Sinn des Lebens

Ein paar von euch, die mich hier schon lange genug begleiten, wissen es ja schon. Zeit meines Lebens war ich immer auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens. Als Jugendliche neigte ich zu einer depressiven Grundhaltung, da ich einfach keinen Sinn an meiner Existenz erkennen konnte. Ich war der Meinung dass es meiner Familie egal sei ob ich existiere oder nicht. Meine Beziehungen scheiterten immer wieder und meine Freundinnen sind mir in den Rücken gefallen. In meiner negativen Grundhaltung hatte ich keine Ahnung was diese Welt von mir wollte. Ich hatte keinen Mehrwert für die Welt oder die Gesellschaft.

Im Laufe der Zeit nahm ich es ein wenig leichter. Ich konnte den Sinn zwar immer noch nicht erkennen, aber ich versuchte trotzdem positiv ans Leben ranzugehen. Vielleicht würde ich es ja eines Tages herausfinden… Weiterlesen

Lücke

Wenn man einen Menschen in das eigene Leben und Herz lässt und er oder sie irgendwann verschwinden, dann hinterlassen sie eine Lücke. Eine unförmige, individuelle Lücke. Diese Lücke kann niemand anderer ausfüllen, einfach weil sie zu individuell ist. Wenn eine lustige Freundin plötzlich verschwindet, wird man niemand finden, der genau denselben Humor hat. Es wird niemand anderer diese Lücke ausfüllen können….

Diese Lücke schmerzt natürlich, doch ob man es will oder nicht, sie ist da. Die Lücke im Herzen kennt jeder. Und jeder hat seinen eigenen Weg mit Kummer umzugehen. Was mich aber noch viel mehr belastet, sind die Kleinigkeiten im Alltag, die plötzlich anders sind. Wenn man sich daran gewöhnt hat Dinge gemeinsam zu machen und plötzlich muss man es wieder alleine machen, auch wenn man das gar nicht will…..Diese vielen Kleinigkeiten machen mir das Leben unleidlich…. Weiterlesen

Geschützt: Das Leben rast dahin…

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Träumen, leben, Träume leben

In letzter Zeit war es immer wieder Thema. Nicht bei mir persönlich, sondern in meinem Umfeld. Ich habe ja irgendwann damit angefangen, mir meine Träume bzw. Wünsche einfach zu erfüllen. Im Großen, wie im Kleinen. Ich will ein Eis, dann hole ich mir eines. Ich will in eine Therme, dann fahre ich. Ich will an die frische Luft, dann gehe ich raus. Ich will auf einen Berg, dann ziehe ich mir meine Bergschuhe an und gehe auf den Berg. Usw. Egal ob jemand Zeit hat mich zu begleiten, oder nicht. Das war zwar anfangs nicht allzu leicht für mich, doch ich habe mich daran gewöhnt und gemerkt, wie viel glücklicher ich gleich mal war, nachdem ich mir all meine Wünsche erfüllt hatte.

Mein größter Traum war eine eigene Wohnung. Die habe ich seit über zwei Jahren. Das einzige was bisher nicht funktioniert hat, ist der Wunsch nach einer funktionierenden Beziehung. Aber so sehr ich mich auch bemühe, alleine bekomme ich das einfach nicht hin…;-)

Irgendwann lernte ich meinen Nachbarn kennen. Der hatte eine unglaublich lange Wunschliste. Viele kleine und ein paar größere. Die kleinen haben wir in den letzten Monaten schon fleißig abgearbeitet. Neue sind zwar dazugekommen, aber es tut sich etwas. Und ihr solltet mal sehen wie der sich freut, wenn ich mit ihm was unternehme, was er schon seit Jahren machen wollte! Bei manchen Menschen ist es echt leicht zu erkennen wofür sie in das eigene Leben getreten sind. Also wofür er mich gebraucht hat, ist absolut offensichtlich. Natürlich freue ich mich mit ihm, doch vieles hätte er schon längst alleine erledigen können! Weiterlesen

Entwicklungsschritte

Rückblickend tut man sich eher leicht, die wichtigen Änderungen im eigenen Leben zu erkennen. Dies können scheinbar kleine Entscheidungen sein, ebenso wie große Schicksalsschläge. Bei den großen Schicksalsschlägen vermutet man allerdings, dass sich das Leben radikal ändern wird, bei den kleinen Entscheidungen ist man sich – oftmals – der langfristigen Auswirkungen gar nicht bewusst.

