Ebenforstalm – Almsee – Ödseen

Was für ein Wochenende! Rückblickend war es wunderschön. Währenddessen war ich zwischenzeitlich ein wenig am verzweifeln. Ich war aber selber schuld. Hab alles eingepackt, nur meine Wanderstecken habe ich vergessen! Und das sollte ich büßen! Mit zwei Wanderprofis und ich sowieso schon körperlich angeschlagen, hätte ich sie wirklich gut gebrauchen können!

Tag 1: Anreise + „Spaziergang“

Eigentlich wollten wir ins Naturparkhaus in Molln. Doch am Donnerstag war Feiertag und da sperren sie um 14 Uhr zu. Haben wir um 14 Uhr 10 Minuten festgestellt, als wir dort ankamen. Also fuhren wir ins Gasthaus, lieferten unsere Sachen ab und gingen ein wenig ander der „krummen Steyerling“ spazieren. Davon habe ich leider keine Fotos. War ja nur ein Spaziergang. Da brauche ich ja keinen Fotoapparat mit… Na ganz so war es dann doch nicht. Eineinhalb Stunden durch den Wald, neben dem Fluß. Am Ende war ich durchgeschwitzt und müde!

Tag 2: Vom Bodinggraben auf die Ebenforstalm Weiterlesen

Spitz/Donau und Sandgrube 13

Am Mittwoch ging es dann auf unseren jährlichen Betriebsausflug. Zuerst fuhren wir zum Schifffahrtsmuseum in Spitz/Donau. Vor der Führung hatten wir eine halbe Stunde Zeit um noch etwas zu unternehmen. Ich entschied zur Ruine rauf zu gehen und Margit begleitete mich. Alle anderen gingen lieber einen Kaffee trinken. Wir gönnten uns einen schönen Ausblick und ich mir ein paar frische Weintrauben – direkt vom Rebstock. Danach ging es zu der bereits bekannten Führung. Anschließend gab es ein leckeres Mittagessen und am Nachmittag fuhren wir nach Krems zu den Winzern in der Sandgrube 13. Weiterlesen

Feuertaufe

Am Mittwoch war es so weit. Meine Wohnung hatte ihre Feuertaufe. Margit und Barbara waren zu Besuch. Margit rühmt sich ja immer damit, dass sie alle Mängel sofort sieht – toll wenn mir das jemand sagt, bevor sie meine Wohnung besichtigen kommt… Andererseits kann niemand einen Keil zwischen mich und meine Wohnung treiben! So auch nicht die beiden. Obwohl Barbara da eh nicht so schlimm ist….

Ich habe die beiden auf jeden Fall fürstlich bewirtet – gibt ja nix schlimmeres als wenn kritische Menschen hungrig gehen. Satt habe ich sie auf jeden Fall bekommen und Barbara war auch ganz begeistert von meinem Ausblick aufs Feld. Sie wohnt ja Mitten in Wien und sieht nur auf andere Häuser, von daher konnte sie sich gar nicht satt sehen. Und der Himmel bot ihr einiges. Wolken, Sonnenschein, Unwetter, Sonnenuntergang vor und hinter den Wolken… Weiterlesen

Wenn Glücksgefühle über schwimmen!

Der Freitag war ein toller Tag. Obwohl er eigentlich nicht so toll begann. Nachdem ich mich Donnerstag über den einen Arbeitskollegen geärgert hatte, wachte ich mit den Gedanken an ihn auf – schätze ich habe auch davon geträumt. Ich stand trotzdem auf, denn es erwartete mich meine erste Nordic Walking- Stunde mit Thomas. Und die wollte ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen. Also rollte ich mich aus dem Bett raus und machte mich auf in die Arbeit.

Der Tag begann dann mit einem Scherzchen von unserem Chef. Er wollte nämlich das Thema von Donnerstag aufwärmen und drückte mir eine Besprechung um 9 Uhr aufs Auge. Als ich fragte ob es nicht reichte, dass ich von dem Kollegen geträumt hatte, fragte mich unser Chef tatsächlich „Soll ich sie vielleicht versetzen? Dann können sie immer in seiner Nähe sein!“ Und dabei grinste er mich an. Ich warf ihm meinen bösesten Blick zu, woraufhin er schallend loslachte. Jetzt weiß ich wie ich unseren Chef glücklich machen kann! Weiterlesen

Jahresrück- und ausblick

2013 – wieder ein Jahr vorüber. Zeit eine kleine Rückschau zu halten. Was war 2013?

Privat hat sich eigentlich nichts verändert. Verhältnis zu meinen Eltern ist gleich gut geblieben, Mann hat sich keiner in mein Leben geschmuggelt, Freunde sind noch auf demselben Stand wie 2012, Verhältnis zu meiner Großmutter wird kontinuierlich schlechter. Wobei Kleinigkeiten haben sich verändert. Ein paar Bekannte haben sich verabschiedet, doch das hat nicht wirklich gestört und ein paar Arbeitskollegen haben sich heuer immer mehr einer Freundschaft angenähert.

Ich war regelmäßig im Kino, hab sehr viel gelesen, noch mehr geschrieben, hab 3 Kleidergrößen abgenommen und habe dadurch ein ganz neues Körper- und Selbstwertgefühl entwickelt. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut und strahle das auch aus. In letzter Zeit habe ich sogar ein wenig geflirtet. Weiterlesen

Semmering – Sonnwendstein 31 08 13

Gestern waren wir am Semmering. Wir sind mit der Gondel auf die Bergstation gefahren. Vorbei am Milleniumstower ging es zum Sonnwendstein. Dort angekommen genossen wir den tollen Ausblick und ein leckeres Mittagessen. Danach gings wieder retour zur Talstation. Das besondere am Zauberberg ist, im Winter ist ein Skigebiet und im Sommer ein Treffpunkt für Wanderer und Biker. Das Bikeparadies ist für die ganz schnellen. Sie stürzen sich über Wege ins Tal, die ich noch nicht mal langsam begehen würde. Und das mit einem Affenzahn! Insgesamt waren wir 5 Stunden unterwegs und schafften 20.000 Schritte. Es war ein toller Tag, aber seht selbst:

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© Libellchen, 2013

Wo Seelen wohnen

Wo gehen Seelen hin wenn der Körper stirbt? Ich glaube daran dass sie irgendwo sind. Über uns wachen. Und dass wir sie hin und wieder spüren können. Und so ging ich am Samstag auf den Schneeberg mit der Annahme die Seele meines toten Großvaters möglicherweise zu spüren. Wo, wenn nicht am Schneeberg. Der erste Berg seines Lebens. Der Berg den er am häufigsten bestiegen hat. Der Berg der ihn mit mir verbindet. Ich war mir sicher irgendetwas zu spüren. Es konnte gar nicht anders sein. Der Berg konnte mich einfach nicht kalt lassen…..

Und so wanderte ich auf den Gipfel. Sein erster Gipfel. Und ich spürte – Nichts! Das brachte mich tatsächlich ein wenig aus dem Tritt. Der Ausblick war schön, doch ich hatte keine Verbindung zu diesem Ort. Es war einfach nur ein Gipfelkreuz. Schön es geschafft zu haben, aber ansonsten – Nichts! Viel Zeit darüber nachzudenken hatte ich allerdings nicht da der Wind sehr stark ging und auf dem Gipfel des höchsten Berges im ganzen Bundesland, hat man auch nicht wirklich einen Windschutz. Und so wanderte ich weiter Richtung Fischerhütte. Weiterlesen