Heurigenbesuch

Am Donnerstag war ich dienstlich beim Heurigen! Gratisessen, ein paar Leute kennen gelernt und ein wenig genetzwerkt!

Ganz wichtig war die An- und Abreise mit Mrs. Wichtig. Schön langsam gewöhnen wir uns aneinander. Ich pass auf wie ich was sage und sie freut sich, weil ich bei jeder Frage zu ihr komme! Morgens gibt es jetzt regelmäßig einen Kaffeeplausch und beim Heurigen waren wir auch gemeinsam. Wir sind gemütlich mit Öffis angereist und hatten einen netten Abend. Vor allem das Essen war üppig und lecker.

Bei der Heimreise fuhren wir den überwiegenden Teil gemeinsam, aber das letzte Stück war ich alleine. Und ab der vorletzten Station hatte ich einen kompletten U-Bahn-Waggon für mich alleine. Das war dann noch ein wenig ein mulmiges Gefühl…

Ich fand es auf jeden Fall super, dass ich die Gelegenheit bekommen habe daran teilzunehmen. Ich habe ja noch gar keine Ausbildung zur Projektleiterin gemacht, von daher kannte ich auch noch niemand. Anwesend waren ja vor allem Leute die ausbilden, bzw. für die Zertifizierung zuständig sind. Momentan bin ich ein wenig gespannt wie es weitergeht mit mir. Nächste Woche habe ich wahrscheinlich ein Gespräch mit dem Big Boss. Ob ich bleiben will – ja sicher – ob sie mich behalten wollen – denke ich auch – und welchen Arbeitsplatz und welche Arbeit ich jetzt tatsächlich übernehme… Aufgrund der Neuwahlen ist die Reorganisation ja derzeit gestoppt und könnte auch komplett gecancelt werden.

Was ich auf jeden Fall werden könnte, wäre Projektleiterin… Die Ausbildung muss ich so oder so machen, die haben alle in der Abteilung. Aber der eine Teil arbeitet im unterstützenden – administrativen, controllenden Teil – und die anderen sind echte Projektleiter. Ein Projektleiter-Arbeitsplatz ist auf jeden Fall frei, ich glaube aber nicht dass ich das will. Andererseits würde ich es lieber machen als zurückgehen! Das steht schon mal fest!

Am Donnerstag habe ich auch mit einem Kollegen gesprochen, der auch schon fast weg war und jetzt aber aus gesundheitlichen Gründen wieder retour zur alten Dienststelle muss. Wenn ich nur daran denke dass das mir passieren könnte, bekomme ich schon Magenschmerzen. Ich kann ihn da echt verstehen dass er keinen Stress hat, gesund zu werden!

Eine Bekannte in einer anderen Dienststelle hat ihr Problem – das ähnlich klang wie meines – insofern gelöst dass sie noch genau vier Wochen im Dienst ist, dann in Urlaub und anschließend in Mutterkarenz geht! Ich glaube da werde ich lieber Projektleiterin…..

Mir geht es auf jeden Fall gut. Der neue Job und die neuen Kollegen waren auf jeden Fall ein Glücksgriff. Die Mädels, die am Anfang ein wenig zurückhaltend waren, haben sich mittlerweile auch an mich gewöhnt und so fühle ich mich mittlerweile rundum wohl!

© Libellchen, 2017

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