Jahresabschluss im Büro

Bevor es in den Weihnachtsurlaub ging, hatte ich noch eine letzte Arbeitswoche heuer zu erledigen. Und die war sehr durchwachsen. Irgendwie merkte man die Anspannung von allen….

Am Montag hatten wir die Geburtstagsfeier von unserem Chef mit Lachs, Toastbrot, diversen Saucen und selbstgebackenen Keksen. Normalerweise können wir da drei Tage dran essen, so viel wird da immer mitgebracht.

Am Dienstag kam dann aber unser direkter Vorgesetzter mit meinem Kollegen und fragte ob wir mitgehen essen. Es war zwar am Vortag gesagt worden, dass wir den Lachs auch am Dienstag weiter essen können, aber davon war am Dienstag da keine Rede mehr. Ich bin zwar davon ausgegangen, aber alle anderen überzeugten mich mitzugehen. Kurz nach dem Mittagessen ging dann unser Vorgesetzter nach Hause und so saßen wir dann eine Stunde später doch auch beim Lachs. Mein Kollege nahm noch ein Brötchen, doch Mrs. Wichtig und ich schafften einfach nicht auch noch Lachs nach dem Mittagessen. Das wir nichts aßen, konnten wir uns bis zur Weihnachtsfeier am Donnerstag anhören! Dabei hätte ich Lust auf Lachs gehabt!

Am Mittwoch wollte ich etwas fertig machen, wo aber der betroffene Kollege beschloss, das hat bis nächstes Jahr Zeit, obwohl unser Chef es noch vor Weihnachten auf dem Tisch wollte. Mein Tagesplan war also gleich vorbei und ich hatte Zeit. Was wiederum zu einem Gespräch mit meinem Kollegen führte.

Am Donnerstag hatten wir dann unsere Jahresabschlussfeier. Wir fuhren in die Innenstadt wo wir um 10 Uhr eine Führung durch das neue Haus der Geschichte Österreich machten und danach gemütlich in einer Pizzeria zu Mittag aßen. Das ganze Unternehmen war aber recht chaotisch. Derjenige der zuständig war, wusste nur die Hälfte – Eintrittspreise und Ort des Restaurants. Irgendwie liefen wir wie aufgescheuchte Hühner herum. Dann dauerte die Führung auch noch eine Stunde länger als geplant – was mich nicht störte – und nach der Führung seilten sich dann auch gleich zwei ab. Mein Kollege war natürlich auch dabei. Da er direkt angereist war, war er genau 2 1/2 Stunden dabei. Ich wette aber mit euch, dass er sicher acht Stunden auf der Zeitkarte schreibt, wo wir wieder beim Thema wären. Dass er unrechtmäßige Zeiten auf der Zeitkarte schreibt hat er ja auch weit von sich gewiesen…..Ich gab mir natürlich die gesamte Veranstaltung.

Der Freitag war dann sehr gemütlich. Ich habe zusammen geräumt, ausgemistet und Vorbereitungen für den Laptop-Tausch Anfang Jänner getroffen. Ansonsten habe ich die Stellung gehalten bis 14 Uhr. Alle anderen verschwanden im Laufe des Tages im Weihnachtsurlaub. Nach der Arbeit ging es dann direkt zum Training und Lebensmittel einkaufen.

Es war wirklich eine durchwachsene letzte Arbeitswoche dieses Jahr. Mal schauen wie das neue Jahr dann startet….

© Libellchen, 2018

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