Tradition

Seit ein paar Jahren gehe ich mit Aretha jedes Jahr zur Buchmesse in Wien. Am Freitag war es wieder so weit! Ich hatte mir freigenommen und so fuhren wir am Vormittag ganz gemütlich zur Messe. Leider ein wenig zu früh – es waren gerade ein paar Schulklassen am gehen und bei der Garderobe war einiges los. Als erstes holten wir uns die hinterlegten Gratiskarten ab – Aretha hat da echt gute Kontakte! – und dann suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen bei der Garderobe.

Danach ging es zur Messe. Ich hatte diesmal einen Plan. Ich würde KEIN Buch kaufen und KEIN Abo abschliessen. 50% habe ich geschafft! Beim ersten Zeitungsstand wo ich mir eine Gratiszeitung abholte, wollten sie mich zu einem Abo überreden, doch ich blieb standhaft. Wir wanderten weiter und bekamen unser erstes Gratisbuch geschenkt „Heilende Einbildung – Medizin zwischen Placebo-Effekt und Wunderheilung“. Könnte interessant sein… Leider bekamen wir dort auch eine Schock-Information. „Unseren“ Gratis-Zeitschriftenstand gibt es nicht mehr!!!! Normalerweise war das DER Anlaufpunkt für uns.

Netterweise gab es beim Kurier-Stand ein paar Zeitschriften. Einmal Kurier-History „Schicksalsjahre, Wie die Ereignisse von 1918, 1938 und 1968 Österreich prägten“ und drei Kurier-Medico mit Inhalten wie „Spiegel der Seele“, „Ein langer Leidensweg bis zur Diagnose“, „50 Seiten zur Zahngesundheit“, „Was das viele Sitzen mit uns macht“, „Allergien“, „Selfie-Sucht“ und „Impfen oder Nicht-Impfen“.

Unterwegs fanden wir dann auch die August-Ausgabe des Konsument (Das österreichische Testmagazin), acht Leseproben und noch ein paar Tageszeitungen. Fast haben wir es geschafft, doch dann schloss ich doch noch ein Test-Abo ab. Und zwar von der Wiener Zeitung – Herausgeber die Republik Österreich. Auch das wusste ich noch nicht. Ich wusste zwar dass es die Zeitung gibt, aber nicht dass so etwas wie eine öffentlich rechtliche Zeitung ist! Ich darf sie jetzt auf jeden Fall drei Wochen gratis testen und als Dankeschön habe ich noch eine DVD „Strom der Erinnerung, Zeitzeugen und Zeitzeuginnen erzählen über eine zerstörte jüdische Gemeinde Wiens“ bekommen.

Ich LIEBE diese Tradition! Und in den nächste Wochen brauche ich mir über Lesestoff keine Gedanken machen. 😉

© Libellchen, 2018

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