Pizzera&Jaus

Am Freitag war ich bei meiner letzten Veranstaltung von den Weihnachts-/ Geburtstagsgschenken. Und ich hatte keine Ahnung was mich erwartet. Blöderweise habe ich mir am Freitag mal wieder Kopfschmerzen zugelegt, was das Konzert zur Herausforderung machte…

Oder besser gesagt das Musikkabarett. Also ich muss sagen so etwas habe ich definitiv noch nicht erlebt. Ein Niederösterreicher und ein Steirer singen und scherzen zwei Stunden auf der Bühne rum. Sie sind zwar nicht gerade hochgeistig unterwegs, aber so tief die Witze manchmal daherkommen, sie selbst sind es nicht. Die haben schon was drauf die zwei. Für meine Kopfschmerzen die optimale Unterhaltung! Weiterlesen

Unnahbarer Vernehmungsbeamter

Gem. den Prophezeiungen von Clestine gibt es vier Kontroll-Dramen. Auf der Aktiven Seite den „Einschüchterer“ und den „Vernehmungsbeamten“ und auf der Passiven Seite das „arme Ich“ und den/die „Unnahbare“. Einschüchterer schaffen arme Ichs, Vernehmungsbeamte schaffen Unnahbare und umgekehrt….

Normalerweise setzt man sich bei all dem mit seinen Eltern auseinander. In meinem Fall, sind es sogar vier Personen die ich betrachtet habe. Eltern und Großeltern. Meine Eltern waren für mich klassische Unnahbare und ich bin ein echt guter Vernehmungsbeamter geworden! Mein Großvater war aber besser als Vernehmungsbeamter, weshalb ich bei ihm irgendwann dann wirklich die Unnahbare gegeben habe. Irgendwann mal wollte ich mich nicht mehr wegen allem von ihm „niedermachen“ lassen. Er lebte (energetisch) davon mich klein zu halten. Nichts war jemals gut genug. Weiterlesen

Brunch bei der Frau Doktor

Ich habe in meinem Urlaub auch einen leckeren Brunch bei der Psychotherapeutin bekommen, die ich beim Schwimmen kennen gelernt hatte. Ich glaube wirklich, dass sie jemand zum Reden braucht! Jemand, der nicht seine Probleme an sie heranträgt, sondern der selbstreflektiert die eigenen Schwächen und Probleme kennt.

Und so haben wir vier Stunden gequatscht. Über das Leben und die Liebe. Über Freunde und Feinde. Über Probleme, Süchte und Abhängigkeiten. Aber auch über Glauben, Religion und allem was dazugehört. Weiterlesen

Muhammad – Das Leben des Heiligen Propheten

2. überarbeitete Auflage 2012

Voriges Jahr auf der Buchmesse, haben Aretha und ich einen muslimischen Buchstand gefunden. Und da wir von Natur aus aufgeschlossen und neugierig auf fremdes sind, haben wir bei den Gratisbüchern großzügig zugeschlagen. Die Männer priesen die Bücher auch dementsprechend an. In ihnen würden wir den wahren Islam kennen lernen. Nicht den fehlgeleiteten den die Islamisten leben. Am meisten interessiert hat mich dabei das Buch „Muhammad“ das laut Klappentext folgendes beinhaltet:

„In dieser Biografie des Propheten wird sein Lebensweg detailreich, lebendig und lebensnah nachgezeichnet. Der Leser gewinnt einen authentischen Einblick in die Lebensgeschichte eines Mannes, der wie kein Mensch zuvor die Weltgeschichte verändert hat.“
Gerade dieser Lebensweg hat mich wirklich interessiert, da ich keinerlei Ahnung vom Leben des Propheten hatte. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 12

„Oh, mein Gott! Ich spüre es. Das ist der Wahnsinn. Wow! So viel Liebe. Ich glaube ich war noch nie einem Menschen so nahe! Ich habe das Gefühl als würde mich deine Seele berühren!“ Ups! Dabei hatte ich jetzt gar nicht an meinen Ex gedacht. Ich hatte an ihn gedacht. An uns. Mist. Ich war ja so am Arsch!
„Ich verstehe nicht, wie er dich gehen lassen konnte. So wie du für ihn empfunden hast!“
„Ach das ist lange vorbei. Schwamm drüber.“ Sicherheitshalber hatte ich mich bei den letzten Worten von ihm weggedreht. Mein Ex hatte mich danach immer in Ruhe gelassen. Doch Aksel war nicht mein Ex. Er drehte sich ebenfalls um und nahm mich in den Arm.
„Falls ich eine alte Wunde wieder aufgerissen habe, möchte ich mich entschuldigen. Ich will dich nicht auch noch verletzen. Ich verspreche dir, ich werde die Rolle so authentisch spielen, dass du reich wirst davon. Dieses Opfer dass du gerade gebracht hast, soll ja nicht umsonst gewesen sein.“
„Ja, mach deine Sache gut und hol dir den Oscar.“ Sicherheitshalber lachte ich dazu, da ich nicht wollte, dass er noch mehr auf mich einredete. Ich wollte das Kapitel so schnell wie möglich schließen. Sollte er ruhig glauben, dass diese Gefühle noch ein Überbleibsel von meiner letzten Beziehung sind. Das war besser als wenn er die Wahrheit wüsste.
„Ich denke wir sollten jetzt wirklich versuchen zu schlafen, morgen wird wieder ein langer Tag.“
„Da hast du Recht. Lass uns schlafen. Gute Nacht!“ Was war das? Hatte er mir tatsächlich einen Kuss auf die Stirn gegeben? Nachdem mein Herz kurz ausgesetzt hatte, gehe ich davon aus, dass das gerade wirklich passiert ist.
„Darf ich dich im Arm halten, oder willst du lieber Abstand?“
„Bitte halt mich.“ Und lass mich nie wieder los. Da er nicht wegrückte, dürfte ich den 2. Teil des Satzes nur gedacht haben. Weiterlesen

Authentisch

Lange Zeit habe ich versucht jemand besserer zu sein, als ich tatsächlich bin. Ich wollte es allen Recht machen. Habe den Menschen viel mehr durchgehen lassen, als notwendig. Habe mich immer zurück genommen um andere glücklich zu machen, und wurde dabei immer unglücklicher. Wenn mich jemand nicht mochte, habe ich genau bei diesen Menschen besonders versucht, ihnen zu zeigen dass ich ein netter Mensch bin. Und dabei habe ich mich immer wieder selbst verloren.

Unsere Umwelt beeinflusst uns. Zum positiven als auch zum negativen. Als es mit dem Ex zu aus war, hat mir mein Vater gesagt, dass ich mich in der Beziehung extrem verändert hatte. Damals dachte ich nur „Und wieso sagt er mir das erst jetzt?“ Aber so einfach ist das gar nicht. Wie sagt man jemanden, dass er sich in einer Beziehung verändert, wenn er dabei glücklich ist? Kann es uns anderen nicht egal sein, wenn sich jemand für seinen Partner ändert, so lange er es freien Stücken tut und glücklich dabei ist? Weiterlesen