Abgrenzung

Ich habe ein Recht auf meine Gefühle und darf sie auch ausdrücken!

Das war einer der letzten Sätze der Vortragenden bei der Zusammenfassung. Und der Satz triggerte mich total. Ich glaube das ist der große Knackpunkt.

Über Gefühle reden ist ein Zeichen von Schwäche. Wenn man jemand sagt, dass man sich über etwas kränkt, macht einen das schwach. Hab einen neuen/alten Glaubenssatz gefunden – Hurra! Und der ist wirklich uralt! Weiterlesen

Wunderlich

Je älter ich werde, desto wunderlicher werde ich! Als Kind hatte ich keine Freunde, da ich ja nie die Wohnung verlassen durfte und wünschte mir nichts sehnlicher als Spielgefährten. In der Pubertät fand ich dann „Freunde“ und glaubte mein Ziel erreicht zu haben. Im Laufe meines Lebens sah ich viele Menschen kommen und gehen und zur Zeit bin ich froh wenn sie mich weitgehend einfach in Ruhe lassen!

Ich bin 40 Jahre und weiß sehr genau wer ich bin und was ich will und wenn mir dann jemand einreden will was ich tun soll, was ich mögen sollte oder was ich weiß, dann nervt mich das nur! Die Menschen tun sich wirklich sehr schwer jemand zu akzeptieren der anders tickt als sie. Ist nichts neues, doch je älter ich werde, desto weniger interessiert es mich was sie von mir halten. Deshalb will ich oftmals gewisse Dinge gar nicht mehr klar stellen, sondern meide diese Menschen dann eher. Weiterlesen

Drüber reden

Ich musste diese Woche feststellen. Mein Kollege ist eine ganz schlechte Freundin! Was möglicherweise daran liegt, dass er ein Mann ist….

Als ich darüber nachgedacht habe was mich so gestört hat, fiel mir ein was ich mal gehört oder gelesen habe. Wenn Frauen über etwas reden wollen, wollen sie darüber reden. Wenn Männer über etwas reden wollen, wollen sie das Problem lösen.

Mich hat die Vorgangsweise der Firma gestört und mein Kollege hat nur gemeint, dann wechselst halt den Anbieter. Jo eh! Geärgert hat es mich trotzdem. Ich wollte darüber reden! Ein wenig Anteilnahme und Mitleid. Doch das konnte er mir nicht „geben“. Er bat mir eine Lösung und wollte dann auch nichts mehr darüber hören. Weiterlesen

Egoismus – eine Gratwanderung

Ich mag keine Egoisten! Ich sollte mehr Egoist sein!

Manche Menschen gehen total egoistisch durchs Leben…. Sie wollen das jetzt, also haben sich alle anderen danach zu richten…

Ich bin in gewisser Weise auch ein Egoist. Mittlerweile. Ich kenne meine Grenzen und darüber lasse ich mich nur mehr selten und ungern treiben. Doch bis zu dieser Grenze bin ich total pflegeleicht! Mir ist es egal ob wir rechts oder links gehen. Mir ist es egal ob wir gehen oder fahren. Ausser natürlich, ich bin müde und fertig. Dann mag ich lieber fahren als gehen…. Ich finde mir so ziemlich in jedem Lokal etwas zu essen, ausser in einem reine Sushi-Lokal – was es ja selten gibt, meistens haben sie ja auch Reisgerichte! Weiterlesen

Ein lästiger Frosch

Okay. Ich habe definitiv ein Händchen! Allerdings nicht für die tollen, unkomplizierten Männer dieser Welt!

Habe ich dem Frosch ganz nett geschrieben dass ich ihm leider sagen muss, dass es mit uns nix wird. Das es für mich nicht so schön war wie für ihn und dass er sich lieber nach einem Mädel umschauen soll, die ihn mag! Und dass ich dieses Mädel nicht sei. Und dass es mir leid tue.

Als Antwort kamen 10!!! WhatsApp Nachrichten. Warum? Ob ich nicht glücklich war? Was Schuld ist? Ich solle doch bitte mit ihm reden! …..Alle 10 kamen innerhalb von 8 Minuten! Weiterlesen

Die Zukunft beginnt heute!

Eigentlich hat sie schon vor einem Monat begonnen, doch ich brauche immer ein wenig Zeit um mich auf veränderte Gegebenheiten einzustellen. Doch sobald ich es geschafft habe, ist es so und das neue Kapitel meines Lebens kann starten.

Dieses Wochenende habe ich mehr geschlafen als an jedem anderen Wochenende heuer! Und dabei war es kein verlängertes Wochenende. Es waren nur zwei Tage, doch die habe ich ausgiebigst im Bett verbracht. Mein Kopf grübelt nicht mehr. Es ist wie es ist. Ich habe es akzeptiert. Ich werde damit leben können. Ich habe schon sehr vieles er- und überlebt, Rückschläge werfen mich nicht nachhaltig aus der Bahn.

Mein Problem ist die Zeit bis zu dem Punkt der Akzeptanz. Ich klammere mich immer sehr lange an etwas. Ich gebe nicht so schnell auf. Auch wenn mir schon klar ist, dass ich loslassen sollte. Doch das hat einen ganz einfachen Grund. Ich bin Steinbock. Wenn ich loslasse, dann richtig. Dann war es das für mich. Ich treffe eine Entscheidung und stehe dazu. Als ich meinem Chef erklärte – ich will nicht mehr – glaubte er an eine Trotzreaktion. Dass ich mich mit der Zeit schon beruhigen würde. Doch so bin ich nicht. Ich kämpfe und kämpfe und kämpfe, bis ich es nicht mehr tue. Und wenn ich aufhöre zu kämpfe, wenn ich mit etwas abgeschlossen habe, dann war es dass für mich. Weiterlesen

Das Buch das nicht genannt werden darf

Also ich habe es jetzt fertiggelesen. Genauso wie die Fortsetzung. Und ich muss sagen ich bin echt zwiegespalten. Manches finde ich gut, anderes geht gar nicht! Doch das wurde mir schon bei der Überreichung prophezeit. Manches darin ist einfach nichts für meine feministische Seele! Anderes finde ich durchaus sinnvoll und auf ein paar Dinge bin ich schon vorher gekommen und wurde mit dem Buch bestätigt.

Hart fand ich die Aussage, „wenn er nicht anruft, ist er nicht wirklich interessiert und somit auch nicht der Richtige“. Andererseits haben sie recht. Wir Frauen neigen dazu nach Ausreden zu suchen, warum er nicht anruft. Dass er vielleicht nur einfach nicht so auf uns steht, wollen wir – normalerweise – einfach nicht wahrhaben.

Das Thema das mich am meisten ansprach war das Thema des „verfügbar sein“. Einer meiner größten Fehler, aber nicht nur in Beziehungen. Ich kann das auch in Freundschaften! Ich richte mich nach anderen – so hat es mir meine Großmutter ja auch beigebracht. Doch das führt nur dazu, dass man irgendwann als selbstverständlich hingenommen wird. Wenn jemand immer verfügbar ist, wo bleibt da noch der Reiz. In dem Buch gibt es etliche Regeln wie man das vermeiden kann. Ich würde mal sagen, es würde schon reichen, wenn man nicht immer springt, wenn jemand ruft… Weiterlesen