Mein Jahr 2017 – Teil 3, Job

Ein sehr wichtiger Part heuer!

Anfang des Jahres war ich noch bereit alles zu geben. Es schaute danach aus, dass ich die Servicestelle nicht nur planen, sondern auch leiten würde. Das hätte die nächsten zwei Jahre vollen Einsatz von mir bedeutet.

Dann stand da plötzlich meine Nichteignung im Raum. Es sah danach aus, dass ich den Job nicht bekommen würde, aber ausplanen hätte ich das Ding trotzdem sollen…. Da wurde ich dann langsam unrund. Ich war nicht bereit für nichts, die ganze Arbeit zu machen.

Es gab ein Hearing, ein Gespräch, ein Hinwerfen, null Akzeptanz, dass verdonnern fertig zu planen, mein Entschluss zu gehen, die Jobsuche und die extrem rasche Möglichkeit zu gehen!

Und dann veränderte sich mein Leben im Juni schlagartig. Ich kam mir vor wie Alice im Wunderland. So ganz anders ist alles bei meiner neuen Dienststelle und das alles im selben Ministerium….

Ich habe mein Umfeld und mein Aufgabengebiet gewechselt. Bin von einer Vorgesetzten zur Mitarbeiterin gewechselt. Habe dadurch auch finanzielle Einbußen und bin weit gelöster und glücklicher als vorher. Ich gehe wieder gerne zur Arbeit und habe keine Bauchschmerzen mehr wenn ich ans Büro denke.

Und mit jedem Monat wuchs auch meine innerliche Distanz zur alten Dienststelle. Vorige Woche kam mich mein Ex-Chef mal wieder besuchen und ich tue mir mittlerweile richtig schwer mit ihm zu reden. In Small Talk war ich noch nie besonders gut und viel mehr fällt mir nicht mehr ein. Ich habe zwar mit ihm persönlich kein Problem, aber ich brauche ihn auch nicht mehr wirklich in meinem Leben… Um es mit seinen Worten zu sagen „Er ist für mich kein Mehrwert“. Und so ist es mit vielen. Wenn ich mit jemand aus der alten Dienststelle telefoniere, kommt wieder sehr viel Negativität rüber. Ausser natürlich es gibt Grund zur Schadenfreude!

Vor kurzem ist mir ja bewusst geworden, dass es bei der alten Dienststelle wirklich Menschen gibt, die der Meinung sind dass ich ein Grund-Böser Mensch bin, der einfach gerne und grundlos die eigenen Mitarbeiter quält. Dass ich einfach nur versucht habe meine Job zu erfüllen und deshalb halt auch Dienst- und Fachaufsicht wahrgenommen habe und wenn nötig die Erbringung der Arbeitsleistung eingefordert habe, wurde mir immer negativ ausgelegt. Bei der neuen Dienststelle ist das anders. Da geht niemand davon aus, dass ich einfach ein böser Mensch bin, der andere quälen will.

Den Job zu wechseln war definitiv die beste Entscheidung des Jahres!

© Libellchen, 2017

Ein Kommentar zu “Mein Jahr 2017 – Teil 3, Job

  1. Gut gemacht. Du solltest für die anderen die Kohlen aus dem Feuer holen, während diese sich dann mit den Ergebnissen profilieren wollten….

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