Ausgelaugt

Am Montag hatte ich frei. Der Plan war, gemütlich tagsüber in der SCS zu flanieren/shoppen. Als ich mir freigenommen habe, hatte ich das ganz klar vor Augen. Und ich freute mich total.

Dann kam der Montag und ich hatte einfach keinen Bock. Einkaufen reizte mich null. Klamotten probieren, durch die SCS laufen, sich abschleppen oder auch nicht – weil man nichts gefunden hat. Irgendwie fehlte mir die Motivation.

Es gab aber was, was ich dringend brauchte. Nämlich eine neue Kaffeemaschine. Ich habe die letzten Jahre mit einem gesunden Reishi-Pilz-Löskaffee gelebt, doch diese Ära endet nun. Ich verbrauche gerade die letzten Vorräte. Spätestens nächstes Wochenende brauche ich die Kaffeemaschine, sonst würde ich ohne Morgenkaffee dastehen. Und das geht gar nicht! Weiterlesen

Geschützt: Die schlimmste Arbeitswoche meines Lebens!

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Energielos

Ich bin so fertig! Körperlich und emotional ausgelaugt. Es war mal wieder eine extrem lange Woche. Im Büro nervt mich Margit. Das Projekt fordert täglich neuen Input und die 100. Überarbeitung von allem Möglichen. Dazu kommen die monatliche hormonelle Herausforderung und auch die emotionale Auseinandersetzung mit mir als Führungskraft und meinen Mitarbeitern hat nicht gefehlt.

Dabei hat die Woche gut angefangen. Montags ging ich früher und war trainieren. Schön austoben, Infrarot und dann ein leckeres Abendessen. Dienstag und Mittwoch war geprägt von diversen Besprechungen. Am Donnerstag lernte ich meine neue Gyn kennen. Nach 25 Jahren habe ich jetzt nämlich wirklich gewechselt. Bei meinem „alten“ Arzt gab es leider, egal zu welcher Zeit man einen Termin hatte, immer mindestens eineinhalb Stunden Wartezeit. Dafür musste ich mich aber erstmal eine Stunde durch Wien stauen, dann dort ewig warten – während das Auto in der Kurzparkzone stand – um sich danach wieder durch ganz Wien nach Hause zu stauen. Weiterlesen

Energielos

Ein neues Wochenende, ein neuer energietechnischer Tiefstand. Ich bin so richtig fertig heute. Doch bis morgen Abend wird das schon wieder werden! Hoffe ich!

Mich wundert es nicht dass ich so fertig bin. Zurzeit komme ich ja nicht auch wirklich zur Ruhe. Am Montag war ich nach der Arbeit trainieren, am Dienstag fuhr ich nach der Arbeit nach Sopron zum Zahnarzt, am Mittwoch war ich länger im Büro, am Donnerstag fuhr ich nach der Arbeit zu einem Konzert in meiner ehemaligen Heimatstadt. Als ich um 23 Uhr nach Hause kam, war ich schon total fertig. Doch am Freitag „gönnte“ ich mir noch einen umtriebigen Urlaubstag. Am Abend war ich gestern schon so fertig, dass ich vergessen habe, dass eigentlich eine Ausstellungseröffnung war, zu der ich hätte gehen wollen. Ich meine ich hätte es wohl sowieso nicht geschafft, aber ich habe noch nicht mal dran gedacht – und das ist bedenklich! Wenn ich anfange Dinge komplett zu vergessen, habe ich eine Grenz erreicht. Meine Belastungsgrenze nämlich. Diese Woche ist mir sogar mal die Kopier-ID entfallen, die ich normalerweise 5 Mal täglich brauche! Kein gutes Zeichen! Weiterlesen

Ausgelaugt

Am Wochenende war ich extrem fertig. Ich machte nur das notwendigste und schlief viel. Sogar tagsüber! Das ist ungewöhnlich für mich. Ich weiß nicht ob ich etwas ausbrüte oder ob es einfach nur Erschöpfung war, aber ich habe nicht wirklich viel gemacht am Wochenende. Noch weniger als normal eigentlich.

Andererseits mache ich unter Woche zurzeit auch extrem viel. Ein Durchhänger am Wochenende ist also nicht allzu ungewöhnlich. Und ich habe die letzte Woche ja sehr viel mein Gehirn benutzt und wie wir gelernt haben, braucht das Gehirn ja schon beim Nichtstun 20 % unserer Energie, von daher…

Beim Durchhängen ließ ich auch mal wieder mein Leben ein wenig Revue passieren. Ich hatte ja immer schon unterschiedliche Phasen. Manche Lebensphasen waren eher faul angesetzt, andere extrem aktiv. Als Kind war ich fast immer zu Hause, hatte meinen Kopf in Bücher gesteckt, hab entweder gelernt, gelesen oder mit mir selbst gespielt. Als Jugendliche war ich dauernd unterwegs und fast nie zu Hause. Weiterlesen

Gibt es ein zu viel an „Life“?

Immer wieder wird ja von der richtigen Work-Life-Balance gesprochen. In meinen beruflichen Anfängen lebte ich ja diese Balance eindeutig in Richtung „Work“. Ich arbeitete 10 bis 12 Stunden – ohne Überstunden oder Zeitausgleich – pendelte eine Stunde in jede Richtung und am Wochenende traf ich mich dann auch noch oftmals mit Arbeitskollegen, wo dann natürlich auch dauernd über die Arbeit gesprochen wurde. Sogar Kurzurlaube im Kollegenkreis waren normal und natürlich wurde bei diesen wiederum über die Arbeit gesprochen. Ich lebte für die Firma.

Irgendwann wechselte ich dann die Firma, aber nicht das Verhalten. Auch in der neuen Firma freundete ich mich mit meine Arbeitskollegen an und wir verbrachten jedes Wochenende zusammen. Einer zog sogar bei mir ein und wir gründeten einen kleine WG. Abschalten von der Arbeit gab es weder in der einen, noch in der anderen Firma. Erst der Wechsel in den öffentlichen Dienst brachte eine Änderung in diesem Verhalten. Was möglicherweise auch daran lag, dass ich keine Kollegen habe, mit denen ich das Wochenende verbringen wollen würde. Und meine Arbeitseinstellung teilen sowieso die wenigsten meiner Kollegen, von daher – worüber sollten wir schon reden…. Besser nicht über die Arbeit, sonst gibt es nur Streit! Weiterlesen

Doch noch entspannt

Die Urlaubswoche war echt notwendig. Ich war schon so gereizt und ausgelaugt vorige Woche! Doch der Erholungswert lies lange auf sich warten. Am Montag war eigentlich Wanderwetter, doch ich konnte mich einfach nicht aufraffen. Daher ging ich zum Arzt. So verlies ich zwar meine Wohnung, aber verbrachte nicht Stunden im Wald. Zum Wandern fühlte ich mich einfach viel zu müde und ausgelaugt.

Am Dienstag schob ich dann die zweite Arztrunde ein und konnte somit der nächsten Wanderung entkommen. Ab Mittwoch war dann schönstes Badewetter. Am Mittwoch nutzte ich das Wetter auch tatsächlich zum Schwimmen. Am Donnerstag verbrachte ich allerdings die meiste Zeit mit meiner Wahl-Oma und Würfelpoker und Mädelsgesprächen mit Aretha – natürlich alles am See! Und so schön und unterhaltsam das auch alles war, der Erholungseffekt wollte sich einfach nicht einstellen! Weiterlesen