Persönliche Veränderung

Mein junges idealistisches Ich hat dem Job immer den Vorrang gegeben. Alle privaten Termine passten sich an den Dienst an.

Was möglicherweise auch damit zu tun hat, dass ich in meinen beruflichen Anfangsjahren in der Privatwirtschaft war. Dort schwebte immer das drohende Jobverlust-Schwert über unseren Köpfen. Mein erster Auftrag in meinem ersten Job war allen abzusagen die meinen Job gewollt hatten. Ich schrieb 60 Absagen. Und da wird einem gleich mal klar, wenn man nicht „spurt“ dann warten darauf 60 Andere. Natürlich war ich damals auch jung und auf mich alleine gestellt. Ich war mit 19 ausgezogen und musste ab da alleine über die Runden kommen. Ein Zurück ins elterliche Nest war bei mir nicht möglich. Also tat ich alles um meinen Job zu behalten und mir das Dach über dem Kopf zu sichern. Weiterlesen

Das ist echt toll!

Mein Kollege ist meiner neuer Chef. Mein Kollege war Knie operieren und daher nicht da. Da mein Kollege und Chef nicht da war, wandte sich unser Abteilungsleiter mit seinen Aufträgen direkt an mich. Und ich lieferte wie gewohnt tolle Arbeit ab.

Und obwohl mein neuer Abteilungsleiter bereits Arbeit von mir kannte, war er doch überrascht, dass das was ich geliefert habe, so gut war. Offenbar hatte er das nicht von mir erwartet….

Und die Arbeit die ich geliefert habe war nicht nur gut, sondern auch sehr viel schneller geliefert als es mein Kollege/Chef schaffen würde. In der Zeit wo ich ein Produkt abliefere, schafft er gerade mal darüber nachzudenken wie er es denn aufsetzen würde….Und trotzdem ist er der Chef! Weiterlesen

Der ahnungslose Chef

Ich weiß jetzt, wie gesegnet ich bisher war in meinem Leben! Alle meine Chefs waren fachlich kompetent und menschlich voll in Ordnung. Ich hatte vor allen Respekt, aber keine Angst. Ich traute mich mit allen offen reden und arbeitete gerne für sie.

Seit kurzem bin ich Teil eines neuen Teams. Mein Kollege und ich. Und er ist der Chef. Blöderweise findet er nicht in seine Rolle! Er will nicht Chef sein und sieht uns als gleichgestellt an, obwohl unser Abteilungsleiter klar etwas Anderes festgelegt hat. Er sieht zwar mittlerweile ein, dass unser Abteilungsleiter es so festgelegt hat – anfangs wollte er mir erklären ich verstehe es falsch – er will aber trotzdem nicht die Aufgaben eines Chefs wahrnehmen. Weiterlesen

Todesfracht – Clive Cussler

Das erste was mir auffiel bei dem Buch war der Hinweis „Ein Juan-Cabrillo-Roman“.

Es war mal wieder ein Buch aus einer Reihe. Allerdings eines das auch ganz alleine gut dasteht!

Eine Truppe von „Söldnern“ mit High-Tech-Ausstattung welche auf der Seite der „Guten“ kämpfen. Ehemalige CIA-Angehörige und Navy Seals, nehmen lukrative Aufträge an und ziehen es ganz im Geheimen durch.

Das Buch beginnt mit einem geheimen Auftrag in Nordkorea. Doch das ist nur zum warm werden. Kaum haben sie den ersten Auftrag erledigt, kommt schon der nächste daher. Sie sollen gegen ein paar Piraten vorgehen. Als sie den Auftrag annehmen, haben sie und auch der Leser keine Ahnung wo man am Schluss landen wird. Weiterlesen

Überfall

Am Mittwoch war es endlich wieder so weit. Ich dachte mir nichts böses, ging Mrs. Wichtig zum Mittagessen abholen und wurde mal wieder überfallen. Ich wurde nach einer Information gefragt, womit ich nicht gerechnet hatte. Und wie leider immer, bin ich oftmals über die Art und Weise verwirrt und beisse mir auf die Zunge um nicht allzu schnippisch zu antworten.

Ich will einfach meine Ruhe haben. Will niemanden verletzen. Keinen Unfrieden im Büro und schlucke so immer wieder Meldungen hinunter bevor ich sie rauslasse. Und natürlich habe ich mich dann wieder darüber geärgert. Wir hatten etwas ausgemacht, die zwei Ladys haben sich nicht daran gehalten und mich dann mehr oder weniger aufgefordert es ihnen doch einfach gleich zu tun. Wir hatten aber einen anderen Auftrag von unserem Chef. Ich weiß ja nicht, bin ich da wirklich so komisch dass ich mich an das halte was der Chef sagt? Weiterlesen

Visualisieren der Ziele

Wisst ihr was daran die größte Herausforderung ist? Nicht das überwinden von Glaubenssätzen sondern das herausfinden was man eigentlich will!

Letztens hatten wir im Büro ein Gespräch, mein Chef meinte so „Mach wie du meinst, die Webseite ist dein Baby“. Und in mir wehrte sich alles. Wäre es mein Baby, wäre nicht jede Entscheidung eine Teamentscheidung. Wäre es MEIN Baby würden wir sie so machen wie sie mir gefällt und nicht der Mehrheit. Die Webseite ist ein Auftrag den ich erledige, aber sie ist sicher nicht mein Baby. Meine Servicestelle war mein Baby. Oder besser gesagt, ich habe es angenommen. Die Idee war damals auch eine Gemeinschaftsentscheidung, doch ich habe mich des Babys angenommen und ich habe alle Entscheidungen alleine getroffen. Doch dann wurde ich gezwungen es wegzulegen. Und ich muss sagen, es fehlt mir. Es fehlt mir ein Projekt zu haben wofür ich brennen kann. Weiterlesen