Geld, Geld, Geld

Dauernd dreht es sich ums  Geld. Ob ich will oder nicht. Seit vorigem Juni verdiene ich monatlich € 200,– netto weniger. So war das nicht geplant, aber natürlich kann ich auch damit leben. Warum natürlich? Weil ich auch schon mit sehr viel weniger klar gekommen bin.

Ich habe meine Kalkulation angepasst und spare wo es nur geht. Und ich komme eigentlich gut durchs Monat. Doch jedes Mal wenn ich glaube mich endlich mal wieder um anderes kümmern zu können, kommt wieder eine unvorhergesehene Ausgabe daher. Und selbst wenn ich zum Beispiel einen Gutschein geschenkt bekomme. Kaum freue ich mich darüber, kommt die nächste Ausgabe daher das unterm Strich dann wieder nichts über bleibt. Ich will das Geld nicht in den Fokus stellen, doch immer wenn ich es schaffe, mal nicht an Kohle zu denken, kommt sofort wieder eine unvorhergesehene Ausgabe daher.

Und es nervt mich! Und mittlerweile bin ich schon sehr genervt wenn jemand wieder eine gute Idee hat, was mir wieder viel Geld kosten wird…. Und ich merke sehr wohl dass mein Fokus auch sofort wieder auf den Ausgaben liegt. Nicht darauf dass ich der Person damit eine Freude machen kann, sondern damit dass ich so niemals auf einen grünen Zweig kommen kann!

Ich würde das echt gerne lösen. Mich von meinen Sorgen lösen und wieder entspannter damit umgehen. Ich habe nur absolut keinen Plan wie ich das machen soll… Ich habe versucht meine Fokus darauf zu lenken, wie ich mich fühle wenn ich keine Geldsorgen mehr habe und peng, die nächste unerwartete Ausgabe… Es ist als würde mir eine höhere Macht bewusst einen reinwürgen….

Und ich merke, dass mich das ganze Thema sehr belastet. Im Moment würde ich mich gerne einfach zu Hause vergraben und mit niemand reden. Denn wenn ich mit niemand rede, dann habe ich auch keine Mehrkosten! Allerdings müsste ich dann auch Handy und PC abdrehen….

© Libellchen, 2018

3 Kommentare zu “Geld, Geld, Geld

  1. Fühle mit dir und kann dich gut verstehen! Wenn man einmal soviel Geld hatte, dass es wirklich egal war, ob noch irgendwas dazu kam, dann ist es sehr schwer, sich wieder umzustellen. Denn wenn man ehrlich ist, ist man damals zwar mit noch weniger ausgekommen, aber hatte genau das Problem, was du beschreibst: Das Leben ist plötzlich nur noch in (Un-)Kosten eingeteilt.

    Wird mir auch noch bevorstehen 😦 Ich lege jetzt schon etwas beiseite, um dem wenigstens etwas entgegen zu wirken.

    Aber denke daran, welchen Preis du für diese 200 Euro/Monat mehr zahlen musstest. Vergiss das nicht und genieße die stillen Momente, die voller Energie und frei von Arbeitsnervkram sind, noch einmal in extra vollen Zügen.

    (Du darfst mir gerne den Tipp später mal zurück geben 😉 )

    Ganz liebe Grüße! Und Kopf hoch, wird schon 😉

  2. Ich verstehe dich gut! Ich habe vor 2,5 Jahren eine 75%-Stelle angenommen, weil ich den zeitlichen Luxus sehr schätze. Ich verdiene freiberuflich dazu, aber das ist nie planbar. Im Moment läuft es sehr mau. Hätte ich die 150 Euro Spritkosten im Monat, wäre alles ok. Aber jetzt am Jahresanfang kam TÜV für mein Auto, die Versicherung und noch einiges dazu. Richtig blöd. Mein Chef fragte mich heute, ob ich auch eine volle Stelle machen würde. Klar, ich hätte 25% mehr Geld, aber noch einen Tag mehr mit 1,5 Stunden im Auto. Ist es mir das wert? Mein Freund sagt nein! Aber der verdient auch 500 Euro mehr als ich…. Ich hasse Geld 😁

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