Wenn beide nicht wollen…

  • Freitag – Airpower
  • Samstag – rotes Kreuz
  • Sonntag – Familien Olympiade
  • Montag – „nur“ Büro
  • Dienstag – Konzeptausarbeitung
  • Mittwoch – Kurs bis am Abend
  • Donnerstag – Massage am Abend
  • Freitag – kleine 6 km Walking-Runde mit einer neuen Freundin

Samstag stand dann ein Tag mit Aretha in Wien an. Wir wollten in den Prater, die NÖ-Card glühen lassen, Riesenrad fahren und schauen worauf wir sonst noch Bock haben. Wir hätten den ganzen Tag Zeit, da ich erst Abends eine Kurzeinweisung beim roten Kreuz hatte. Eigentlich hatte ich ja frei, aber die Kollegin welche die Registrierung machen würde, hat das noch nie gemacht und brauchte eine Kurzeinweisung. Also versprach ich vorbei zu kommen und sie in die essentiellen Dinge einzuweisen.

Mit Aretha war ausgemacht, wir schreiben uns in der Früh beim Frühstück zusammen und vereinbaren eine Zeit wann wir uns treffen. Wo, war eh klar.

Es kam der Samstagmorgen. Draussen war es bewölkt und schaute gewittrig aus. Meine Stimmung war eigentlich am Null-Punkt. Ich hatte echt keinen Bock rauszugehen. Ein Tag auf der Couch mit einem guten Buch, klang viel verlockender. Eigentlich war ich von der Vorwoche abgefeuert. Doch ich würde den Tag schon noch durchstehen. Schlafen konnte ich am Sonntag auch noch!

Ich schrieb Aretha an und wurde langsam beim Kaffee munter. Sie meldete sich kurz darauf. Auch sie war nicht gerade begeistert vom Wetter und auch irgendwie schlapp. So wie ich auch. Wir texten hin und her, bis sie anrief. Wir wollten beide nicht raus. Wollten uns nicht anziehen und durch Wien stapfen. Also liesen wir es. Wir telefonierten eine Stunde und klärten alles was wir sonst tagsüber getan hätten. Alles was wichtig war, wurde ausgetauscht, der Rest würde warten müssen. Möglicherweise sogar bis nach ihrem Urlaub.

Ich verbrachte den Tag auf der Couch und las. Am Abend fuhr ich zur Einweisung und nahm mir vor nicht länger als eine Stunde zu bleiben. Ich blieb eine dreiviertel Stunde. Die Kollegin bedankte sich, ich freute mich, wünschte allen ein schönes Wochenende und fuhr nach Hause. Ich machte mir einen gemütlichen Abend und von Samstag auf Sonntag schlief ich 11 Stunden! Schätze ich war wirklich schon ziemlich am Ende gewesen.

Den Sonntag verbrachte ich dann auf dem Balkon in der Sonne. Musik hörend und lesend. Ja, so füllt man Krafttanks wieder auf!

Jetzt habe ich auch wieder Energie für die ganze Jobsuche.

© Libellchen, 2019

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