soziales Wochenende

Am Freitag am Abend war ich bei meinem ersten Mitarbeiterfest des roten Kreuzes. Im Vorfeld hatten wir im Team darüber gesprochen und ich wusste, dass einige von uns dort sein würden. Das wir prozentuell aber so stark vertreten sein würden, war eine Überraschung. Überhaupt waren die sozialen Dienste viel stärker vertreten als der Rettungsdienst. Mittlerweile kenne ich schon einige – auch von anderen Teams – und so hatte ich echt einen tollen Abend.

Wir haben gescherzt, gelacht, fast das Tanzbein geschwungen und wurden wieder mit extrem leckeren Essen versorgt! Die Stimmung war einfach herrlich. Umgeben von sehr sozialen Menschen die alle gut drauf waren! Vor der Fete gab es aber noch eine Rede und ein paar Auszeichnungen. Bei einer Auszeichnung fragten wir uns alle wie das ging. Ein sehr jung aussehender Mann bekam eine Auszeichnung für 14.000 Einsatzstunden! Also entweder ist der schon im Mutterleib Einsätze gefahren, hat er sonst kein Leben – wie er nicht wirkte – oder ist älter als er aussieht.

Ich blieb – für meine Verhältnisse – auch sehr lange. Bis nach 23 Uhr. Danach war ich aber schön müde und konnte auch bald mal einschlafen.

Am Samstag war ich dann mir Aretha am See. Zuerst war der Jahrestag sehr präsent, doch mit der Zeit konnten wir das Gespenst ein wenig vertreiben. Während ich mich darüber enorm freute dass der 6.7. 2019 so viel besser als der 2018 ist, vergaß Aretha zwischendrin sogar welcher Tag eigentlich war. So soll es sein! Wir schwammen im See, dösten und lasen auf den Liegen und genossen einfach unser Dasein!

Um 16 Uhr musste ich aber heim. Ich hatte am Abend Dienst. Blöderweise war es noch sehr warm am Heimweg. 33 Grad begleiteten mich nach Hause, wo ich mich duschte, umzog, noch einen Kaffee trank und dann ging es auch schon in den Dienst. Dort erwartete mich überraschenderweise auch meine Arbeitskollegin. Überraschend deshalb weil sie gemeldet hatte, dass sie möglicherweise krank sei. Und wenn sie das im Büro macht, dann sehen wir sie auch dann ein paar Wochen nicht. Ihren Dienst absolvierte sie aber trotzdem. Was mir immer noch schleierhaft ist. Sie hat es ja nicht so mit Ausländern und dort hat sie dann doch für einige zu „arbeiten“. Es dürfte ihr aber sogar gefallen haben. Irgendwie blicke ich da noch nicht durch. Aber schön für sie wenn sie etwas für ihre Pension gefunden hat. Und natürlich auch schön für uns. Jede Unterstützung ist ja eine Hilfe!

Am Sonntag stand dann noch ein Mittagessen mit Aretha und ihrem Freund an. Unsere „Tag danach-Feier“. Für einen Einzelgänger wie mich, war ich an diesem Wochenende irgendwie echt viel in Gesellschaft. Aber das ist halt auch leicht, wenn die Gesellschaft aus lauter netten Menschen besteht!

© Libellchen, 2019

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