Ein ganz anderer Tag

Der Donnerstag war so ganz anders als geplant und gedacht…

Als ich erwachte war alles weiß und mein Auto eingeschneit. Da ich meine Schneebürste noch im Keller hatte, musste ich erstmal die Sachen (Handtasche und Sportsachen) im Auto abstellen, dann mal in den Keller und danach Auto abkehren.

Im Büro überraschte mich dann mein Kollege mit seiner neuen Freundin die uns besuchte.

Danach stellte ich das Protokoll von Dienstag fertig und freute mich mal eine Runde.

Dann kam meine Freundin S. an ihrem freien Tag mit einem ihrer drei Kinder zu Besuch.

Danach gab es eine Präsentation, wo mein Kollege und ich einen Auftrag hatten, den wir erfolgreich abgeschlossen hatten.

Daraufhin freuten wir uns noch eine Runde.

Bis zum Mittagessen war der Tag also geprägt von diversen Überraschungen, aber ich dachte da noch ich würde um 15 Uhr gehen und trainieren fahren….

Kurz nach zwölf kam unser Abteilungsleiter und gab meinem Kollegen einen Auftrag. Ich wunderte mich zwar ein wenig, da es eher in meine Kernkompetenz (Budget) fiel, hielt aber meinen Mund. Es stand nämlich gleich mal Open End am Donnerstag und Freitag im Raum, sowie Arbeit am Wochenende…..

Mein Kollege hielt leider nicht seinen Mund und schlug vor, ich könne doch mitkommen….

Das wurde auch bewilligt, mit dem konkreten Auftrag, wir nehmen den Auftrag in Empfang und die Arbeit machen dann zwei Kollegen aus dem Nebenreferat!

Wir machten uns auf den Weg und fuhren durch eine schöne Wiener Winterlandschaft in die Innenstadt. Während mein Kollege noch einen Parkplatz suchte, wurden die Kollegin – welche den Auftrag ausführen sollte – und ich gleich mal vom zuständigen Leiter empfangen und ich wurde gleich mal umgeleitet. Ich sollte mich bei jemand anderem melden.

Der wiederum erklärte mir, ich sei der heiß erwartete Arbeitsmuskel. Ähm. Nein. Ich bin nicht diejenige welche die Arbeit machen soll! Mein Chef hat ausdrücklich gesagt dass mein Kollege darauf schauen soll, dass sie mich nicht behalten…

Sie haben mich behalten…

Ich war dann nicht trainieren. Bin um 19 Uhr wieder zurück in mein Büro gefahren, hab den Laptop versperrt, meine Sportsachen und mein Auto geholt. Und für den Freitag war ich dann auch gleich ab 7 Uhr 30 bestellt….

Aber! Ich war nicht gestresst! Naja, vielleicht ein wenig wegen Freitag. Es stand nämlich eigentlich Adventmarkt mit Aretha am Plan… Aber zumindest den Donnerstag brachte ich stressfrei über die Runden. Trotz vieler Überraschungen!

© Libellchen, 2017

3 Kommentare zu “Ein ganz anderer Tag

    • Wir haben den selben Oberboss und der hat mich eingeteilt. Besser abgestimmt wäre ja schön aber bei politischen Vorgaben muss es oftmals recht rasch gehen… Und da die Regierungsverhandlungen unter Zeitdruck laufen, hatten auch wir einen entsprechenden Zeitdruck. War ja keine Standardanfrage.

      Im Endeffekt gab es eh keine Wochenendarbeit und dazu fehlen um diese Jahreszeit auch schon ein wenig die Budgetmittel. Sind ja gut bezahlte Überstunden und die Budgets sind im Dezember so gut wie leer :-D. Also ich hatte eigentlich keine Angst, im Gegensatz zu meinen Chefs… Ist aber auch wieder gut, ich bin ja immer noch nicht versetzt, vielleicht kommen sie jetzt in die Gänge, bevor mich jemand anderer wegschnappt….;-)

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