Adventpunsch

Nachdem ich von Mittwoch auf Donnerstag wieder ganz entspannt und nüchtern ins Bett kam, war am Donnerstag wieder punschen angesagt. Und zwar der jährliche Punsch mit meiner Wanderkollegin und einem ehemligen gemeinsamen Kollegen.

Bevor die Party losging, nahm ich mir aber das Mail vom Montag vom Internetanbieter zur Hand. Ich bekomme ein neues Modem, innerhalb von 30 Tagen, abzuholen beim Anbieter, fast vierzig Kilometer entfernt. Öffnungszeiten Mo und Dienstag bis 15 Uhr 30, ansonsten bis 12 Uhr. Samstag geschlossen. Nur am kommenden Freitag (also am Tag danach) hatten sie bis 18 Uhr geöffnet, bzw. am Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr. Ausnahmsweise wegen dem Modemtausch.

Ich las und las und fand einfach keine Möglichkeit wann ich das Modem holen sollte. Am Freitag und Samstag hatte ich schon was vor und die normalen Öffnungszeiten schaffe ich einfach nicht. Selbst wenn ich um 14 Uhr von der Arbeit nach Hause gehe, mit den Öffis heimfahre, mein Auto hole und raus fahre, schaffe ich beim besten Willen nicht 15 Uhr 30. Und dort wo sie angesiedelt sind ist zwar die Autobahn gleich daneben, aber nicht der Bahnhof. Blieb nur mein Weihnachtsurlaub. Ich könnte zum Beispiel am 27. 12. rausfahren. Vielleicht auch gleich mit der Weihnachtsfeier mit meiner Mutter verbinden, dann bräuchte ich auch nicht zweimal rausfahren. Und obwohl das Mail des Internetanbieters keinen Hinweis gab, hatte ich doch plötzlich das Gefühl „Frag ich doch mal lieber nach, ob sie auch da sind!“ Natürlich nicht! Wurde mir sehr unfreundlich am Telefon kommuniziert. Ich habe also theoretisch 30 Tage Zeit, praktisch sind sie davon aber 14 Tage nicht da!!! Sehr kundenfreundlich. Echt!

Allerdings entdeckte ich eine Lücke. Am Samstag hatte ich erst um 9 Uhr meinen Termin im Ort und sie haben bereits um 8 Uhr geöffnet. Aber will ich das wirklich? Diese Woche mir noch einen zusätzliche Aktion umhängen…? Darüber würde ich noch nachdenken. Doch zuvor ging es mal wieder zum Punschen.

Da die Wanderkollegin länger arbeiten musste, gingen wir schon mal vor. Und gerade als wir am Adventmarkt am Hof angekommen sind, begann es leicht zu schneien. Total schön! Leider waren wir nach zwei Stunden im Schnee auch total durchnässt. Aufgrund eines Missverständnisses trafen wir die Wanderkollegin dann am Stephansplatz. Und da sie verkühlt war, wollte sie irgendwo rein und nicht in der Kälte stehen. Was uns entgegen kam, da wir dank des Schnees sowieso total durchnässt waren. Allerdings dachte ich an ein Kaffeehaus und nicht schon wieder an das Lokal vom Dienstag…..

Was soll ich sagen. War der Dienstag schlimm, war der Donnerstag echt schlimm! Glühwein, Schnäpse, Bier und Spritzer. Die Mischung macht das Kopfweh! Wobei den Spritzer trank ich dann noch mit dem ehemaligen Kollegen am Hauptbahnhof. Wo er auf den Zug wartete und ich auf den Bus…. Ich will gar nicht wissen was sich die Kellner des Lokales denken. Am Dienstag komme ich mit dem einen alten Mann, am Donnerstag mit einem anderen……

Die Heimfahrt war dafür recht kurzweilig. Ich versuchte mein Nachrichten zu checken, was aufgrund meines Alkoholpegels nicht so einfach war und so war ich ratzfatz zu Hause. Dort schlenderte ich dann durch eine schön angezuckerte Winterlandschaft nach Hause!

© Libellchen, 2019

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