Es war einmal…

…eine junge Frau. Sie ging hin und wieder fort und hin und wieder traf sie sich mit Freunden auf einen Kaffee. Die meiste Freizeit verbrachte sie aber alleine. Meistens zu Hause.

Fünf Jahre später….

Die junge Frau ist ein wenig älter und ein „wenig“ mehr unterwegs. Konkret ist die ganze Woche dicht.

Zur Zeit fängt es langsam an. Ein Termin am Wochenende – rotes Kreuz oder Gemeinde. Dann denke ich mir „ach da hast ja noch Luft, da machst einen Termin aus und fährst Reifen umstecken“. Dann macht sich ein ehemaliger Arbeitskollege einen Termin mit mir aus. Dann meldet sich Aretha zurück und reserviert den einen angebotenen Tag für sich. Dann kommt ein Fototermin rein und ich beschließe „ich muss noch zum Friseur“. Und als ich mir gerade denke „puh, am Mittwoch habe ich eine Verschnaufpause“ kommt das Gemeindemeeting reingeschneit…. Und schau. Die Woche ist zu!

Den Sonntag habe ich jetzt groß durchgestrichen. Da gibt es mich nicht. Da bin ich nicht existent.

Und ich beobachte mich dabei sehr genau. Noch tut es mir gut. Das Adrenalin fliesst und mir geht es gut. Ich denke aber ich muss mir meine Kräfte ein wenig besser einteilen. Das sind ja nur die Termine zusätzlich zu einer 40-Stunden Arbeitswoche….

Andererseits ist da ja nix dabei, was wirklich anstrengend ist. Naja, vielleicht das rote Kreuz am Samstag. Und natürlich hängt mir noch das letzte Wochenende nach…. Aber das ist eine andere Geschichte.

So lange ich kein Problem bekomme ist es ja gut. Ich werde das aber genau im Auge behalten. So jung, ist die junge Frau ja auch nicht mehr…

© Libellchen, 2019

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