Gelassenheit

Ende erstes Quartal 2020 weiß ich allerspätestens wo ich zukünftig arbeiten werde. Und ich sage das ganz ohne Panik. Dass es jetzt wirklich losgeht, wurde von mir ja schon seit fast zwei Jahren erwartet, von anderen sogar länger.

Die erste Info-Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Konkretes wurde aber nur am Rande kommuniziert. Und doch denke ich über meine möglichen Zukunftsalternativen nach.

Variante 1: Ich werde auf einen Arbeitsplatz in der Abteilung versetzt, wo ich derzeit bin und bleibe am gleichen Standort – eher unwahrscheinlich

Variante 2: Ich werde auf einen Arbeitsplatz in der Abteilung versetzt wo ich derzeit bin und muss auf Öffis umsteigen, weil wir wo anders unseren Dienstort bekommen – möglich

Variante 3: Meine jetzige Abteilung wird aufgelöst und ich bekomme einen anderen Platz bei einer anderen Abteilung am gleichen Standort – eher unwahrscheinlich

Variante 4: Meine jetzige Abteilung wird aufgelöst und ich bekomme einen anderen Platz bei einer anderen Abteilung und muss auf Öffis umsteigen, weil ich woanders hinfahren muss – möglich

Variante 5: Meine jetzige Abteilung wird aufgelöst und ich muss retour zu meiner alten Dienststelle – möglich (wenn es nach der Kartenlegerin geht aber unwahrscheinlich 😉 )

Jede dieser fünf Varianten ist an und für sich möglich. In welche Richtung es gehen wird, ist derzeit aber noch nicht absehbar. Fakt ist aber auch. Jede der fünf Varianten hat Vor- und Nachteile. Nicht mal Variante 1 ist Nachteil-frei. Denn die würde bedeuten dass ich weiterhin das Büro mit meinem Kollegen teile…..

Auf Öffis umsteigen schwirrt auch schon länger durch meinen Hinterkopf. Auch das hätte Vorteile, aber aus Sicht der Bequemlichkeit natürlich auch viele Nachteile. Sonst wäre ich ja schon umgestiegen. Schon alleine aus Umweltgründen. Würde mich ein Jobwechsel in die Wiener Innenstadt führen, würde ich das also als Zeichen sehen.

Eine andere Abteilung würde natürlich viel Unwägbarkeiten in sich bergen, aber natürlich auch Chancen. Vielleicht würde sich ja auch ein Job ergeben der mir Spaß macht….

Selbst retour zur alten Dienststelle hätte den einen oder anderen Vorteil. Ich könnte dort zum Beispiel parken und könnte mir die Öffis ersparen. Und ich würde keine Energie an die falschen Menschen verschwenden, da ich ja schon weiß wen ich dort trauen kann! Und durch die neu gewonnene Gelassenheit würde ich die Arbeit dort auch ganz anders anlegen!

Natürlich könnte sich auch noch eine ganz andere Variante auftun, die ich derzeit noch nicht sehe oder eine Mischung aus mehreren Varianten…….

Was aber alle Varianten gemeinsam haben, ich werde auch nächstes Jahr noch einen Job haben und zumindest dasselbe Geld verdienen wie derzeit. Grund zur Aufregung gibt es also eigentlich nicht. Bei mir! Mein Kollege hingegen flippt schon enorm. Was auch klar ist. Jede andere Konstellation würde von ihm mehr Einsatz fordern, als er jetzt bringt. Jeder andere Chef würde vielleicht wirklich Dienstaufsicht machen und dem würde vielleicht auffallen, dass er bei weitem nicht so viel anwesend ist, wie seine Zeitkarte vermuten lässt….Für ihn kann jede andere Variante als die erste eine Katstrophe bedeuten. Und deshalb hat er auch entsprechend Angst. Ich hingegen schaue erwartungsvoll in die Zukunft. Und total gelassen!

© Libellchen, 2019

Ein Kommentar zu “Gelassenheit

  1. Pingback: Ist mir egal…. Mimimi!!!! | Libellchen

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