Arztserien

Ich habe zwei neue Arztserien für mich entdeckt „New Amsterdam“ und „Atlanta Medical„. Reingeschaut habe ich in beide weil ich ein paar der Darsteller schon kannte und bei beiden Serien bin ich hängen geblieben.

„New Amsterdam“ mit Ryan Eggold den ich bereits aus “ The Blacklist“ kenne, ist ein Krankenhaus in New York. Und Max (Eggold) ist der neue medizinische Leiter mit gesundheitlichen und privaten Problemen. Zu Hause kämpft er um seine hochschwangere Frau die dabei ist ihn zu verlassen, gesundheitlich bekommt er die Diagnose Rachenkrebs und beruflich startet er gerade neu durch.

„Was kann ich für sie tun?“ Den Satz bringt er in der ersten Folge sicher zwanzig Mal. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten bekommt er sogar Antworten und er macht Unmögliches möglich. Und dabei bleibt er ruhig und gelassen. Die ersten Folgen sind geprägt von seinem Balanceakt zwischen seine Welten, anscheinend ohne in Stress zu geraten.

New Amsterdam ist auch eine ganz eigene Kulisse. Ein öffentliches Spital, wo jeder behandelt wird auch jene ohne Krankenversicherung. Sie haben auch eine eigene Station nur für die Gefangenen aus Rykers und sogar einen eigenen Gerichtssaal haben sie im Haus!

Neben Ryan Eggold spielen auch ein paar durchaus sehr hübsche Ärzte und Ärztinnen, mit ihren eigenen Problemen. Ein schwuler Psychologe mit drei adoptierten Kindern, eine Onkologin der die Schicksale ihrer Patienten offenbar zu nahe geht, die Leiterin der Notaufnahme die ADHS hat, dauernd Ritalin schluckt und nie schläft, ein schwarzer Herzchirurg der unbedingt eine schwarze Frau für ein gemeinsames Leben sucht und doch auf die hübsche, weiße Notaufnahmeärztin steht, der indische Internist der ein gestörtes Verhältnis zu seinem Sohn hat,….

Ich stecke gerade mitten in der ersten Staffel fest. Bin schon gespannt wie es weiter geht!

Atlanta Medical ist dagegen ganz anders. Hauptdarsteller hier Matt Czurchy (Gilmore Girls) und Emily VanCamp (Revenge). Die Serie beginnt kurz nach ihrer Trennung, doch auch wenn sie kein Paar mehr sind, arbeiten sie Seite an Seite zum Wohle der Patienten. Er ist ein Genie was die Diagnose von Krankheiten betrifft, sie die aufopfernde, empathische Krankenschwester.

Gemeinsam tun sie alles für ihre Patienten. Blöderweise ist der Chefarzt der Chirurgie (Bruce Greenwood) fest im Sattel aber nicht mehr so gut wie früher. Aufgrund eines Tremors kommt es immer wieder zu Problemen bei seinen OP´s. Deswegen versuchen die beiden immer Mina in den OP zu bekommen. Die aufstrebende Assistenzärztin, mit einem Ego das für zwei reichen würde, kann die Patienten dann oftmals dann doch noch retten.

Bei der Klinikleitung geht es im Atlanta Medical nur ums Geld. Deshalb gibt es auch einen eigenen VIP-Trakt für die Reichen. Eigentlich passen die Hauptdarsteller von ihrer persönlichen Haltung überhaupt nicht in so ein gewinnorientiertes Krankenhaus, doch genau davon lebt die Serie! Nach ein paar Folgen wird dann auch die Onkologin (Melinda Kanakaredes) immer suspekter. Was treibt sie bloß in ihrer Privatklinik und wieso hält sie die Krankenakten so heftig unter Verschluß?

Als ich mit Staffel 1 fertig war, hätte ich mich sofort auf Staffel 2 stürzen können. Aber erstmal heisst es warten…..

© Libellchen, 2019

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