Draußen ist es nasskalt, ich lümmele in meiner Wohnung rum, spiele am Computer rum, höre Musik und bin einfach faul. So weit so bekannt. Doch ich fühle mich anders. Es ist schwer in Worte zu fassen. Doch früher war der Alltag einfach anders.

Erstens einmal war die Umgebung eine andere. Bei diesen Temperaturen hätte ich in der alten Wohnung möglicherweise schon heizen müssen. In der neuen denke ich darüber nach, dieses Wochenende mal die Heizung zu entlüften, damit ich dann für den Winter gerüstet bin. Es ist ruhiger und heller. Meine Nachbarn sind angenehmer. Ich fühle mich gut aufgehoben in der neu eingerichteten Wohnung. Weiterlesen

Kreativ bis zum Strippen

Na das war mal wieder eine extrem lange Arbeitswoche! Natürlich war sie nicht wirklich länger, sie fühlte sich nur extrem lang an. Kennt ihr das auch? Wenn ich eine Woche habe, wo ich nicht den normalen Alltag lebe, dann fühlt sich der Zeitraum irgendwie länger an. Diese Woche war mal wieder so und bis zum Ende des Jahres werde ich wahrscheinlich nicht allzu viel Alltag mehr zu sehen bekommen!

Fangen wir mal am Anfang der Woche an. Begonnen habe ich mit 2 Tagen Seminar zum Thema „Change“. Vorgetragen von einer Unternehmensberatungsfirma lernten wir welche Stolpersteine es bei Veränderungsprojekten geben kann, dass man kommunizieren soll und worauf man achten sollte. Dabei habe ich gelernt dass unsere Projektleitung bisher alles richtig gemacht hat. Also alles was wir gelernt haben was bei einem Großprojekt zu berücksichtigen ist, haben sie auch gemacht. Außer natürlich das aktive Personalmanagement. Das mussten wir allerdings der Unternehmensberaterin auch erst beibringen. Sie hatte zwar bereits in der Vergangenheit – angeblich – mit dem öffentlichen Dienst zu tun, doch sie hatte keine Ahnung von den wirklichen Schwierigkeiten des Personalmanagements. Das übrigens bei allen anderen Dienststellen mit denen ich dort zu tun hatte, gleich ist wie bei uns. Und dabei waren sogar das Parlament und das Bundeskanzleramt vertreten. Weiterlesen

Therapie oder Kur?

Als ich den Menschen erzählte dass ich eine Therapie gegen meine Rückenschmerzen mache, meinte fast jeder – geh doch gleich auf Kur! Als ich näher darüber nachdachte, befand ich dass sie nicht ganz Unrecht haben. Ich musste meine Therapietermine rund um meine dienstlichen und privaten Termine planen. Bei einer Kur ist man 3 Wochen weg, braucht sich nicht um die Arbeit kümmern und kann das Ganze noch mit Krankenstand abdecken und erspart sich dabei auch noch den Urlaub.

Kurz nachdem ich beschlossen hatte auf einen Kuraufenthalt hinzuarbeiten, kam in den Nachrichten dass sie das System Kur überarbeiten wollen. Da es a) veraltet ist und b) der „Zusatzurlaub“ vor allem von Personengruppen in Anspruch genommen wird, der es wahrscheinlich gar nicht so nötig hätte. Der Personalstand der Beamten nämlich. Die keine Angst um ihren Job haben müssen wenn sie drei Wochen in Krankenstand gehen. Diejenige die mal 3 Wochen abschalten wirklich gebrauchen könnten, trauen sich sowieso nicht eine Kur zu beantragen. Weiterlesen