Jahresrückblick

Das vergangene Jahr war zwar ein wenig durchwachsen, aber gehört eher zu den guten Jahren.

Vor allem deshalb weil ich mich von der Männerwelt ferngehalten und mir viele Tränen erspart habe. Nur einen sehr kurzen Flirt gönnte ich mir, bis ich draufkam, dass er vergeben ist….Und tschüss!

Im Job bin ich immer noch dienstzugeteilt. D.h. ich verdiene immer noch weniger als früher, habe aber keine Führungsaufgaben mehr und komme ganz gut klar. Mein Kollege ist zwar ein Arschloch, aber wenigstens ist es nur er! Seit ich aufgehört habe für ihn in die Bresche zu springen, ist auch Mrs. Wichtig mir gegenüber streichelweich. Offenbar bin ich da zwischen einen lang anhaltenden Streit gerutscht.

Fortgebildet habe ich mich auch. Ich bin jetzt ausgebildete Projektleiterin und bin mittlerweile auch nach Level D bei der PMA zertifiziert. Die Bestätigung dass ich es geschafft habe, habe ich während der Weihnachtsfeier erhalten.

Die Gesundheit ist stabil, allerdings habe ich in den letzten Wochen ein wenig zugenommen. Das größte Problem heuer war eine allergische Reaktion im Auge und hin und wieder Migräne.

Den Sport im Fitnessstudio habe ich einigermaßen durchgezogen und im Sommer war ich viel schwimmen. Wandern war ich heuer aber eher weniger.

Dafür habe ich viele neue Orte in Niederösterreich und Wien dank meiner neuen NÖ-Card entdeckt.

Ein wenig Kultur gab es auch Anfang des Jahres. Aber heuer war ich nicht so oft unterwegs als in den Jahren zuvor.

Und dann gab es da noch den Life Changing Moment im heurigen Jahr. Ein medizinischer Notfall bei einem Menschen den ich sehr lieb habe. Der hat mich ein wenig aus der Spur geworfen, aber mich auch zu neuem geführt.

Ich gönnte mir ein Wochenende bei der GEA Akademie und lernte meditieren. Durch den Schmerz fand ich meine innere Mitte wieder.

Und weil ich mich so überfordert fühlte mit der Ersten Hilfe machte ich auch gleich auch noch einen 16 Stunden Kurs beim Roten Kreuz, welcher mich wiederum zu meiner freiwilligen Anmeldung als ehrenamtliches Mitglied führte.

Ich habe auch viel über das Schicksal und das Große und Ganze nachgedacht. Manche Menschen hadern mit den Ergebnissen ihrer Entscheidungen und manche Menschen rappeln sich nach unvorhersehbaren Schicksalschlägen wieder auf. Manche fühlen sich als Opfer und manche wollen kein Opfer sein und tun alles dafür wieder Herr über ihr Leben zu werden. Ich denke ich brauche nicht erwähnen, mit welchen ich besser klarkomme….

Also 2018 war für mich auf jeden Fall besser als 2017, das ist ja schon mal was! Ich bin zufrieden!

© Libellchen, 2018

 

 

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