Bitte nicht weitersagen!

Manchmal kann ich nur mehr meinen Kopf schütteln über die Blödheit und/oder Dreistigkeit mancher Menschen.

Mein Kollege war auf einem Bergmarathon unterwegs. Dabei dürfte er fast abgestürzt sein, was wiederum dazu führte dass er sich seiner Sterblichkeit bewusst wurde und Panik bekam. Was zu einem eineinhalbwöchigem Krankenstand geführt hat. So weit, so klar.

Dann hat er mir ganz im Vertrauen alles erzählt. Ich solle es nur bitte nicht im Büro weitererzählen. Ausser natürlich dem Abteilungsleiter, den könne ich es unter 4 Augen ruhig erzählen. Doch wozu sollte ich? Schließlich hat er eine Krankmeldung und mehr braucht er nicht. Eine Erklärung ist nicht notwendig. Weiterlesen

Neues wagen

Mitterweile kann ich sehr schön beobachten wie ich mir selbst Dinge ausreden will, auf die mein Bauch zuvor ganz eindeutig angesprungen ist.

Nach unserem Waldviertelbesuch habe ich ein wenig auf der Homepage der GEA Akademie gestöbert. Ich wusste ja schon dass die dort Seminare anbieten wie Schuhe oder Bögen selber machen. Doch die haben noch sehr viel mehr im Angebot. Und deshalb habe ich ein wenig gestöbert. Und stolperte über „Zen und wandern“. Ich las mir den Inhalt durch und wollte das augenblicklich ausprobieren.

Freitagabend bis Sonntag zu Mittag wird gewandert und gezazt. Weiterlesen

Verantwortung ernst nehmen

Ich habe das immer getan, als ich noch Verantwortung für Mitarbeiter und einen Bereich hatte. Ich wusste, dass ihm Endeffekt ICH verantwortlich war, wenn etwas bei den Budgetzahlen nicht gestimmt hätte. Deshalb habe ich die Zahlen auch regelmäßig überprüft. Zum einen weil es mein Job war und zum anderen weil ich Zahlen lesen kann. Es gibt aber sicher Menschen die sich damit schwerer tun.

Leider kommen mir ähnlich verantwortungsbewusste Menschen eher selten unter. Das Geld nimmt zwar jeder, doch die Verantwortung wollen die wenigstens tragen. Für mich ein zusätzlicher Grund genau zu arbeiten war, dass wir von Steuergeldern sprechen. Nicht von meinem Privatvermögen, sondern von dem Geld der österreichischen Steuerzahler. Als Bundesbedienstete war ich mir dessen immer bewusst. Weiterlesen

Baustellenchaos

Heuer trifft mich das alljährliche Baustellenchaos voll. Natürlich weiß ich dass Baustellen notwendig sind. Ich bin auch normalerweise nicht ungeduldig bei Baustellen, doch heuer machen sie mir das Leben ein wenig schwer…

Als erstes wurde „meine“ Ortszufahrt im Osten gesperrt. Es wird ein Kreisverkehr gebaut, der uns hinkünftig hoffentlich das Leben leichter machen wird. Also fuhr ich von Norden oder Süden in meinen Wohnort zu. Von Westen komme ich nur wenn ich im Fitnesstudio oder bei Aretha war. Da kann ich auch noch immer zufahren, aber raus komme ich an dieser Stelle nicht mehr. Da haben wir derzeit eine Einbahn in den Ort rein. Ab sofort muss ich den Ort also Richtung Norden verlassen – wo es zu sehr langen Staus seit der Einbahnregelung kommt. Weiterlesen

Gute Ausstrahlung

Heute muss ich eine geniale Ausstrahlung haben!

Ich war heute wieder ganz brav im Fitnessstudio. Das Studio ist im Kellergeschoss und im zweiten Stock sind diverse Ärzte untergebracht. Da es heute relativ warm war, hatten wir alle Türen offen, dass es schön durchzieht. Zwischen zwei Sets stand ich in der Tür und genoß den Luftzug als ein junger hübscher Mann im Erdgeschoß aus dem Lift stieg. Er sah mich, grinste mich an und wünschte mir viel Spaß beim Training. Ich grinste natürlich zurück und wünschte ihm einen schönen Tag. Weiterlesen

Sparwoche

Also diese Woche hatte ich wieder mal ein richtig gutes Händchen. Am Dienstag holte ich meinen Kosmetik-/Friseurtermin nach. Ich hätte eigentlich eine Woche früher gehen wollen, war aber krank geworden…

Als ich nach der Kosmetik auf den Friseur wartete bemerkte ich in riesigen Lettern an der Scheibe den Aufdruck „-10% auf Kosmetik und Massagen“. Also Massage hatte ich keine aber bei der Kosmetik konnte ich durch einen tollen Zufall zehn Prozent einsparen! Weiterlesen

Alles relativ

Diese Woche ist mir etwas total geniales passiert! Nach dem Fitnessstudio fuhr ich noch bei der Post vorbei und holte mein Paket ab. Als der junge Mann – er ist ca. 20 Jahre jünger als ich – mein Paket auf die Durchreiche legte, hob er sich fast einen Bruch. Er warnte mich ob der Schwere und so versuchte ich das Paket ganz vorsichtig hoch zu heben.

Und ich hatte keinerlei Probleme. Ich, die ich jahrelang Probleme mit meinem Rücken hatte. Ich, die ich immer sehr vorsichtig bin beim Heben von schweren Dingen. Ich nahm das Paket und ging ohne Problem raus aus dem Postamt, ums Eck und zu meinem Auto. Dort legte ich es auf die Rückbank und zu Hause trug ich es in den ersten Stock. Alles ohne Probleme. Weiterlesen