Mein persönlicher Alptraum

Am Sonntag zappte ich so durch die Kanäle und blieb auf ORF III hängen. Es lief gerade eine Dokumentation über die Belagerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht im Jahr 1941. Schwerpunkt lag auf dem Schicksal der Zivilbevölkerung die unter Hunger und Temperaturen um minus 35 Grad litt.

Nahrungsmittelrationen, kein Wasser, Kälte, Tote in den Strassen, Kannibalismus,…

Kälte und Hunger. Mein persönlicher Alptraum. Dazu die Fotos der unternährten Menschen, Einträge aus Tagebüchern aus dieser Zeit. Das Leid ist mehr als greifbar.

Ich schaue mir das an, auf meiner bequemen Couch in meiner warmen Wohnung und alle meine Probleme werden bedeutungslos….

Vielleicht sollten wir uns öfter vor Augen führen wie schlecht es Menschen auf dieser Welt geht und ging. Unsere Probleme sind dann gleich weit weniger wichtig!

© Libellchen, 2017

3 Kommentare zu “Mein persönlicher Alptraum

  1. Ja, in der Zeitung „Die Zeit“ war letztens auch ein großer Artikel über dieses Geschehen. Ich habe davor auch noch nichts gewusst. Hitler soll gesagt haben, um die paar Leute ist nicht schade. Die paar Leute waren knapp Million! Der Mensch kann das grausamste Lebewesen auf diesem Planeten sein.

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