Priorität 1

Schön langsam bin ich mir sicher eine Lernaufgabe dieses Lebens für mich herausgefunden zu haben!

„Mache niemanden zu deiner Priorität, für den du nur eine Option bist.“

Mein „Lieblingsspruch“! Weil er so wahr und doch so schwer für mich zu leben ist. Ich neige dazu andere Menschen an erste Stelle zu stellen. Das Wohl anderer, wenn ich sie mag, ist für mich wichtiger als meine eigenen Wünsche. Das tue ich nicht vorsätzlich, sondern automatisch. Ich richte mich nach anderen. Passe mich ihrer Geschwindigkeit an. Das wäre ja noch nicht so schlimm, doch wenn ich an die falschen Menschen gerate, dann reibt mich das auf. Meistens sitze ich dann irgendwann depressiv zu Hause rum und muss mich wieder hochrappeln. Weiterlesen

Ich bin nicht käuflich

€ 260,— brutto, sind € 200,– netto. Nach einem Detailstudium habe ich es dann doch noch verstanden. Ich will euch nicht langweilen. Fakt ist, ich verdiene ab sofort € 200,– netto weniger. Erstmal.

Das ist nicht nett, aber auch kein Beinbruch. Mein Bausparer ist im April ausgelaufen = € 100,– Fixkosten weniger. Ein paar Klamotten weniger kaufen, Frisör nicht alle zwei Monate, sondern nur alle drei Monate und schon geht es sich wieder aus. Mit, mich selbst einschränken, kenne ich mich aus! Ich kann noch mit weit weniger Geld leben!

Natürlich war es erstmal ein Schock. Wer rechnet schon mit dem Verhältnis…. Ich hatte mit maximal € 130,– weniger gerechnet… Weiterlesen

Blick hinter die Kulisse

Nach eineinhalb Wochen habe ich schon ein wenig eine Idee von meinen neuen Kollegen bekommen. Und eines weiß ich, mit meinen alten können sie nicht mithalten. Sie haben zwar auch ein paar Eigenheiten – habe ich ja auch – aber nichts womit ich Probleme bekommen werde. Obwohl. Eine Kollegin nervt schon ein wenig. Sie ist zwar sehr nett, aber sie ist auch sehr wichtig! Andererseits ist sie nicht mein Problem sondern wenn, dann das von unserem Chef. Ich habe ja ein arbeitsunabhängiges Aufgabengebiet von ihr. Von daher kann sie sich ruhig wichtig machen neben mir….

Klassisch war der Geschirrspüler letzte Woche. Als ich in der Früh als erste kam und das vorletzte Kaffeehäferl aus dem Kasten nahm, beschloss ich den Geschirrspüler anzuwerfen. Was sie auch durchaus positiv anmerkte. Irgendwann war er fertig und ich machte ihn auf zum Dampf ablassen. Wieder ein wenig später begann ich das Geschirr auszuräumen. Wo sie plötzlich der Eifer packte und sie mir half. Dabei war sie total hektisch, dabei haben wir dort nicht gerade den Stressjob! Und natürlich kam gerade da unser Chef dazu. Sie meinte dann auch zu ihm „Gleich kannst du her“ und riss damit die Arbeit irgendwie an sich… Ich wurde zur Hilfskraft degradiert. Was mir aber egal ist. Bei uns ist Teamwork wichtig. Ob ich jetzt die Initiative ergriffen habe oder nur geholfen habe, ist total egal. Doch nicht für sie. Wie gesagt sie ist ein wenig wichtig. Was zum Problem werden könnte. Weiterlesen

Zuerst reden, dann denken

Es gibt Menschen die oftmals zuerst reden und dann denken – wenn überhaupt. Und auch wenn ich immer wieder die Fehler in ihren Worten aufdecke, lernen sie doch nichts daraus. Sie reden weiterhin in meiner Gegenwart unreflektierten Blödsinn…. Heute habe ich gleich mehrere Beispiele von Margit. Wir reden hier von Gesprächen in einer Woche:

Beispiel 1:

Margit war Blutdruck messen. Zuerst bei ihrer Hausärztin, dann bei unserer Amtsärztin. Die Hausärztin verwendete ein neues, elektronisches Gerät. Die Amtsärztin ein altes. Das Ergebnis bei der zweiten Messung war besser als bei der ersten – natürlich ist ihr daher das alte Gerät symphatischer.

