(Nicht-) funktionale Anforderungen

Vorige Woche war ich ja mal wieder auf Fortbildung. Unser letztes Mal gemeinsam als Team vor der Prüfung. Beim nächsten Mal fangen wir gleich mit einer Theorieprüfung an, gefolgt von einer praktischen Übung und dann Vorbereitung zur Präsentation unseres Teamprojektes vor einer Kommission, welche auch in die Prüfung eingerechnet wird.

Das Ergebnis des Teamprojektes ist also nicht unwichtig. Es sollte schon passen. Und vor allem sollte es jeder im Team verstehen…. Einer meiner Teamkollegen, ein Kollege von der alten Dienststelle, denkt und redet sehr schnell. Dabei wirft er mit Fachwörtern um sich und ich kann ihm ehrlich gesagt nicht wirklich folgen. Ich lasse ihn dann einfach mal machen und schaue danach ob ich seine Gedankengänge nachvollziehen kann. Als ich das Aretha erzählte konnte sie es kaum glauben. Sie weiß ja, ich denke auch sehr schnell und kann normalerweise sehr viel verstehen. Aber der ist mir einfach zu steil.

Vorige Woche stolperte ich dann über zwei Arbeitspaketbezeichnungen, wo ich ohne Erklärung nicht wirklich wusste was dahinter steckt. Die funktionalen und die nicht-funktionalen Anforderungen. Ich fragte den Kollegen der mit dem Schnell-Denker im Büro sitzt und der erklärte es mir und ich schrieb mir die Erklärung auf. Das würde ich noch lernen müssen!

Am Montagmorgen lag ich verschlafen in meinem Bett und überlegte was ich nach dem aufstehen tun wolle. Bei den Überlegungen kam ich dann auch darauf dass wir noch drei Wochen zur Vorbereitung haben und ich überlegte was ich mir da noch anschauen sollte. Unter anderem fiel mir wieder ein dass ich die Unterscheidung von funktional und nicht-funktional aufgeschrieben hatte. Als ich gerade überlegte – wo? – fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich brauche das nicht lernen, es ist eigentlich von den Worten ableitbar!

Funktional Anforderungen- welche Funktionen muss die Software haben =>was muss die Software können.

Nicht-funktional Anforderungen- was muss sie sonst noch können =>was braucht sie für technische Voraussetzungen.

Wenn es mir jemand so erklärt hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen es mir merken zu müssen. So verstehe ich es nämlich einfach und kann es auch erklären! Der Kollege der es mir erkärt hat, hat es sich er so nicht abgeleitet. Der hat sich den Inhalt sicher gemerkt und ihn mir weiter gegeben. Und derjenige der die Bezeichnungen ins Spiel brachte, denkt darüber warscheinlich gar nicht nach…. Ist aber auch egal. Ich habe wieder was gelernt und habe wieder ein Puzzlestein für die Präsentation abgespeichert. Wahrscheinlich werde ich es eh nicht brauchen – den Part werden andere vorstellen. Trotzdem ist es mir lieber ich kenne auch diese Inhalte wenn ich vor der Kommission stehe.

© Libellchen, 2018

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