Wieder da!

So schnell kann es gehen und schon bin ich wieder von der Kur retour!

Ich kann euch sagen, dass ist eine tolle Einrichtung. Kann ich nur jedem empfehlen! Drei Wochen lang ging es nur um die Wehwechen meines Körpers und darum ihn wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Er war es nämlich nicht….

Zusätzlich war ich noch in einer Wandergegend und wir hatten sehr viel, sehr schönes Wetter.

Ich war alles in allem sehr zufrieden und werde sicher wieder gehen, wenn ich eine Kur bewilligt bekomme. Wobei das Bundesland Salzburg sich auch als tolles Urlaubsland anbietet!

Gestartet ist meine Kur am Mittwoch 27.3.19 um 6 Uhr morgens. Da ich vier Stunden Anreise hatte, ging es zeitig los. Ich sollte schließlich bis 10 Uhr 30 vor Ort sein. Der Tag begann also mit einer Koffer und Taschen Schlepperei. Ich hatte wirklich alles mitgenommen was mir eingefallen war, bei den Klamotten hätte die Hälfte auch gereicht, dafür hätte ich die doppelte Anzahl an Sport-BH und Sport-Shirts gebraucht!

Das Wetter war mir bei der Anreise nicht allzu wohlgesonnen. Ich fuhr fast die ganze Zeit bei Regen. Alles war grau in grau. Auch ein wenig meine Stimmung. Ich war eher nervös als voller Vorfreude. Ich konnte mir das noch nicht ganz vorstellen. Ich hatte geplant es mir gutgehen zu lassen und die Zeit zu genießen. Diejenigen bei uns im Büro schon mal auf Kur waren, rieten mir dazu, aber erzählten mir auch gleich wie anstrengend eine Kur sei….. Für Vorfreude war also alles ein wenig zu unsicher.

Empfangen wurde ich aber schon mal sehr nett und ich bekam auch alles an Unterlagen was ich zur Orientierung brauchte. Meinen ersten Termine und einen Plan der Anlage. Mein Auto bekam einen Parkplatz und ich ein kleines, aber feines Zimmer. Ich machte mich ans auspacken und dann ging es auch schon gleich mal zur ärztlichen Untersuchung. Dort wurde ich mal ein wenig vermessen, gedreht und gewendet. Die Ärztin war ganz meiner Meinung dass mir ein paar Kilo weniger nicht schaden würden und verordnete mir Reduktionskosten = 1.400 Kalorien täglich + gesund gekocht. Also fett-, zucker- und salzarm. Und was weiß ich noch an was die Kost noch alles arm war. Geschmeckt hat es auf jeden Fall köstlich! Was ich auch bekam war die Mikrowelle. Da ich die Strombehandlungen in der Vergangenheit nicht so gut vertragen habe, bekam ich Magnetfeldtherapie oder auch Mikrowelle. Ich muss sagen, Humor haben sie!

Nach dem Mittagessen erkundete ich erstmal auf eigene Faust die Anlage. Die Kuranstalt besteht aus einem Haupthaus – Rezeption, Speisesaal, Unterwasserbehandlungsbereich, Kaffeehaus, Arztzimmern, Ergometerraum, Vortragsraum, Aufenthaltsraum, Seminarraum und Zimmer auf fünf Stockwerken – und drei weiteren Häusern. Wobei im zweitwichtigstem Haus das Hallenbad, der Fitnessraum, die Moorstation, die Sauna, der Elektrobereich, der Gymnastikbereich und irgendwas mit Quarzbehandlungen untergebracht ist. Massagen gibt es auf der anderen Strassenseite, wo man aber auch unterirdisch rüber gehen kann – wenn man weiß wo!

Am zweiten Tag saßen die kurzen Wege bereits, Stiegen stieg ich aber genug in den drei Wochen. Mit dem Lift fuhr ich nur zweimal. Bei der Anreise mit dem Koffer, bei der Abreise mit dem Koffer. Alles andere ging ich zu Fuß, auch wenn ich noch so müde war!

Am ersten Abend nach dem Abendessen bekam ich meinen ersten Plan. Das war drei Wochen lang meine Planungsgrundlage für alles. Wann muss ich aufstehen, wann gehe ich frühstücken, kann ich am Nachmittag noch was machen? Nach der ersten Woche wurde das System auch effizienter. Wenn ich zwei Behandlungen hatten wo sich die Bekleidung nicht ausschloss, dann nahm ich Buch und Geld mit und setzte mich zwischen den Behandlungen ins Kaffeehaus. Die Bekleidung: Manchmal brauchten wir nur einen Bademantel – ohne etwas drunter – z.B. Moor, Infrarot und Radon-Wanne. Manchmal brauchten wir Bikini und Bademantel für Unterwasserbehandlungen. Für Gymnastik und Sensomotorik brauchten wir legere Kleidung und Socken. Ab der zweiten Woche brauchten wir für Sensomotorik auch Turnschuhe. Massage und Mikrowelle war es egal. Bei Massage musste man sich obenrum sowieso freimachen und Mikrowelle ging angezogen.

Nach ein paar Tagen begann ich den Plan anders zu lesen. Ich suchte nach Lücken und freier Zeit zum Kaffee trinken und plaudern im Kaffeehaus. Und nach freien Nachmittagen zum Rausgehen.

Plan.jpg

© Libellchen, 2019

2 Kommentare zu “Wieder da!

    • Das ist echt schade. Wir waren ein bunt gemischtes Publikum. Auf Kur habe ich nur zufällig einen Bericht gelesen wo es darum ging dass man in manchen Bundesländern leichter eine Kur bewilligt bekommt als in anderen – abhängig von der jeweiligen Gebietskrankenkasse. Oberösterreich bewilligt 100% und wir hatten viele Oberösterreicher vor Ort….Könnte also stimmen 😉

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