antreibt. Ich konzentrierte mich auf meinen Job und legte los. Mit folgendem Ergebnis

Sei stark – 41 Punkte

Mach es allen recht – 34 Punkte

Sei perfekt – 33 Punkte

Mach schnell – 31 Punkte

Streng dich an – 31 Punkte Weiterlesen

Intuitionsalarm

Anfang dieser Woche hat mein Intuitionsalarm wieder mal nachhaltig angeschlagen. Seit ich denken kann, kenne ich ihn, doch erst seit kurzem versuche ich auch auf ihn zu hören! In der Vergangenheit habe ich ihn oft beiseitegeschoben. Mulmiges Gefühl in der Magengegend? Ach, wird schon werden! Nein, wurde nie! Wenn sich mein Magen anfühlt als hätte mir jemand reingeboxt, einfach mal drauf hören!!! So oft habe ich es mir geschworen, doch selten habe ich es bisher auch umgesetzt. Meistens stehe ich nachher immer wieder da und denke mir „Warum nur höre ich nie auf meine Intuition? Doof! Einfach nur doof!“

Am Montag bekam ich eine Einladung auf einen Kaffee und da war das Gefühl wieder. Nicht bei der Person, nicht beim Kaffee, nicht bei den Kiddys. Das mulmige Gefühl hatte etwas mit dem Ort zu tun! Und was tue ich? Ich sage ab! *mirmalaufdieschulterklopf* Und warum sage ich ab? – Weil ich ein ungutes Gefühl habe! Ich habe tatsächlich auch den richtigen Grund angegeben, keine Ausrede! *mirnochmalaufdieschulterklopf* Weiterlesen

Ein unabsichtlicher Flirt

Da sitze ich am Freitag nichtsahnend im Büro, als das Telefon läutet. Der Kaffeeonkel war da und jemand musste ihn abholen und begleiten. Und weil mal wieder alle eigentlich zuständigen mit privat telefonieren bzw. rauchen beschäftigt waren, musste ich halt ran. Ist ja auch nicht gerade was Neues. Also ging ich ihn abholen. Und mein Einsatz wurde belohnt. Es war ein richtig hübscher, netter Kerl, der auch gleich mit mir plauderte. Und als wir gerade am schäkern waren, kam mein Lieblingskollege und guter Freund vorbei und gesellte sich zu uns. Weiterlesen

Geschützt: Zwischen den Worten

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