Neues wagen

Mitterweile kann ich sehr schön beobachten wie ich mir selbst Dinge ausreden will, auf die mein Bauch zuvor ganz eindeutig angesprungen ist.

Nach unserem Waldviertelbesuch habe ich ein wenig auf der Homepage der GEA Akademie gestöbert. Ich wusste ja schon dass die dort Seminare anbieten wie Schuhe oder Bögen selber machen. Doch die haben noch sehr viel mehr im Angebot. Und deshalb habe ich ein wenig gestöbert. Und stolperte über „Zen und wandern“. Ich las mir den Inhalt durch und wollte das augenblicklich ausprobieren.

Freitagabend bis Sonntag zu Mittag wird gewandert und gezazt. Weiterlesen

Ungeduld

Geduld und Zielstrebigkeit verträgt sich offenbar recht schlecht. Ich habe ja vor längerem eine Persönlichkeitsanalyse gemacht wo rauskam das ich über die Norm zielstrebig und entscheidungsfreudig bin. Man könnte auch sagen ich „fakel nicht lange“. Das war auch das größte Problem mit meinem Letzt-Ex. Er mag ja auch in irgendeiner Form zielstrebig sein, aber sicher am anderen Ende der Scala als ich es bin. Wo er jahrzehntelang plant, hab ich schon alles längst erledigt. Irgendwie erinnert er mich an meinen Großvater. Der hat sein Leben lang auf ein Ziel hingearbeitet, allerdings hat er nie etwas getan um das Ziel auch wirklich zu erreichen…. Er ist dann übrigens auch gestorben bevor er es erreicht hat! Weiterlesen

Wohlfühlzone

War in letzter Zeit immer wieder Thema im realen Leben. Und nein, in der Wohlfühlzone muss man sich nicht unbedingt wohl fühlen….

Ein Kollege meinte letztens zu mir „er habe keine Wohlfühlzone“. Doch natürlich hat er die. Sie sieht nur ganz anders aus als bei den meisten Menschen. Es ist seine ganz persönliche Wohlfühlzone! Ich würde mich dort nicht wohl fühlen, aber es sein Leben, so wie er es sich eingerichtet hat.

Wohlfühlzone ist ja nur das Synonym für den bekannten Bereich wo man sich auskennt. Der Bereich ist bei jedem Menschen verschieden. Auch ein mieser Job, eine schlechte Beziehung, miese Freundschaften, alles kann Teil der Wohlfühlzone sein. Besser jemand zu Hause der einen nicht liebt, als alleine sein. Hört man oft. Menschen verharren lieber in der bekannten unglücklichen Beziehung, als sich aus der Wohlfühlzone rauszubewegen, etwas zu wagen, neues zu entdecken,…. Weiterlesen

Anteil von Papa

Als ich begann darüber nachzudenken was mir Papa wohl so beibringen soll, habe ich mehr gefunden als ich zuvor dachte. Er war eigentlich derjenige der mich am wenigsten negativ gefordert hat. Einzig die Unnahbarkeit war für mich als Kind schwierig. Mit ihm habe ich auch lange Zeit sehr ehrlich über die Situation gesprochen. Was er damals dachte, wollte, getan, nicht getan hat.

Er wollte eine Familie und hat mich trotzdem bei den Grosis gelassen. Er wollte das Beste für mich. Selbst war er arbeiten und konnte mir nicht so einen geregelten Ablauf bieten wie meine Großeltern und seine Eltern waren damals leider schon tot. Von ihm habe ich glaube ich schon etwas gelernt, bevor wir darüber gesprochen haben… Vielleicht habe ich gespürt dass er seine Entscheidung bereut…Sein Bauchgefühl hat ihm schon gesagt er solle sich kümmern, doch sein Kopf hat es ihm total logisch ausgeredet. Weiterlesen

Das Buch das nicht genannt werden darf

Also ich habe es jetzt fertiggelesen. Genauso wie die Fortsetzung. Und ich muss sagen ich bin echt zwiegespalten. Manches finde ich gut, anderes geht gar nicht! Doch das wurde mir schon bei der Überreichung prophezeit. Manches darin ist einfach nichts für meine feministische Seele! Anderes finde ich durchaus sinnvoll und auf ein paar Dinge bin ich schon vorher gekommen und wurde mit dem Buch bestätigt.

Hart fand ich die Aussage, „wenn er nicht anruft, ist er nicht wirklich interessiert und somit auch nicht der Richtige“. Andererseits haben sie recht. Wir Frauen neigen dazu nach Ausreden zu suchen, warum er nicht anruft. Dass er vielleicht nur einfach nicht so auf uns steht, wollen wir – normalerweise – einfach nicht wahrhaben.

Das Thema das mich am meisten ansprach war das Thema des „verfügbar sein“. Einer meiner größten Fehler, aber nicht nur in Beziehungen. Ich kann das auch in Freundschaften! Ich richte mich nach anderen – so hat es mir meine Großmutter ja auch beigebracht. Doch das führt nur dazu, dass man irgendwann als selbstverständlich hingenommen wird. Wenn jemand immer verfügbar ist, wo bleibt da noch der Reiz. In dem Buch gibt es etliche Regeln wie man das vermeiden kann. Ich würde mal sagen, es würde schon reichen, wenn man nicht immer springt, wenn jemand ruft… Weiterlesen

Geschützt: Das muss ich dann mal machen…

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Notwendige Ausgaben

Es gibt Ausgaben die nicht wirklich planbar sind, die aber notwendig sind. Mein Auto verlangt immer wieder danach, wobei ich trotzdem das Gefühl habe, dass es letztendlich meine Entscheidung ist. Denn will ich das Geld in mein Auto nicht investieren, dann kann ich immer noch mit Öffis fahren. Ich habe also die Wahl. Auch wenn die Wahl nicht sehr überzeugend ist, aber ich habe eine. Bei meinen Kronen habe ich keine! Es ist eine gesundheitliche Notwendigkeit.

Ich zahle jedes Monat meinen Beitrag in die Krankenkasse ein und das seit mittlerweile 18 Jahren. Außerdem muss ich bei meiner Krankenkassa bei jedem Arztbesuch einen Selbstbehalt zahlen. Und jetzt brauche ich, insgesamt 5, Kronen. Es ist eine gesundheitliche Notwendigkeit. Es ist nicht so als würde ich es mir aussuchen, doch trotzdem muss ich in Österreich pro Krone € 500,– aufwärts aufbringen. Dass sind bei 5 Kronen € 2.500,–! Das ist sehr viel Geld. Doch ich habe keine Wahl. Ich kann sie nicht einfach nicht machen lassen. Meine Plomben werden nicht mehr lange halten und ich kann keine neuen mehr bekommen. Ich habe keine Wahl. Ich MUSS mir was einfallen lassen. Gott wie ich das hasse! Weiterlesen