Gut Ding braucht Zeit und Mühe

Das hat mir diese Woche ein Kollege gesagt und ich denke so muss ich es auch bei meinem Auto sehen. Irgendwie lief alles irgendwie unrund und ich habe so ziemlich jeden Weg doppelt gemacht. Aber egal. Jetzt bin ich endlich wieder mobil!

Ich muss mir nicht mehr überlegen wann ich was kaufe, weil ich nicht alles auf einmal tragen kann. Ich brauche keine langfristigen, wetterabhängigen Pläne mehr, wenn ich am Wochenende oder nach der Arbeit trainieren will. Ich habe wieder ein Auto, dass ich beladen kann und in dem ich trocken bleibe. Und, was am wichtigsten ist, das nicht dauernd abstirbt! Noch ist das Vertrauen aber nicht ganz hergestellt. Mein neuer Schatz verfällt nämlich an der Kreuzung in einen Energiesparmodus – nicht Start/Stopp, er wird nur extrem leise – der mich extrem an das erinnert, was mein alter Wagen gemacht hat, jedes Mal bevor er ausging! Von daher zucke ich noch hin und wieder zusammen. Doch ich bin zuversichtlich, dass sich das bald legen wird. Weiterlesen

Zu früh gefreut

Am Freitag war es endlich soweit! Ich würde endlich wieder richtig schön mobil werden. Der Karli konnte von mir abgeholt werden!

Und so fuhr ich mit meinem alten Auto – das natürlich wieder abstarb – zum Händler. Bis ich dort war, war ich nervlich wieder total fertig und durchgeschwitzt. Ich muss sagen ich war verdammt froh als ich ihn abstellen konnte und mir bewusstwurde, dass ich nicht mehr damit würde fahren müssen!
Und dann konnte ich meinen Karli endlich bewundern. So schön. So neu. So ein toller Neuwagengeruch. Ich konnte es kaum erwarten, endlich vom Hof zu fahren. Naja, das sollte nix werden. Weiterlesen

Eine Woche

Mein Auto ist eine Woche beim Mechaniker und zickt kein einziges Mal rum.

Mein Auto ist eine Woche bei mir und ich erlebe so ziemlich alles, was es nur gibt ihm!

Am Dienstag habe ich ihn geholt und da hat er mich gleich mal angezickt. Am Mittwoch war er dann überraschenderweise total brav! Er fuhr sogar mit uns ins Kino und brachte mich heim ohne irgendetwas!

Am Donnerstag besuchten wir dann den Renault und Seat-Händler, wo er mir ja am Parkplatz vom Renault abstarb. Doch am schlimmsten war der Freitag! In der Früh starb er mir auf der Alltmannsdorfer Straße ab – eine der meistbefahrenen Straße in der Früh in Wien. Bei der Fahrt zum Training starb er mir auf der Breitenfurterstraße ab – auch nicht viel besser als die Alltmannsdorfer – und am Weg heim vom Training, leuchteten plötzlich wieder alle Lampen und die Servolenkung setzte mal wieder während der Fahrt einfach aus…. Weiterlesen