Waldviertel – Wirtex

Aretha und ich gönnten uns mal eine kleine Auszeit. Diesmal ging es für ein paar Tage ins Waldviertel.

Angeblich war ich schon öfter dort, doch ich kann mich eigentlich nicht wirklich erinnern. Mein Großvater hatte nicht viel für das Waldviertel übrig – zu wenig Berge. Doch ich finde es schön. Schön hügelig, waldig und voller Felder in den schönsten Farben. Weiterlesen

Lasst uns arbeiten!

Bei meiner ersten Firma war ich fast ein Workaholic. Es gab keine Überstunden oder Freizeitausgleich, ich arbeitete trotzdem zwischen acht und vierzehn Stunden täglich. Was wahrscheinlich gar nicht rechtens war….Zusätzlich pendelte ich noch zwei Stunden am Tag. Zu Hause war ich nur zum Schlafen. Unter der Woche gab es sonst nichts für mich. Arbeiten, pendeln, schlafen. Damals machte ich das gern. Ich wollte mich beweisen. Zeigen was ich kann. Wollte Anerkennung und bekam sie auch. Dafür nahm ich vieles in Kauf. Auch schlechte Bezahlung. Das war vor zwanzig Jahren.

Zwanzig Jahre habe ich fast durchgehend gearbeitet. Nur eine Auszeit gab es von fünf Monaten, wo ich auf den neuen Job wartete. Diese fünf Monaten waren die Hölle. Kein Geld, viel Zeit, keine Lebensaufgabe und alle Freunde in der Arbeit. Ich arbeite gerne. Habe gerne eine Beschäftigung. Einen Grund aufzustehen und ausser Haus zu gehen. Ich kann nämlich auch ganz anders. Ich kann auch megafaul sein und versumpfen. Aber halt nicht lange. Weiterlesen

Lebenszeichen

Hallo meine Lieben! Ich schicke auch mal ein kleines Lebenszeichen. Gestern und heute war ich wieder arbeiten. Gestern ging es noch recht matt – der Kreislauf plagte sich ein wenig – doch heute ging es wieder ganz gut.

Als ich krank war, ist mein lieber Kollege für mich eingesprungen und morgen muss er noch mal ran. Ich gönne mir nämlich gleich die nächste Auszeit. Ich fahr in die Therme und spanne mal ein wenig aus. Kann ja nicht schaden…. Weiterlesen

Achtsamkeitsseminar

Ausgesucht hatte ich mir das Seminar zu einem Zeitpunkt wo ich noch gar nicht wusste, wie sehr ich es brauchen würde! Es kam also genau zur richtigen Zeit. Und es hat mir einiges bestätigt, was ich schon vermutet hatte!

Mein persönliches Highlight war die Übung mit den Antreibern. Dabei gilt es mittels eines Testes herauszufinden, was einen antreibt. Ich konzentrierte mich auf meinen Job und legte los. Mit folgendem Ergebnis

Sei stark – 41 Punkte

Mach es allen recht – 34 Punkte

Sei perfekt – 33 Punkte

Mach schnell – 31 Punkte

Streng dich an – 31 Punkte Weiterlesen

Was ist der Mehrwert?

In meiner Blog-Auszeit habe ich darüber nachgedacht, warum ich eigentlich schreibe. Was soll das eigentlich? Ein Online-Tagebuch. Ist das notwendig? Würde es nicht reichen, Dinge aufzuschreiben und irgendwo abzuspeichern? Wozu die eigenen Gedanken öffentlich machen?

Nach zwei Monaten habe ich noch immer keine Antwort darauf gefunden. Ich weiß nicht, warum es dieser Blog sein muss. Fakt ist nur, in den zwei Monaten habe ich das Schreiben eigentlich nicht wirklich vermisst. Hatte auch genug anderes zu tun. Alles würde also dafür sprechen es einfach sein zu lassen. Andererseits habe ich letztes Wochenende einige Blogbeiträge geschrieben und danach ging es mir besser! Nicht dass es mir vorher schlecht gegangen war, doch das schreiben hat mich glücklich gemacht. Ich war gelöst und happy.

Und deshalb werde ich den Blog hier auf jeden Fall – erstmal – behalten. Ich werde vielleicht nicht mehr so regelmäßig schreiben wie früher, aber ich werde ihn behalten. Als Ort, wo ich mich hinverirren kann und nach einem Nachmittag mit ganz vielen Buchstaben und geordneten Gedanken, bin ich dann auch geordneter. Gelöster. Entspannter.

Ich habe den Mehrwert auf jeden Fall erkannt!

© Libellchen, 2017

Bin wieder da….

Hallo Leute!

Ich muss sagen die Auszeit hat mir wirklich gut getan. Das dauernde reflektieren kann schon auch anstrengend sein. Ein paar Wochen mal, Zeit von sich selbst zu nehmen, kann schon auch was!

Doch jetzt bin ich zurück. Wenn ich auch noch nicht genau sagen kann, was das im Detail heißt. Wie oft werde ich schreiben? Worüber? Wir werden sehen…Ich denke nur, ich werde mehr meine Meinung äußern zu tagesaktuellen Themen.

Es gab eine Zeit, da tat ich mir ungemein schwer, meine Meinung zu vertreten. Nicht weil ich keine habe, sondern weil ich den Konflikt scheue. Das hat sich eigentlich nicht geändert, doch in Zeiten wie diesen, müssen die vernünftigen Menschen auf dieser Welt ein wenig aufstehen und den Mund aufmachen.

Mittlerweile neige ich dazu, nachfolgendes Zitat vollinhaltlich zu unterschreiben

„Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“ – Marie von Ebner-Eschenbach Weiterlesen

Schneller Verfall

Vorigen Montag ging ich mal wieder arbeiten. Alles war in Ordnung, mir ging es total gut. Zu Mittag bekam ich dann Kopfweh. Am Nachmittag fing der Schnupfen an. Zu Hause holte ich die Medikamente von Februar raus und machte es mir auf der Couch gemütlich. Nach einer unruhigen Nacht ging ich am Dienstag dann trotzdem arbeiten. Ich fühlte mich in der Früh recht gut und so dachte ich mir nichts weiter dabei.

Doch am Dienstag ging es dann recht schnell mit meinem persönlichen Verfall. Stündlich wurde es schlimmer. Ich versuchte etwas für das Projekt zu lesen und merkte dass ich mich nicht mehr richtig konzentrieren konnte. Ich fühlte mich als hätte ich 50 % meiner Intelligenz verloren. Für die tägliche Arbeit reichte das aber noch allemal. Doch es wurde immer schlimmer. Meine Nebenhöhlen waren komplett dicht. Ich fühlte den Druck und konnte mich immer weniger konzentrieren. Ich brachte noch nicht mal einen geraden Satz raus. Also ging ich mittags nach Hause. Weiterlesen