Margit: Also bei der zweiten Messung hatte ich gleich viel bessere Werte, mir sind ja überhaupt die alten Dinger symphatischer als das neumodische Klumpert.
Ich: Dazu kann ich nichts sagen. So eine Bewertung kann ich erst treffen, wenn ich weiß wie die beiden arbeiten. So lange ich nicht weiß, wie die alten und die neuen zu ihren Ergebnissen kommen, kann ich auch nicht entscheiden, welchem Ergebnis ich mehr vertraue. Wie sagtest du noch mal kommen sie zu ihren Ergebnissen?

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Für die eigenen Überzeugungen sterben

Hin und wieder passiert es. Ein einzelner Satz, der eine Diskussion auslöst. Ist es verwerflich nicht für seine Überzeugungen sterben zu wollen? Wenn es nach einem ganz lieben, aber auch ein wenig aufgeregten Kollegen geht, dann ja. Ich habe mal wieder, wie so oft, widersprochen. Ich nehme nämlich immer öfter die Stimme der Vernunft und des Mittelweges ein. Meine Kollegen können sich immer so furchtbar über alles Mögliche aufregen, bis es nur noch schwarz oder weiß, gibt. Entweder ist man ihrer Meinung, oder man ist gegen sie. Doch da spiele ich nicht mit. Ich vertrete immer öfter den grauen Weg. Den Kompromiss. Den toleranten Ansatz. Den großzügigen Ansatz gegenüber anderen Menschen und Lebensformen.

Ich muss nicht alles mögen um es tolerieren zu können. Das ist eine Einstellung mit der ich immer wieder meine teilweise sehr verbohrten Kollegen zum wanken bringe. Aber zurück zu den Überzeugungen. Ich habe auch welche. Und ich vertrete sie auch. Ich stehe dazu. Ich kommuniziere auch immer öfter, wenn mir etwas nicht passt. Doch würde ich auch dafür STERBEN? Wohl kaum! Und jeder der auch nur den Hauch einer Ahnung der menschlichen Natur hat, weiß dass ich Recht habe. Der Mensch hat einen Überlebenstrieb. Wenn unser Leben bedroht wird, dann kämpfen wir um zu überleben. Das ist ein Urinstinkt, der in jedem von uns steckt. Den wir in unser DNA programmiert haben. Weiterlesen

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Egozentrum

Das letzte Zentrum gemäß HDM ist das Herz- oder auch Egozentrum. Dieses Zentrum war für mich persönlich die größte Herausforderung. Ich habs nämlich definiert, was ich allerdings nicht bewusst wusste. Es definiert sich nämlich erst wenn meine bewusste und meine unbewusste Seite zusammengebracht werden – elektromagnetisch sozusagen. Bevor ich HDM kannte, lebte ich das Zentrum somit überwiegend nicht so, wie ich es hätte können. Das Zentrum ist zum einen, eines der 4 Kraftzentren und zum anderen beherbergt es den starken Willen und auch das Selbstwertgefühl.

Die ersten 16 Jahre meines Lebens wurde mir eingeredet, dass ich nichts wert bin und dass ich egal was ich will, es sowieso nie bekommen werde. Und ich habs geglaubt. Dann hab ich 3 Jahre mein Potential gelebt. Ich hab mein Selbstwertgefühl gefunden und hab meinen Willen durchgesetzt. Doch mit 20 gings dann langsam wieder bergab. Jeder Mensch der sich aus meinem Leben verabschiedet hat, egal ob Partner oder Freundin, hat einen Teil meines Selbstwertgefühles mitgenommen. Bis ich dann vor fast 2 Jahren, wirklich am Boden war. Ich konnte mich selbst nicht mehr leiden, war am Boden zerstört und zweifelte am Grund meiner Existenz – „Ich bin zu nichts zu gebrauchen und keiner hat mich lieb.“ Und ich suchte einen Grund dafür und nahm das erste Mal wirklich wahr, dass in meiner Auswertung das Egozentrum definiert ist. Weiterlesen