Ins Tun kommen

Teil zwei meiner Ausbildung Projektmanagement hat stattgefunden und es waren zwei kurzweilige, informative, spannende Tage!

Ich bin ja ungewollt im Team mit zwei Kollegen von meiner alten Dienststelle gelandet. Mit beiden habe ich schon im Projekt bei der alten Dienststelle zusammen gearbeitet und ich habe die Nähe nicht gerade gesucht. Doch bei aller Kompliziertheit und Eigenheiten, sprechen wir halt doch eine gemeinsame Sprache. 13 Jahre bei der selben Dienststelle prägen halt schon sehr… Wo ich bei der neuen Dienststelle teilweise immer noch die Orientierung suche, kann ich mit Menschen von meiner alten Dienststelle ohne nachdenken „blind“ kommunizieren. Wir verstehen uns einfach. Oder ist es, weil es mir egal ist? Mache ich mir bei der neuen Dienststelle vielleicht einfach auch zu viele Gedanken? Will ich mich einfügen? Was bei der alten Dienststelle so was von egal ist und doch besser funktioniert? Liegt es vielleicht einfach an mir? Bin ich vielleicht schon wieder zu harmoniesüchtig….?

Wie auch immer, das Thema ist der Kurs und die zwei Tage liefen einfach gut! Minusgrade, kein Bock die Wohnung zu verlassen und doch waren die Tage schnell rum und wir total produktiv! Im Vorfeld wirkte der zweite Tag sehr konzentriert. Was wir vier Tage zusammen vorbereitet hatten, sollten wir als Team – bei einem neuen Thema – an einem Tag erledigen. Und wir haben es tatsächlich locker geschafft. Wir haben als Team agiert – und nicht nur darüber geredet! – jeder hat eine Aufgabe zugewiesen bekommen, sie erledigt und danach haben wir die Ergebnisse abgestimmt. Und die Qualität von allen war enorm hoch! Alle haben sich wirklich Mühe gegeben und eine ordentliche Basis ausgearbeitet, das Lob des Teamleiters haben sich wirklich alle verdient!

Mein Glück war auch die Teamauswahl. Die NICHT von mir gewählte! – Danke Universum! Ich wollte gar nicht in ein Team mit meinen alten Kollegen, doch eines muss man ihnen lassen. Sie sind zuverlässig, strukturiert und intelligent. Wir waren übrigens das einzige Team das alle zwei Tage vollständig anwesend war. Ein Team bestand am zweiten Tag überhaupt nur aus einem Einzelkämpfer… Ich habe diese Team nicht gewählt, sie haben mich gewählt, doch für mich ist es unterm Strich wirklich optimal! Der komplizierte Kollege und ich, haben die zwei Tage übrigens so gut zusammen gearbeitet, dass wir sogar als niedlich bezeichnet worden sind…..

Ich kann also selbst mit komplizierten Menschen gut in einem Team zusammen arbeiten, so lange sie ihren Beitrag leisten und ihre Arbeit machen! Was ja auch das einzige ist was mich in der Arbeit interessiert. Nein, ich mag den Ex-Kollegen deswegen nicht mehr, doch ich schätze und anerkenne seine Professionalität und Intelligenz. Mehr braucht ein guter Teamkollege für mich eigentlich nicht….

Achja und in diesem funktionierenden Team ist Teamwork per se auch kein Thema das besprochen werden muss, es wird einfach gelebt!

© Libellchen, 2018

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