Mädelstag am Berg

Am Fenstertag ging es auf die Rax. Wir hatten Theaterkarten für „Die Frau auf der Couch“. Um 15 Uhr sollte es losgehen. Das Theater findet auf der Bergstation der Raxseilbahn in einem Hinterzimmer statt. Eine gute Chance um vorher ein wenig wandern zu gehen.

Leider war das Wetter nicht optimal. Am Donnerstag begannen wir zu überlegen, wann wir zur Rax fahren. Fahrzeit ist ca. eine Stunde. Um 15 Uhr mussten wir bei der Bergstation sein. Also eher vorher, weil wir noch was essen wollten. Wir überlegten um 9 Uhr wegzufahren, dann wären wir um 10 Uhr bei der Rax gewesen.

Blöderweise sagten alle Wetter- Apps – um 10 Uhr regnet es noch auf der Rax. Jetzt ist Regen zwar nicht so das Problem, aber Regen auf der Rax sehr wohl! Der Berg ist bei Schlechtwetter nicht ganz ungefährlich. Und Gewitter ziehen dort auch sehr schnell auf.

Nachdem das Wetter am Freitag in der Früh immer noch nicht besser ausschaute, verschoben wir die Abreise um eine Stunde. So fuhren wir erst um 10 Uhr zur Rax und waren um 11 Uhr 30 bei der Bergstation. Und es war zu dem Zeitpunkt bereits trocken. Die Luft roch zwar noch nach regen und das Gras war auch nass, aber es kam kein neues Nass von oben. Also starteten wir los Richtung Ottohaus. Das nächstgelegene Gasthaus von der Bergstation. Und es ging überraschend gut. Eigentlich war ich in der Früh total kaputt gewesen und freute mich dass meine Beine trotzdem so fit waren. Ottohaus war uns noch nicht weit genug und wir gingen noch ein wenig den Weg entlang. Als der Nebel aber dichter wurde, drehten wir wieder um.

Ca. zwei Stunden waren wir am Berg unterwegs. Und wurden dabei nicht nass. Die Bewegung und die frische Luft hat uns auf jeden Fall sehr gut getan. Hungrig waren wir dann aber schon auch. Das Essen schmeckte dadurch natürlich auch extrem lecker.

Nach dem Essen ging es ins Theater, zu eineinhalb kurzweiligen Stunden. Und danach ergatterten wir noch zwei Plätze bei einer früheren Gondel. Am Rückweg vom Berg schickte ich dann noch Mama eine WhatsApp, da wir noch einen Zwischenstopp geplant hatten. Wir trafen uns in einem Schloss-Cafe auf einen Kaffee und Kuchen und plauderten ein wenig.

Danach noch Heimreis und um 20 Uhr war ich dann schließlich wieder zu Hause.

So fertig wie ich am Freitag in der Früh war, hatte ich nicht gerechnet dass ich so fit sein würde tagsüber.

Am Samstag beim Aufwachen steckte mir der Vortag aber noch enorm in den Knochen. Egal. Ich habe zwei Wochen Urlaub, da kann man so was schon mal machen!

War auf jeden Fall ein toller Tag!

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© Libellchen, 2019

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