MRT

Der Sonntag begann mit Kopfschmerzen und verklebten Augen. Allerdings vor dem Wecker, was ja schon mal was war!

Ich holte mir erstmal einen Kaffee und wurde langsam wach. Morgenhygiene und dann ging es auch schon zum MRT. Ich kenne das Institut dort nur überlaufen, so alleine am frühen Morgen dort, kann schon was.

Ich gab ihr die Zuweisung und die E-Card. Da ich von einem Wahlarzt kam, brauchte ich auch eine Bewilligung der Krankenkasse die ich zwar am Handy mit hatte, aber aus Mangel an einem funktionierenden Drucker zu Hause, nicht ausdrucken konnte im Vorfeld.

Ich bot ihr an, die Mail weiterzuleiten, was sie auch dankbar annahm. Sie hat dann die Bewilligung vor Ort ausgedruckt. Wenn man nett fragt, ist ja alles kein Problem.

Danach wurde ich aufgefort zu warten. „Leider“ kam ich bei der „Gala“ nur bis zum ersten Absatz, da wurde ich auch schon aufgerufen. Die nette Dame fragte nach meinen Problemen und dann ging es ans ablegen aller metallischen Gegenstände. Ich lies sogar mein Haarband in der Umkleide!

Danach wurde ich „festgeschnallt“ und aufgefordert in den Bauch zu atmen – damit sich der Brustkorb nicht zu sehr hebt – und bekam Musik über den Kopfhörer. Und schon ging es ab in die Röhre.

Aretha hatte mich ja schon gebrieft, ich wusste also was kommen würde. Und ja es war wirklich laut, aber auszuhalten mit den Kopfhörern. Ich habe mich eigentlich die ganze Zeit auf das atmen konzentriert. Wollte ja schöne Bilder und so versuchte ich ruhig zu atmen und in den Bauch. Leider war das erste Musikstück eher mitreissend als beruhigend…..

Und die Geräusche haben meine Kopfschmerzen auch nicht reduziert…. Andererseits dauert ein Schulter-MRT nur 10 Minuten. Also kein größeres Problem. Die Hand hat dann zwar schon ein wenig geschmerzt – aufgrund der Haltung und des Sandsackes – aber es war machbar.

Befund bekomme ich online, dass heisst ich muss auch nicht nochmal hinfahren. Unter der Woche ist dort ja sehr viel mehr los! Ich wartete noch auf meine Bilder und dann ging es auch schon nach Hause. Dort gönnte ich mir erstmal eine Kopfschmerztablette und einen gemütlichen Tag auf der Couch bei offener Balkontür, wo netterweise der Wind reinblies!

Wieder was zum ersten Mal in meinem Leben erledigt!

© Libellchen, 2019

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