Achenweg nach Bad Hofgastein

Und weil wir doch sehr viele passive Behandlungen hatten und am Wochenende das Wetter ausgesprochen schön war, machte ich mich auf die Gegend zu erkunden. Meine Sitznachbarn bei Tisch – das Pärchen – hätte mich zwar zu ihren Wanderungen mitgenommen, doch das ging mir alles zu schnell. Die sprachen von Wegen die ich nicht kannte und nicht einschätzen konnte ob ich das körperlich schaffe. Ich hatte ja schon Probleme in den Ort rauf zu gehen, eine fünfstündige Wanderung mit Menschen wo ich nicht wusste wie fit sie waren, wollte ich mir nicht antun. Das klang nach Stress für mich und das wollte ich nicht. Doch sie halfen mir trotzdem sehr indem sie mir erzählten wo ich gehen könne! Ihr erster Tipp war der Achenweg nach Bad Hofgastein. Sie beschrieb mir genau wo ich starten musste und er erklärte mir genau wie ich wieder retour kam, nämlich mit dem Bus.

Los ging es direkt hinter dem Haus. Dank ihrer Beschreibung fand ich den Weg auch schnell. Ihr Tipp – halte dich einfach immer ans Wasser – war auch sehr hilfreich. Als ich unten in Bad Bruck ankam, konnte ich zwar kein Wasser sehen, aber hören und so fand ich ohne Probleme den Achenweg und machte mich auf nach Bad Hofgastein. Es war ein wunderschöner sonniger Tag und ich hatte mich Gott sei Dank eingeschmiert! Es ging immer gerade dem Wasser entlang und im Hintergrund die schneebedeckten Berge.

Es war wirklich eine schöne Nachmittagswanderung am Samstag nach dem Mittagessen. Angekommen in Bad Hofgastein musste ich noch den Busbahnhof suchen. Sein Tipp – bei der Talstation. Der war natürlich Gold wert, denn eine Talstation sieht man schon von der Ferne. Den Weg hin musste ich halt noch finden. War aber auch nicht weiter schwer. Und sein zweiter Tipp war dann wirklich top. Er hatte mir die Busnummer gesagt und als ich ums Eck bog, wollte er gerade losfahren! Ich warf mich mehr oder weniger vor den Bus und wurde noch mitgenommen. Dort fährt nämlich nur alle Stunde ein Bus, einen versäumen ist eher nicht so lustig. Obwohl ich dort auch hätte was trinken können. Aber ich wollte noch unbedingt beim Cafe Kraftwerk vorbeischauen. Und zwanzig Minuten später war ich auch schon wieder bei meinem Kurhotel und machte mich auf, mir einen Kaffee beim Wasserfall zu holen! Die Busfahrt war auch sehr günstig, da wir zur Begrüßung die Gastein-Card erhalten hatten, mit der wir viele Vergünstigungen in der Region beanspruchen konnten. Ein rotes Tuch für die Einheimischen wie ich im Laufe der Zeit mitbekam. Die mussten nämlich den vollen Preis bezahlen. Wobei die Öffis dort sehr günstig sind, gegen der Gegend wo ich herkomme! Dafür fahren sie auch weniger oft….

Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Nachmittag und ein guter Auftakt für meine Gegenderkundungen!

© Libellchen, 2019

 

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