Kurzurlaub, vor Sommerurlaub

Am Freitag wollte ich eigentlich trainieren. Doch es war sehr schwül mit 35 Grad. Also wurde der Trainingsplan gecancelt und ich fuhr nach Hause. Dort traf ich mich mit Aretha, sie lernte mein neues Auto kennen und danach schleppten wir die Liegen zum See. Dort war unser Stammplatz frei und so machten wir es uns bequem. Aber nicht allzu lange. Die Abkühlung rief. Und so war ich am Freitag das erste Mal im See schwimmen.

Und ich hatte über den Winter offenbar vergessen, wie sehr ich darauf stehe! Mit dem Bikini auf der Liege, die warme Luft, der Seegeruch, das kühle Nass, die sich leicht bewegenden Wellen, das fröhliche Schreien von Kindern, das Gezwitscher der Vögel, das grün der Bäume, die Sonne auf meiner Haut. Dazu noch ein gutes Gespräch, Buch, Obst und Eis. Ich meine was braucht man mehr zum Glücklich sein? Also ich, nichts! Weiterlesen

Rust – 10 08 bis 12 08 15

Na das waren mal ein paar extrem faule Stunden! Am Montag gegen Mittag sind wir aufgebrochen. Erster Halt war gleich bei mir ums Eck, wo ich mir einen Eisbecher gönnte! Danach gings direkt ins Hotel. Dort checkten wir ein und danach gings gleich mal in den Wellnessbereich. Allerdings fühlte ich mich dort nicht besonders wohl. Der Indoor-Pool, die Wärme, der Chlorgeruch – war nicht ganz meines. Doch als ich gerade in meinem Liegestuhl lümmelte, beobachtete ich wie auf der Liegewiese 3 Liegestühle frei wurden. Also schleppte ich unsere Sachen nach draußen und machte mich im Freien breit.

Als die anderen mit schwimmen fertig waren gesellten sie sich zu mir und wir verbrachten den Rest des Tages schlafend und lesend. Abends rafften wir uns dann doch auf und holten uns etwas zu essen und ein paar Gelsenstiche. Zurück im Hotel tranken wir dann noch ein Gute-Nacht-Bier und danach fiel ich fast augenblicklich in einen tiefen Schlaf. Weiterlesen

Abkühlung vom Alltag

Als ich am Dienstag vom Foto machen für meinen neuen News-Beitrag fürs Büro zurück kam, fand ich eine Whats-App Nachricht vor
Ein Bild von meinem See mit der Frage „Kommst auch?“ Absender Aretha.

Tja, wer lässt sich schon bei 36 Grad gerne zweimal bitten in den See zu springen. Also ich nicht. Allerdings musste ich noch auf meinen Kollegen warten, der mir die Fotos hoch lud. Ich musste noch ein paar Hintergrundinfos für ihn erfragen, da er erst wieder Ende Juli im Büro sein würde. Weiterlesen

2 Nervensägen und 1 göttliches Wesen

Es waren 2 echt schöne Wochen Urlaub. Ich habe viel Sonne abbekommen, bin viel geschwommen, hab viel geschrieben, noch mehr gelesen und die Seele baumeln lassen. Wenn der Artikel online geht, liege ich ein letztes Mal am See, oder kühle mich gerade im Wasser ab. Und hoffentlich habe ich heute Glück mit meinen „Nachbarn“. Die meiste Zeit waren die Menschen neben mir am See, ebenso an Entspannung und Abkühlung interessiert wie ich, und entsprechend angenehm. Bis gestern.

Gestern legten sich neben mich 2 Damen die mich ein wenig nervten. Das hatte mehrere Gründe Weiterlesen

Wahre Liebe

Vor zirka einem Jahr hab ich ein Buch gelesen „Die Kuh die weinte“ von Ajahn Brahm. Dieses Buch hat mich in vielen Dingen inspiriert und zum Nachdenken gebracht. Unter anderem gibt es darin eine Geschichte darüber, was wahre Liebe ist. Ich kann es euch jetzt nicht genau aufschreiben, da ich das Buch verborgt habe, aber sinngemäß sagt er darin:

Wahre Liebe ist selbstlose Liebe. Nur wer wahrhaftig liebt, stellt seine eigenen Wünsche unter das Wohl des Anderen. Als Beispiel bringt er, dass wenn sich der eigene Partner in jemand anderen verliebt, müsste man sich über sein Glück freuen, wenn man ihn denn wahrhaftig liebt. Er schreibt natürlich auch dazu, dass wahre Liebe sehr selten vorkommt. Normalerweise haben wir es mit einer abgeschwächten, egoistischeren Form zu tun. Ich habe damals sehr viel darüber nachgedacht, ich hab es ja in der „Nach-Süßer Typ-Zeit“ gelesen. Weiterlesen

Anmache im Bikini?

Am Sonntag hatte es um 9 Uhr morgens bereits 28 Grad, natürlich kann man so einen Tag nur am See verbringen, oder in meiner nach wie vor kühlen Wohnung, aber am See kann man die Sonne genießen und schwimmen, also entschied ich mich für den See. Wie eigentlich immer in letzter Zeit war ich alleine am See. Aber ich hab mich mittlerweile schon daran gewöhnt und es stört mich auch nicht mehr so wie früher. Ich such mir einfach ein Plätzchen, I-Pod ins Ohr und schon kann gelesen werden. Und wenns zu heiß wird, ab zur Abkühlung in den See und dann gleich wieder in die Sonne legen zum Trocknen. So vergeht ein Sonntag schon mal sehr schnell.

