Arschloch-Ranking

Mein Kollege hätte ein Problem wenn er wüsste wie ich hier schreibe. Er ist der Meinung ich solle zum Letzt-Arschloch nicht Arschloch sagen. Das tue ihm (dem Arschloch) und mir nicht gut. Ganz ehrlich ob es ihm gut tut, geht mir sowieso irgendwo vorbei. Und mir tut es derzeit gut. Ich weiß schon dass ich das überwinden muss. Aber ich muss die Phasen der Trauer trotzdem durchmachen. Und Wut gehört da nun mal dazu!

Und wenn ich denke wie lange ich für jede Phase nach dem süßen Typen brauchte, bin ich diesmal eh mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Verdrängen habe ich erledigt. Trauer – heulen – habe ich erledigt. Jetzt bin ich bei Wut und wenn ich die erledigt habe kommt dann die Akzeptanz. Weiterlesen

Die Geister die ich rief…

Manchmal bin ich einfach nur müde und will nicht mehr persönlich wachsen. Ich will nicht mehr dauernd eine in die Fresse bekommen um gestärkt daraus hervor gehen zu können. Ich bin schon stark genug! Das würde ich dem Universum gerne sagen, leider ist es auf diesem Ohr offensichtlich taub. Als ich 20 war wurde mir schon gesagt, dass ich schwer einen Partner finden werde, da ich als starke Frau, wenig „Auswahl“ haben werde. Dabei kamen die wirklichen Herausforderungen erst danach….

Im Moment habe ich meinen Geist bei mir im Büro. Er stößt mich immer wieder auf Themen die mich belasten. Wie die Tatsache dass ich ein absolut mieses Händchen bei Männern habe! Aber ich das geht natürlich auch in die andere Richtung. Auch ich bin manchmal eine Herausforderung für ihn. Wir wissen aber wenigstens was wir da „tun“. Weiterlesen

Nachfolgerin?

Möglicherweise ist der süße Typ doch ein Arschloch….

Als wir „zusammen“ waren sagte er mir immer und immer wieder, dass ich optisch genau sein Typ sei und dass er an mir meine Intelligenz und meine Art zu denken schätze. Was soll ich also davon halten, wenn er dann einer Frau Hoffnungen macht, die das genaue Gegenteil von mir ist? Hat er mich verarscht, oder verarscht er jetzt sie? Eigentlich egal. Sie ist nämlich meine Mitarbeiterin und ich mag sie, deshalb finde ich es so oder so mies von ihm….

Aber ganz von Anfang an. Wobei der Anfang eigentlich das Ende unserer Affäre ist. Kurz nachdem er sich damals gegen mich und für sein bisheriges Leben entschieden hatte, begann er sich mit meiner Mitarbeiterin zu verabreden. Als ich ihn damals fragte was das soll, tat er es als Belanglosigkeit ab – er wolle schließlich nur nett sein und es war ja auch nichts weiter. Mir tat das damals höllisch weh. Ich abgelegt und er schon auf der Suche nach der nächsten? Damals meinte er noch, ich spinne, schließlich sei sie so gar nicht sein Typ und könne mir auch nicht mal annähernd das Wasser reichen – Seine Worte, nicht meine! Weiterlesen