My Name ist not Susanne

Mal eine ganz andere Erinnerung. Entflohen von dem Dorf- und Kleinstadtmief. Ich arbeitete bereits in Wien und hatte mich mit einer Arbeitskollegin angefreundet. Rückblickend kann ich sagen, eine Blenderin. Sie wollte sich eigentlich hoch schlafen, dafür fehlte ihr aber dann doch die Konsequenz. Sie sprang dann doch eher auf hübsche verheiratete Männer an… Ja, das Objekt ihrer Begierde hatte was, doch es endete wie solche Affären oftmals enden….

Doch damals sah ich das nicht. Sie wollte ihn. Sie bekam ihn. Temporär. Sie hatte damals schon ihre toll eingerichtete Wohnung. Sie konnte sich auf jeden Fall verkaufen. Doch sie konnte nicht viel. Ausser mit Männern zu flirten. Irgendwann zerbrach daran dann auch die Freundschaft. Doch bevor es so weit war, führte sie mich in die Fortgeh-Welt von Wien ein!!! Sprich. Bermudadreieck. Was eine ein wenig grössere Herrengasse von Wiener Neustadt war…. Also jetzt auch nicht wirklich soooo aufregend. Also für mich damals schon.

Ich schlief bei ihr in Wien und wir gingen fort. In der Weltstadt Wien. Sie zeigte mir die In-Lokale (Als ob sie dort reingekommen wäre). Was ich mir von ihr auf jeden Fall behalten habe ist meine Liebe für Whitney Houston. Einen Song den ich damals noch nicht kannte und erst in der Stadt beim Fortgehen das erste Mal gehört habe, werde ich deshalb auch immer mit ihr und diesem Abend in Verbindung bringen.

My Name ist not Susanne.

© Libellchen, 2018

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