The death is not the end….

Es war Weihnachten 1996. Ich ging am 24. Dezember nach der heile-Welt-Feier außer Haus und landete im Haus meines Schwarms. Mich hatte jemand mitgenommen. Dort stieg nämlich eine Weihnachtsfeier. Naja, Party wäre wohl treffender die Bezeichnung. Und ich war mitten drin. Wir waren 2 oder 3 Mädels und zirka 25 Jungs. Und wir kannten uns alle. Kunststück, kleiner Ort….

Die Feier dauerte bis 26. Dezember. Zumindest für mich. Keine Ahnung wie lange die anderen feierten. Manche von uns feierten mit uns und gingen tagsüber nach Hause, doch zirka 10 von uns, blieben dort. 2 Nächte und 2 Tage. Wir aßen Pizza, duschten dort und schliefen dort. Irgendwo, wo wir Platz fanden. Ich suchte natürlich die Nähe meines Schwarms, was dazu führte dass ich ein Gespräch mithören konnte. Er beschwerte sich bei seinem besten Freund über meine Anwesenheit. Ich nervte ihn. Ich war nicht willkommen. Weiterlesen

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Ich habe Schnee gesehen!!!!

Als ich gestern Mittag von zu Hause wegfuhr, hatte es 3 Grad plus und strahlender Sonnenschein. So strahlend dass ich meine Sonnenbrille ausgraben musste um überhaupt etwas zu sehen! Ein kalter, aber wunderschöner Tag. Am halben Weg in die alte Heimat, konnte ich die Sonnenbrille dann getrost weglegen. Es wurde immer grauer, bis schließlich gar nichts mehr von Sonne zu sehen war. Weiterlesen

Die kleine Seele ist erwachsen geworden

Vor 4 Jahren hat er sie verlassen und in ihrem Schmerz alleine gelassen. So verzweifelt war sie gewesen, dass sie nach Wochen des Tränenmeers beschlossen hat, dass sich etwas ändern muss. Sie hat zu schreiben begonnen und versucht sich etwas Gutes zu tun. Doch gerade am Anfang war das extrem schwer. Alles was sie wollte, war schließlich er, doch ihn konnte sie nicht mehr haben. Sie mussten lernen ohne seine Berührungen, seine Küsse, seine Nähe, seine Zärtlichkeiten klar zu kommen. Irgendwie hatte sie es tatsächlich geschafft. Mit Musik, der freien Natur, ihrer Familie und ihren Freunden. In Minischritten hatte sie sich durch den Schmerz gekämpft und war dabei gewachsen. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 38

Als ich vor dem Dolby Theatre ankam, war ich so nervös, dass ich hoffte mit niemanden reden zu müssen. Ich konzentrierte mich darauf cool zu wirken, doch meine Nerven flatterten. Ich huschte schnell über den roten Teppich und blieb weitgehend unbemerkt. Camilla wollte ursprünglich mit mir vorfahren, doch davon konnte ich sie abbringen. Ich wusste dass ich neben ihr, im Blickpunkt der Kameras landen würde. So aber, interessierte sich kaum jemand für mich. Ich versuchte cool und doch zügig ins Innere des Theatres zu gelangen. Und ich hatte Glück. Da ich zu den unwichtigen Menschen gehörte, war ich eine der ersten. Die Stars würden erst ein wenig später erscheinen. Das war zum einen gut, da ich so vor Aksel da war, andererseits hieß es jetzt warten. Mein Drehbuchkollege war auch schon da und so ging ich zu ihm und begrüßte ihn. Wie plauderten über unsere gemeinsame Zeit und darüber was wir in den letzten Monaten so getrieben hatten. Ich erzählte ihm von meinem Buch und meinem Haus. Aksel und Cammy ließ ich natürlich unerwähnt. Durch das plaudern mit ihm, entspannte ich mich ein wenig. Ich konnte die Nervosität weitgehend abstreifen. Weiterlesen

Selbstlose Liebe

Ich will schon lange etwas darüber schreiben, doch bisher habe ich es immer aufgeschoben. Als ich jung war, dachte ich einen Jungen bedingungslos zu lieben. Doch so war es eigentlich nicht. Ja, ich hätte fast alles für ihn getan, aber nicht damit er glücklich ist, sondern damit er mich liebt. Mein Ziel war nicht selbstlos, sondern egoistisch. Und so ist es meistens. Wir Menschen sind auf der Suche nach unserem eigenen Glück. Wir wollen glücklich sein. Natürlich wollen wir auch, dass es den Menschen die wir lieben gut geht. Doch wer von uns ist eigentlich wirklich so selbstlos, das eigene Glück hinter das anderer zu stellen?

Als ich „Die Kuh, die weinte“ von Ajahn Brahm das erste Mal gelesen habe, sprang mich das Kapitel über die selbstlose Liebe regelrecht an. Man stelle sich vor, der eigene Partner verlässt einen, weil er oder sie jemand gefunden hat, bei dem er oder sie glücklicher ist. Wer von uns freut sich darüber, dass er oder sie, jetzt noch glücklicher ist, als mit uns? Also ich nicht! Ich bin ein Freund von Win-win-Situationen. Auch in der Liebe. Wenn immer nur einer gibt und der andere nimmt, ist es nicht ausgeglichen. Es ist dann keine Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. Und trotzdem faszinieren mich die „selbstlos Liebenden“ in Filmen, Serien und Büchern.

Achtung Spoileralarm für Vampire Diaries Staffel 4, Homeland Staffel 2, Shades of Grey, Twilight Weiterlesen