Spotlight

Eigentlich wollte ich mir den Film damals schon im Kino anschauen, aber irgendwie ist er mir entgangen. Doch jetzt war es endlich so weit. Und er ist echt sehr sehenswert! Wahrscheinlich auch weil es sich leider um wahre Geschichte handelt.

2001 in Boston schreibt eine Kolumnistin des Boston Globe eine Kolumne über den sexuellen Missbrauch von mehreren Kindern durch einen Pfarrer. Und dass er angeblich von einem Kardinal gedeckt wird. Der neue jüdische Chefredakteur setzt „Spotlight“, das vierköpfige, investigative Team des Boston Globe darauf an. Die fangen an zu recherchieren und finden bald heraus, dass es dabei nicht nur um einen Pfarrer geht und das ein totales System dahintersteckt. Auch ein paar Anwälte verdienen damit gutes Geld. Auf Kosten der Opfer natürlich….

Nach langer Recherche kommen sie auf insgesamt 87 Pfarrer alleine in Boston die über Jahrzehnte Kinder missbraucht haben, gedeckt durch das System der katholischen Kirche. Natürlich finden sie auch Nachlässigkeiten, aber auch Verbündete.

Der Film fesselt, nicht nur wegen der hervorragenden Besetzung – Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams, Liev Schreiber u.v.a. – sondern auch wegen der Geschichte an sich. Was passiert, wenn Dinge verheimlicht werden, wenn man wegschaut, statt etwas dagegen zu tun? Es gibt immer mehr Opfer…

Harter Tobak ist der Film auf jeden Fall, aber definitiv sehenswert!

© Libellchen, 2016

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