So auch diesen Sonntag, doch bevor ich das erste Mal in den See springen konnte, passierte mir etwas Ungewöhnliches. Ich war gerade dabei meine müden Knochen aufzuraffen um mich ins Wasser zu schleppen, als mich ein wildfremder Typ fragte ob ich ihm seinen Rücken einschmieren würde. Seine Worte unterstrich er damit, mir seine Sonnencreme entgegen zu halten. Ich sagte erstmal gar nichts. Ich hatte die Frage wohl verstanden, doch in meinem Kopf herrschte ein wirres Durcheinander – Wieso? Wieso ich? Ihgitt! Wieso fragt man so was jemand Fremden? Wie sag ich nein ohne ihn zu beleidigen? Wieso ich? Ich will nur meine Ruhe, lass mich in Ruhe! Ganz sicher nicht. Spinnt der? Weiterlesen

Wohnungssuche II

Die Woche hab ich mich entweder nach der Arbeit im See abgekühlt, oder ich war mit Wohnungssuche beschäftigt. Heute hab ich der ersten Maklerin schon abgesagt. Es geht um die Wohnung die ganz in Ordnung war, ohne dass sie mich wirklich begeistert hat. Mittlerweile hab ich eine Wohnung gesehen, die mich richtig umgehauen hat. Und ich könnte sie mir leisten. Natürlich bräuchte ich einen Kredit, aber die Raten wären kein wirkliches Problem. Natürlich wäre Geld dann mehr Thema als jetzt, stellt sich also die Frage, ob ich bereit bin, für die Wohnung mein ungezwungenes Leben aufzugeben.

Im Moment mache ich mir um Geld nicht wirklich Gedanken. Mir bleibt jeden Monat genug über, dass ich sogar meinen Sri Lanka Urlaub ohne lange zu sparen, einfach von der Portokasse bezahlen konnte. Das würde sich mit der neuen Wohnung ändern. Aber wie gesagt, die Wohnung ist toll. Als ich nach der Besichtigung nach Hause gefahren bin, hab ich überlegt was ich will. Und ich konnte mir nicht mehr vorstellen, in der ersten Wohnung zu leben. So schön sie war, so verblasste sie neben der anderen Wohnung. Und so hab ich die erste Wohnung gleich mal abgesagt. Was auch immer noch so auf mich zukommt, mein Bauch hat sich klar gegen die erste Wohnung geäußert.

Und die nächste Wohnung schau ich mir heute an. Mal schauen was da auf mich zukommt. Am Wochenende hab ich auf jeden Fall vor zu wandern und/oder zu schwimmen. Mal schauen auf was ich Lust bekomme. Hauptsache das schöne Wetter ausnutzen! In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

© Libellchen, 2012

Sri Lanka 2012 – Tag 13

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf, um uns mit unserem Fahrer nach Unawatuna zu treffen. Zu unserer großen Überraschung ging er zielstrebig auf ein Tuk Tuk zu. Aber mittlerweile sind wir ja schon sehr gut damit, Dinge auf uns zukommen zu lassen, und so nahmen wir Platz und hofften das Beste. Und wir hatten Glück. Die Straßen hier waren sehr viel besser, als die Straßen im Hinterland und so war die Fahrt mit dem Tuk Tuk, gar nicht so schlimm.

Bevor es allerdings an den Badestrand ging, besuchten wir noch die nächste größere Stadt Galle. Dort besuchten wir ein paar nette Plätze und anderem eine Bastion, mit beeindruckender Aussicht. Unter anderem sahen wir auch von der Ferne eine Stupa, die war dann auch noch aus der Nähe besichtigten. Doch nach 3 Zwischenstopps und ein paar schöne Fotos war uns nur mehr heiß und wir wollten nur mehr ins Wasser. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 9

…Fortsetzung von

Als Teddy in ihrer Hängematte erwachte, stellte sie fest, dass sie fast den ganzen Tag verschlafen hatte. Doch sie wusste nun, was zu tun war. Sie brauchte einen Ausgleich. Sie hatte die letzten Wochen fast nur mit Schreiben verbracht. Es wurde Zeit, dass sie auch wieder etwas ganz anderes tat. Sie würden den Domitak besteigen. Der Berg ragte direkt vor ihr auf und schien sie herauszufordern. Nun, diese Herausforderung würde sie annehmen.

Doch erstmal brauchte sie eine Abkühlung. Und so zog sie sich ihren Bikini an und schmiss sich in den See. Sie durchquerte den See 2x und hatte anschließend das Gefühl, den Kopf total freibekommen zu haben. Ihr Weg lag auf einmal klar vor ihr. Sie brauchte einen körperlichen Ausgleich. Mit diesem Vorsatz fuhr sie erstmal in die nächstgelegene Stadt und holte sich eine Wanderausrüstung. Milka war mit ihr gekommen, da sie selbst auch neue Sportsachen brauchte.

Als die Mädels fertig waren mit „shoppen“ im Sportgeschäft, holten sie noch ein paar Konserven. Eigentlich schade, dass so viele Nahrungsmittel nicht mehr gegessen wurden und somit schlecht wurden und verfaulten. Soviel unnötig produzierte Waren. Gott sei Dank hatte schon jemand die leicht verderblichen Lebensmittel wie Obst und Gemüse schon entsorgt, sonst hätten sie in das Geschäft nicht gehen können. Übrig geblieben waren in dem Supermarkt nur mehr ein paar Tiefkühlprodukte und einige wenige Fertiggerichte. Weiterlesen