Alles zu Ende?

Der erste Gedanke am Sonntag in der Früh beim Aufwachen „Mal schauen ob ich überhaupt aufstehen kann!?“

Und es ging überraschend leicht! Die Matratzen dürften eine heilende Wirkung haben. Nach einer kurzen Morgenhygiene ging es auch schon wieder los. Zwei Stunden Morgenmeditation. Angestachelt von meinem vorabendlichen Erfolgserlebnis versuchte ich den Schmerz wieder auszuhalten.

Einmal schaffte ich es, zweimal scheiterte ich wieder kurz vor Schluss. Mein persönliches Mantra „Bimmel endlich diese verdammte Glocke“ hatte nur einmal zum Ziel geführt und das war eindeutig der Steinbock in mir. Ich würde es zumindest einmal schaffen und wenn es das letzte ist was ich tue!

An diesem Morgen gab er uns auch noch eine Weisheit mit auf den Weg „Sei wie der Fluss. Der sieht nicht nach hinten und schreitet stetig voran.“ Ich fügte dann noch geistig hinzu „und er überwindet jedes Hindernis und langfristig bezwingt er sogar Stein“. Weiterlesen

Erlebnis Lehrgang

Vorige Woche war ich drei Tage mal wieder auf Fortbildung. Konkret habe ich meine Projektmanagement-Ausbildung begonnen! Und ich hatte so gar keinen Bock. Das pendeln – konkret die A2 freute mich nicht, die trockene Materie und dann waren auch noch zwei ehemalige Kollegen dabei. Ich kannte beide bereits und hatte auch keine nachhaltigen Probleme mit ihnen, aber sie sind halt mehr oder weniger – der eine sehr, der andere kaum – anstrengend.

Aber es hilft ja nix, fahren wir halt…

Und so lief ich am Mittwochmorgen dem einen ehemaligen Kollegen – dem fast gar nicht anstrengenden – direkt vor dem Eingang in die Arme. Wir gingen uns anmelden und holten uns dann noch einen Kaffee in der Cafeteria. Wir plauderten ein wenig und es war fast schon schön ein bekanntes Gesicht zu treffen. Weiterlesen

Hübsche Projektleiter

Es gibt so Tage, die sehen total beschwerlich aus. Langatmig und anstrengend. Und ja, wirklich lustig war der Dienstag wirklich nicht. Aber auch nicht so schlimm wie befürchtet. Der Morgen begann wie geplant. Auto an der U-Bahn geparkt und dann mit Öffis weitergefahren. Das dauerte natürlich entsprechend lange. Danach schnell frühstücken, einen Kaffee und dann die letzten Vorbereitungen treffen für unser Besprechung des Tages.

Zu Mittag eine kurze Pause und dann ging es auch schon weiter. Am Nachmittag musste ich mich dann sputen da ich noch einen Abendtermin hatte. Eine Info-Veranstaltung für Projektleiter und welche die es gerne werden würden. Dabei kam ich neben einem hübschen Mann zu sitzen, der auch sehr angeregt mit mir plauderte. Leider ging er frühzeitig und so konzentrierte ich mich dann doch auf den Vortrag… Weiterlesen

Aktiver Dienstag

Also der Dienstag lief mal wieder richtig rund! Danke liebes Universum. Weiter so!

Gegen Mittag habe ich bei einer Besprechung erfahren dass ich ab sofort nicht mehr Projektassistentin bin, sondern Projektcoach! Auf meinen fragenden Blick erklärte mir mein Chef, eh dasselbe was ich bisher gemacht habe, aber ich bin ab sofort der Hauptansprechpartner für den Projektleiter. Bei einem zweiten Projekt darf ich ihn jetzt auch unterstützen. Was ich dort machen soll, weiß ich noch nicht so genau, dass muss ich erst noch klären…. Weiterlesen

Bin wieder da….

Hallo Leute!

Ich muss sagen die Auszeit hat mir wirklich gut getan. Das dauernde reflektieren kann schon auch anstrengend sein. Ein paar Wochen mal, Zeit von sich selbst zu nehmen, kann schon auch was!

Doch jetzt bin ich zurück. Wenn ich auch noch nicht genau sagen kann, was das im Detail heißt. Wie oft werde ich schreiben? Worüber? Wir werden sehen…Ich denke nur, ich werde mehr meine Meinung äußern zu tagesaktuellen Themen.

Es gab eine Zeit, da tat ich mir ungemein schwer, meine Meinung zu vertreten. Nicht weil ich keine habe, sondern weil ich den Konflikt scheue. Das hat sich eigentlich nicht geändert, doch in Zeiten wie diesen, müssen die vernünftigen Menschen auf dieser Welt ein wenig aufstehen und den Mund aufmachen.

Mittlerweile neige ich dazu, nachfolgendes Zitat vollinhaltlich zu unterschreiben

„Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“ – Marie von Ebner-Eschenbach Weiterlesen

Klosterwerbung

Der Tag mit der Frau Doktor hat mir fast den Rest gegeben. Zwölf Stunden am Stück sind definitiv zu viel! Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ich nicht wirklich mit vielen Menschen kann. Die meisten Menschen sind mir einfach zu anstrengend. So schön Mariazell auch war, die Gesellschaft war eher suboptimal. Dabei hat eigentlich alles ganz nett angefangen. Sie hat mir von ihrem Familientreffen erzählt und von ihrer Katze. Ich vom Büro. Doch je länger der Tag dauerte und je müder die Frau Doktor wurde, desto unrunder lief sie.

So wollte sie unter anderem von mir – ein wenig vorwurfsvoll – wissen, warum ich mich nicht mit dem einen Typen treffen wollte, den sie mir vermittelt hatte. Dass er sich eineinhalb Monate nicht bei mir gemeldet hatte und auch gar keine Treffen vorgeschlagen hatte, war dabei offenbar zu vernachlässigen…. Auf der Heimfahrt war dann vor allem das Thema Männer vordergründig. Und ganz ehrlich, eigentlich hätte ich mir direkt beim Aussteigen ein Kloster suchen müssen. Ich habe ja noch immer die Hoffnung, dass sich mal jemand findet wo es passt, doch diese Hoffnung wurde am Samstag schwerst auf die Probe gestellt! Weiterlesen

Nationalpark Kalkalpen

I survived!

Das fasst es so ziemlich zusammen….

In der Früh starteten wir aber erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück – keiner wusste ja, wann wir wieder etwas zu essen bekommen. Die Rucksäcke waren zwar voll, aber im Regen würden wir wohl kaum rasten…

Um acht Uhr fuhren wir Richtung Nationalpark und um 8 Uhr 15 ging es bereits los. Und es regnete erstmal nicht…. Doch der Nebel hing tief und es war wie erwartet kalt. Doch ich war ausgerüstet. Handschuhe, Haube, Winterjacke. So stapften wir los.

Und die Gegend ist echt schön. Bei Sonne hätte es mir aber auf jeden Fall besser gefallen. Aber zumindest war es trocken. Erstmal. Meine Kollegin hatte mir zwar Regenklamotten mitgenommen, doch die hatten erwartungsgemäß nicht gepasst. Mir war das klar gewesen, sie war allerdings zuversichtlich… Für Notfälle, hätte aber ihr Lebensgefährte auch noch eine Jacke, die mir passen müsste. Doch erstmal war das nicht notwendig. Relativ entspannt erreichten wir so den „ersten“ Halt. Bis dorthin hatte sie unbedingt gehen wollen. Ziemlich genau bei Kilometer 8. Weiterlesen