Ich bin nicht käuflich

€ 260,— brutto, sind € 200,– netto. Nach einem Detailstudium habe ich es dann doch noch verstanden. Ich will euch nicht langweilen. Fakt ist, ich verdiene ab sofort € 200,– netto weniger. Erstmal.

Das ist nicht nett, aber auch kein Beinbruch. Mein Bausparer ist im April ausgelaufen = € 100,– Fixkosten weniger. Ein paar Klamotten weniger kaufen, Frisör nicht alle zwei Monate, sondern nur alle drei Monate und schon geht es sich wieder aus. Mit, mich selbst einschränken, kenne ich mich aus! Ich kann noch mit weit weniger Geld leben!

Natürlich war es erstmal ein Schock. Wer rechnet schon mit dem Verhältnis…. Ich hatte mit maximal € 130,– weniger gerechnet…

Und gerade mitten rein in den Schock kam ein neuerliches Jobangebot meiner alten Dienststelle. Von meinem Ex-Chef. Allerdings in einer anderen Abteilung. Dort würde ich dann mehr verdienen als vorher! 3 Sekunden habe ich darüber nachgedacht und dann dankend abgelehnt. Mit meinem neuen Chef habe ich bereits gesprochen, wir wollen dass ich bleibe! Und das sagte ich auch meinem Ex-Chef.

Wenn ich nur daran denke zurück zu gehen, krampft sich bei mir alles ein. Das ist es echt nicht wert…. Habe gestern auch mit Kollege PK ge-whatsappt und was ich da las, bestärkte mich in meiner Entscheidung. Dort geht das HickHack munter weiter. Der einzige Unterschied, ich habe mich aus dem Spiel genommen. Er will es noch wissen. Will sich um alle kümmern, ihnen den Rücken freihalten und reibt sich dabei auf. Ich habe ihm geraten es zu lassen, erfahrungsgemäß wird er keinen Dank ernten. Selbst wenn er 99% der Wünsche und Befindlichkeiten der Mitarbeiter erfüllen kann, das 1% werden sie ihm ewig nachtragen!

Aber das ist nicht mehr mein Problem. Ich fühle mich wohl – Mrs. Wichtig hat sich wieder beruhigt und ist jetzt sowieso zwei Wochen in Urlaub. Und selbst wenn sie da ist. Früher hatte ich in meinem eigenen Bereich vier Mrs. Wichtig und in der Abteilung noch ein paar andere. Hier habe ich eine und die sitzt im Nebenbüro und ich habe dienstlich nichts mit ihr zu tun!

Gestern habe ich wieder einen neuen Auftrag bekommen. Ich soll die Webseite meiner neuen Dienststelle überarbeiten – aktualisieren, übersichtlicher machen. Ich habe auch gleich gefragt ob ich auch Werbung machen darf! Ich darf. Und heute war der Oberboss da, der hat vielleicht auch eine Aufgabe, aber erst Ende August nach meinem Urlaub.

Es wird! Ich freue mich!

© Libellchen, 2017

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