Totale Umstellung

Am Montag läutete der Wecker gleich mal später. Da ich erst um 9 Uhr im Büro sein musste, konnte ich länger schlafen. Oder hätte ich länger schlafen können, hätte mich nicht der Sturm geweckt!

Ich quälte mich aus dem Bett und machte mir erstmal einen Kaffee. Und da ich wirklich viel Zeit hatte, machte ich dann auch noch eine halbe Stunde meine Rückenübungen am frühen morgen. Danach duschen und anziehen und nebenbei mit meiner neuen App checken wie „mein“ Bus in der Zeit liegt. Und er kam mit 8 Minuten Verspätung, zeitgleich mit dem nächsten. Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg und dann ging es mal nach Wien.

Dort dann weiter zur U-Bahn und dabei die Augen offen halten wo der Stand der Wiener Linien ist. Und ich habe ihn im vorbeigehen geistig abgespeichert. U-Bahn und kleiner Fußweg und drei Minuten nach 9 Uhr war ich vor Ort angekommen. Doch dann musste ich erstmal durch die Sicherheitskontrolle und dann in den dritten Stock. Ich beschloss den Lift zu nehmen und hatte dabei keinerlei Stress. Was viel über mein neues Umfeld aussagt. Sie geben mir das Gefühl – alles ist okay. Ich war also fast pünktlich und trotzdem nicht hektisch – was bei mir nicht normal ist! Normalerweise komme ich IMMER vor der vereinbarten Zeit an. Doch ich hatte nicht das Gefühl dass da jemand wirklich Wert darauf legt – aber nicht im negativen Sinn. Die sind dort einfach gechillt.

Ich wurde herzlich begrüßt und bekam erstmal eine Einweisung in die Kaffeemaschine und meinen ersten Kaffee. Dazu gab es Mehlspeise von der Schwägerin meiner Kollegin. Total lecker! Und so wurden wir mal munter und warm miteinander. Eine Runde durch die Abteilung, die Kollegen kennenlernen und dann war es eigentlich auch schon Zeit zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen gab es dann noch einen Kaffee, ein wenig Geplauder und dann haben wir für die Vorzimmerdame die Post geholt. Sie hat Montags immer Telearbeit. Schön für sie! Und für uns ist jetzt nicht der Mega-Aufwand. Und Postverteilung ist jetzt auch nicht unbedingt etwas neues für mich….

Danach wurden noch ein paar organisatorische Punkte geklärt und meine Kollegin hat mir das Du-Wort angeboten. Und kurz nach 14 Uhr hat mich mein neuer Chef mal sicherheitshalber nach Hause geschickt. Da es noch keine Chipkarte für den PC gab, konnte ich auch noch nicht so viel machen.

Am Heimweg machte ich dann mal einen Zwischenstop bei den Wiener Linien und kaufte mir erstmal eine Monatskarte für Oktober. Ist zwar teurer als ein Monat bei der Jahreskarte, aber ich will es nicht „verschreien“. Eine Jahreskarte kaufe ich mir erst, wenn ich versetzt bin.

Für Mittwoch habe ich von meinem neuen Chef auch gleich eine „Einladung“ erhalten. Am Nachmittag gibt es offenbar ein „Netzwerk-Treffen“, wo ich mitkommen kann. Wer dort genau aller dabei ist, habe ich nicht so verstanden, aber ich kann es mir ja mal anschauen dann weiß ich mehr! Und der Vorteil dass ich ab sofort mit Öffis unterwegs bin, ich bin auch was das angeht flexibler und muss nicht immer retour mein Auto holen.

Achja, an die andere Abteilung – wo ich mich beworben hatte – verschwendete ich nicht mal einen Gedanken. Meine Ex-Arbeitskolleginnen haben sich bei mir per WhatsApp gemeldet und Mrs. Wichtig hat am Abend sogar angerufen. Schätze die Mädels vermissen mich schon!

Und am Abend zu Hause freute ich mich schon auf den nächsten Arbeitstag! Hatte ich echt schon sehr lange nicht mehr das Gefühl!

Ich bin gerade Mega-Happy!

© Libellchen, 2019

 

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