Weichen gestellt?

Nach dem Überfall am Morgen von meiner Freundin S. war ich sehr froh, dass ich an diesem Tag etwas zu erledigen hatte.

„Mein“ potenzieller neuer Arbeitsplatz ist bekannt gegeben worden. Derjenige der in Pension geht, hat mir davon eine Ansichtskopie geschickt und ich hatte am Dienstag bereits meinen Abteilungsleiter informiert, dass ich die Bewerbung abschicken werde. Laut meinem Chef, sind ja der Abteilungsleiter und sein Chef fleißig am Arbeiten an meiner Versetzung und ich solle bei unserem Abteilungsleiter nach meinem Urlaub nachfragen wie der Stand der Dinge ist. Das tat. Info: Sein Chef ist derzeit drei Wochen in Urlaub und der Abteilungsleiter würde dann nächste Woche für drei Wochen gehen.

Sei ihnen vergönnt. Ich verstehe halt nur unter fleißig daran arbeiten etwas Anderes! Auf jeden Fall hat mir der Abteilungsleiter den neuesten Plan erzählt – der nicht besser klingt als alle anderen Pläne der letzten zwei Jahre. Meine Bewerbung hat er aber zumindest ohne negative Reaktion zur Kenntnis genommen. Weiterlesen

Fair bleiben

Ich glaube immer an das beste im Menschen – bis die Person mich das erste Mal vom Gegenteil überzeugt – andere Menschen habe da eine andere Herangehensweise. Nicht immer liege ich richtig, aber wenn, dann freue ich mich umso mehr!

Als ich auf Kur war, gab es bei einer Nachbarabteilung eine Besprechung wo es um mögliche Arbeitsplätze ging. Da ich nicht da war, krallte sich jemand anderer einen Arbeitsplatz, der möglicherweise auch etwas für mich wäre. Tja, Pech gehabt. Er wird seitdem auch darauf eingeschult. Weiterlesen

Zwischenstopp

Dieser Beitrag wurde von mir vor dem 18. Mai 2019 erstellt. Das Thema Jobsuche hat sich also wahrscheinlich bereits überholt, aber das wusste ich vor einer Woche noch nicht….

Manchmal stelle ich mir die Frage nach dem Sinn meines Zwischenstopps in meiner jetzigen Dienststelle. Zwischenstopp deshalb, weil wir ja aufgelöst werden und ich wieder von vorne anfangen muss. Was also hat mir das gebracht? Offenbar keinen Zielflughafen! Natürlich werde ich den Sinn eher erst in ein paar Jahren erkennen. Im Rückblick liegen solche Etappen eigentlich klar auf der Hand, während man drinnen steckt, ist das ungleich schwerer zu erkennen.

Natürlich war es gut, dass ich dort weggekommen bin und nicht ins Burnout geschlittert bin. Ich hätte aber auch einen Arbeitsplatz finden können, wo ich jetzt nicht aufgelöst werde…Wie auch alle anderen die sich abgeseilt haben. Bei mir lief es mal wieder nicht glatt. Früher habe ich deshalb immer mit dem Schicksal gehadert, bis mir mein Papa mal sagte „Bei uns funktioniert selten was auf Anhieb, aber dafür ist das Endergebnis immer zu unserem Vorteil.“ Das hat mich ein wenig mit meinem Schicksal versöhnt. Weiterlesen

Netzwerktag

Vorigen Freitag war ich in eigener Sache unterwegs. Zuerst war ich bei Mister xy. Der Wissende wie es mit Arbeitsplätzen aussieht!

Viel Neues konnte er mir aber noch nicht sagen. Er war auch nicht sehr zuversichtlich. Anfangs. Er nahm erstmal meine Jobhistorie auf und fand auch ein paar gute Anknüpfungspunkte. Und dann erzählte ich mal so was ich bisher gemacht hatte und was ich gelernt hatte. Und plötzlich glänzten seine Augen. Weiterlesen