Sommerfest

Vorigen Freitag war ich mal wieder fort. Mit ein paar Rot Kreuz-Mädels.

Bei unserer Dienststelle im Ort gab es ein Sommerfest und ich hatte Heimvorteil. Was in drei Pfirsichspritzer endete. Schwipps inklusive!

Nach dem ersten Spritzer kam unsere Chefin auf mich zu und meinte „Kommst du mit?“ Ich hatte zwar keine Ahnung wohin, aber ich sagte mal zu. Dann legte sie einen Alarmstart Richtung Rettungswagen hin, was mich verunsicherte. Ich spürte den Alk und war sicher nicht bereit für einen Einsatz!

Doch wir fuhren nur zum Hofer Semmeln und Toastbrot holen. Die Reserven gingen nach zwei Stunden bereits dem Ende zu. Und der Hofer hatte bis 20 Uhr geöffnet. Es war 19 Uhr 50 als wir wegfuhren. Um 19 Uhr 55 waren wir beim Geschäft und kurz nach 20 Uhr waren wir bereits wieder zurück. Weiterlesen

Kümmerer

Früher habe ich oft gefragt ob wohl „Kümmerer“ auf meiner Stirn steht, da alles wo sich jemand kümmern musste, an mich herangetragen wurde.

Zwischenzeitlich bin ich davon ausgegangen, dass ich offenbar selbst „Schuld“ sei, da ich mich immer allen Dingen annehme. Was ich aber sukzessive zurückgefahren haben in den letzten Jahren. Mein großer Lehrmeister war dabei mein Bürokollege. Er hat ja immer versucht dass ich mich um etwas kümmere, was er dann als sein Ergebnis verkaufen konnte. Ich habe es mir also mittlerweile recht gut angewöhnt mich allem anzunehmen. Und auch Nein gehört mittlerweile in meinen Sprachschatz!  Weiterlesen

Unnötig nervös

Am Samstag hatte ich mal wieder vor neues auszuprobieren. Ein paar Dienste habe ich ja schon intus. Warenabholung war für mich aber noch Neuland.

Seit kurzem haben wir am Nachmittag nochmal eine Warenabholung zu machen. Und da ich Fahrzeugverantwortliche am Nachmittag war, war es an mir das alles zu organisieren.

Leider war ich mit ein paar Neulingen im Dienst. Aber zumindest eine sollte ein wenig Ahnung haben. Mein Plan war also. 16 Uhr Auto abholen, dann Kollegin abholen und Behältnisse, Weg suchen und dann Ware abholen. Dabei weiß ich einiges vom hören/sagen. Aber halt nicht vom selber tun. Was zwei unterschiedliche Arten von Wissen sind. Weiterlesen

Brief kommt?

Am Donnerstag hatte ich meinen frauenärztlichen Eingriff und war daher zu Hause. Für den Morgen hatte ich mir vorgenommen ein paar online Erledigungen zu machen. Es gibt Dinge die ich immer wieder aufschiebe, da ich was lesen muss, vielleicht wo anrufen muss und es irgendwie wie private Büroarbeit ist.

Angefangen habe ich mit dem Jö Bonusclub. Ich habe eine Karte die funktioniert. Eine Anmeldung in Papier ausgefüllt und abgegeben und dann eine E-Mail bekommen, wo der Link nicht funktioniert. Die App kann ich nur nutzen wenn ich angemeldet bin, anmelden kann ich mich aber nicht da der Link nicht funktioniert. Weiterlesen

Behandlungen aktiv

Die waren teilweise schon sehr anstrend, brachten aber auch am meisten!

Sensomotorik-Krafttraining: Als ich das auf meinem Plan las, hatte ich gar keine Ahnung was sie von mir wollen könnten. Doch sie erklärten es uns gleich mal. Und zwar der Chef persönlich. Also der Chef der Therapeuten. Ein unausprechlicher Name, wir nannten ihn nur den Herrn Magister. Der Herr Magister war nett, aber auch streng. Er holte echt das letzte aus uns raus, mit ganz kleinen Bewegungen! Die Sensomotorik spricht die ganz kleinen Muskeln im Rücken an die normalerweise nicht belastet werden, dementsprechend schwer taten wir uns auch alle! Wir begannen damit auf einem Bein zu stehen. Und das in der Luft wurde nicht nach hinten abgewinkelt sondern nach vorne ausgestreckt. Klingt einfach, ist es nicht. Bei mir wurde wieder meine Asymetrie offensichtlich. Auf dem linken Fuß stand ich total fest, am rechten war ich am zittern. Dann kamen auch noch Bälle dazu die wir werfen sollten während wir auf einem Bein standen und zu guter Letzt kamen dann auch noch Drehungen dazu. Also auf ein Bein stellen, nach rechts drehen, Ball werfen und fangen, zur Mitte drehen, nach links drehen, Ball werfen und fangen, wieder zur Mitte drehen und dann Bein wechseln. Eine unmögliche Aufgabe! Am Anfang! Weiterlesen

Bosheit oder Dummheit

Definitiv Dummheit! Meine liebe Freundin Aretha hat mal gesagt „Für mich ist Intelligenz, auch Dinge zu verstehen, die einen nicht interessieren!“ Das ist schon fast 20 Jahre her und hat für mich immer noch Gültigkeit. Demnach ist mein Kollege allerdings überhaupt nicht intelligent, weil er nur Dinge versteht, die ihn interessieren. Also Sport. Er liest auch keine Zeitung, hört keine Nachrichten und weiß überhaupt gar nicht was auf der Welt, in unserem Land vor sich geht. Es interessiert ihn einfach nicht. Wenn dann aber alle anderen darüber reden, dann wird er neugierig und lässt es sich erklären. Was schon ziemlich jeden nervt. Letztens hat unser Chef wie mit einem Kleinkind geredet und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass dies sowieso in allen Zeitungen steht. Worauf er wieder „Das interessiert mich alles nicht!“ Tja, dann brauchst aber auch nicht fragen, oder? Weiterlesen

Netzwerken

Ich bin ja eigentlich keine allzu gute Netzwerkerin, weil ich mich nicht verstellen kann. Wenn ich jemand mag, halte ich Kontakt. Wenn ich jemand nicht mag, vermeide ich Kontakt. Mit jemand in Kontakt zu bleiben, den ich eigentlich nicht mag, nur weil er oder sie mal „nützlich“ sein könnte, schaffe ich einfach nicht.

Netzwerken ist im öffentlichen Dienst aber sehr wichtig. Vor allem wenn mal wieder Umorganisation ansteht! Was bei uns ja ca. alle fünf Jahre ist. Jetzt geht es mal wieder richtig los und alle rufen ihre Netzwerke an.

Wobei ich meine wichtigste Option schon vor zwei Wochen angerufen habe. Allerdings nur um zu plaudern. Lange hatte sie nicht Zeit, aber fünf Minuten zwackte sie für ein Gespräch mit mir ab. Wir tauschten uns aus, hatten fünf gut Minuten miteinander. Sollte die Option „zurück zur alten Dienststelle“ bei mir auftauchen, werde ich sie wieder anrufen. Und sie wird es verstehen und mir wenn möglich helfen. Sie wollte nämlich auch unbedingt weg. Wegen teilweise den selben Leuten und teilweise anderen. Doch sie versteht mich und sitzt von allen Menschen die ich kenne und mag, am nähesten beim Minister. Weiterlesen