Geschützt: Nicht meine Preisklasse

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Drehbuch der Liebe – Teil 9

Kapitel 2 – Arbeitsalltag

Irgendwann war ich dann doch noch eingeschlafen. Als ich erwachte, lag Aksel am Rücken und ich hatte mich an ihn gekuschelt. Mein Kopf an seiner Schulter, mein Arm quer über seinen Oberkörper. Seine Hand, die zu dem Arm gehörte auf dem ich lag, lag auf meinem unteren Rücken. Mein Shirt war hochgerutscht und so konnte ich seine Finger auf meiner nackten Haut spüren, wo sie sich langsam, gedankenverloren, hin und her bewegten. Seinen anderen Arm hatte er auf meinen gelegt. Und er war wach.

Als ich sah, dass er mit offenen Augen an die Decke starrte, murmelte ich ein „Guten Morgen“ und wollte mich von ihm wegbewegen. Doch er hielt mich fest.
„Guten Morgen, Sonnenschein. Hast du gut geschlafen?“
„Ja, tut mir leid, ich wollte dir nicht auf die Pelle rücken.“ Mir war die Situation richtig peinlich.
„Also ich habe damit kein Problem. Jeder Mensch braucht doch hin und wieder ein wenig Nähe.“ Ein wenig? War das sein ernst. Nicht das es mich störte. Im Gegenteil, es fühlte sich verdammt gut an. Viel zu gut! Am liebsten wäre ich gar nicht mehr aufgestanden. Schön langsam wurde es Zeit, diese viel zu angenehme Situation zu beenden. Sonst würde ich es vielleicht nicht mehr schaffen. Ich beschloss mit der Situation, wie mit einem Pflaster umzugehen. Schnell, mit einem Ruck, abziehen. Zuerst von der Situation ablenken und dann schnell die Flucht ergreifen. Weiterlesen

Fernweh

Eine Freundin der Familie fährt demnächst nach Sri Lanka. Und als ich das erfahren habe, kam tatsächlich so etwas wie Fernweh hoch. Nächstes Jahr gibt es für mich ja keinen Urlaub. Also keinen wo ich wegfahre. Ich habe schon vor, in Urlaub zu gehen im Sommer und baden zu fahren, bzw. wandern zu gehen. Aber fortfahren gibt es wahrscheinlich nicht für mich. Ich muss mich erstmal um die Wohnung kümmern und das kostet ja auch Geld.

Ich bin auch nicht böse darüber, es war schließlich meine Entscheidung. Und wenn ich dann meine Wohnung, inkl. Sonderwünschen, so habe wie ich sie will, dann werde ich sehr glücklich darüber sein. Ich sehe also einem Jahr in Österreich entgegen. Was ja auch nicht so schlecht ist. Aber Sri Lanka war halt ein Highlight voriges Jahr. Andererseits hab ich ja die Fotos und mein Tagebuch. Ich kann mir das glückliche, entspannte Gefühl ja jederzeit wieder herholen. Weiterlesen